Pia aus Griechenland

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  • Hallo,
    hab seit letztem Juli eine Hündin aus Griechenland, die wirklich schlimmes erlebt hat. Sie ist jetzt knapp 2 Jahre alt. Die ersten 4 Wochen ist sie nur zum pinkeln aufgestanden, hat mich nicht angeschaut, wollte nicht spaziern laufen.........
    Könnte da noch wirklich viele echt schwierige Dinge bschreiben aber das wäre hier zu lang.
    Inzwischen ist sie anders. Im Herbst habe ich dann die ganzen Gesundheitsuntersuchungen machen lassen, war fast gesund und richtig tapfer. Geht heute noch freiwillig zum Tierarzt obwohl dieser ihr durch die Medikamente sehr weh getan hat.
    Die Menschenscheu ist immer noch da aber bei weitem nicht mehr so sehr. Die erste Zeit ist sie vor jedem sofort weg gelaufen und immer auf direktem Weg nach Hause. Wohne auf dem Land, da kann ein Hund frei laufen. Der Bogen um andere Hunde ist auf 10 m geschrumpft und wenn der andere auf sie zugeht, funktioniert das sehr gut. Dauert ein paar Sekunden, dann möchte sie spielen. Der Bogen um Menschen ist auch viel kleiner geworden, kommt auch nach ein paar Minuten freiwillig her, wenn ich mich mit anderen unterhalte, es sei denn, es sind Kinder. Tut Kindern nichts aber hat immer noch sehr viel Angst. Aber besser wie am Anfang, da hatte sie immer richtige Panikatacken, wenn sie schon ein Kind gehört hat, egal wie weit weg.
    Gebe zu, dass ich mir das alles nicht so schwierig vorgestellt habe aber ich möchte sie nie wieder missen.
    Jetzt aber zu meinem derzeitigen Problem:
    Wenn wir draußen laufen, gehorcht sie inzwischen sehr gut und hat sehr, sehr viel Spaß. Möchte ständig spielen, baden, rum tollen, wälzt sich..... aber sobald wir im Garten sind ist es ein anderer Hund. Kommt nicht freiwillig zu mir, naja, vielleicht, wenn ich was megaleckeres zum fressen habe. Aber das holt sie sich dann und verschwindet sofort wieder im Eck. Im Haus ist sie genau gleich, bewegt sich so gut wie garnicht, es sei denn, ich bin nicht in der Nähe. Hat einfach Angst, selbst mir gegenüber ist sie dann sehr, sehr skeptisch.Wo ran liegt das und was kann ich dagegen tun?
    Beim spazieren laufen vertraut sie mir, folgt, spielt und ist glücklich!!!!!!!
    Verstehe ich nicht und das ist wirklich nicht mein erster Hund.

    Danke euch schon mal im Voraus

    Gruß Markus

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  • Hi Markus

    Habe auch so eine Hündin aus Griechenland.

    Warum sie im Haus Angst hat: Dort kann sie nicht weg, sich nicht verstecken, auch im Garten kann sie nicht fort.
    zudem: Draußen geht es vielleicht besser, da weiß sie was du willst, aber die wenigsten Griechenland Hunde waren Wohnungshunde und ihr ist das alles noch unbekannt "verdächtig."

    Auch wenn sie doch Vertrauen zu dir hat, die Angst, etwas falsch zu machen, dich zu erzürnen, und dann nicht wegrennen zu können ist noch zu groß.


    Seit Juli ist ja nicht sooo lang, warte und sei geduldig, dann wird es auch im Haus mit ihr so schön wie draußen. Einfach warten und sie lieb haben, die Zeit wird es richten, zuviel "machen" wirkt da schädlich.

    Bei mir hat es über ein Jahr gedauert, bevor sie sich halbwegs entspannte, trotz Zweithund.

    Von wem habt ihr sie denn?

    Birgit

  • Zuerst mal, habe Pia von der Tierhilfe Chalkidiki-Griechenland. Ist wirklich ein toller Hund und körperlich ein Prachtexemplar. Das mit der Fluchtmöglichkeit hab ich mir auch so gedacht aber ich muss eines dazu sagen: Wenn wir beim spazieren gehen üben, dann ist Pia immer wieder ein sehr dominanter Hund, der es immer wieder provoziert und versucht, in der Rangordnung über mich zu kommen. Schlage mit Sicherheit keinen Hund, keine Angst, aber man muss ihr dann doch sehr deutlich zeigen, wer der Herr ist, sonst tanzt sie mir auf dem Kopf herum. Sie lässt sich von sowas aber auch nicht sonderlich beeindrucken (nehme sie dann am Genick, natürlich nicht zu fest), kaum losgelassen, rennt sie wieder los und spielt wie eine Wilde.
    Also, draußen schon recht selbstbewusst, drinnen nicht. Für mich nach wie vor unverständlich, vorallem im Garten, der rießig ist. Da hätte sie genügend Rückzugsmöglichkeiten.

    Lg Markus

  • Irgendetwas verstehst du nicht.............

    ENTWEDER sie ist sehr ängstlich, dann misverstehst du ihre Signale total und bildest dir irgendwelchen dominanz........ahem.....Theorien ein........

    ODER sie ist sehr selbstbewusst und testet ihre Freiheiten aus..........dann zeigst du ihr auf möglichst falsche, unmögliche Art (genicknehmen).....das du unberechenbar und tückisch bist. (aus ihrer sicht) :sad2:

    MIT SICHERHEIT will sie nicht in der Rangordnung "über" dich kommen.
    Wie kommst du denn auf diese Idee?? :schockiert:
    Erklär mal, wie du darauf kommst, ich glaube, es liegt da was im argen......

    Hunde die mishandelt wurden haben SELTENST Tendenzen zur Herrschaft über ihre Menschen.
    Das sie Angst hat siehst du durch ihr Verhalten im Haus.

    Erzähl mal, wie das aussieht, diese provozieren (impliziert das sie dich absichtlich ärgert!) und die "Dominanz." Ich glaube, hier liegt das Problem.

    Birgit

  • Hi Birgit,

    dominant ist nicht das richtige Wort. Aber glaube mir, sie weiß schon sehr wohl, was sie tut. Zuerst mal, Pia ist nicht mein erster Hund, hatte davor schon 3 erzogen, zweitens lege ich bei einem Hund sehr auf gehorsam wert, da der Hund sonst kaum Freiheiten beim laufen genießen kann. Es ist einfach so, dass viele Menschen Angst vor großen Hunden haben und ein Hund sollte jeder Zeit abrufbar sein. Bedeutet jetzt aber nicht, dass das Pia alles schon können muss. Sie lernt sehr gut und gerne und ich denke, in ein paar Monaten ist sie soweit, dass ich mich 100% auf sie verlassen kann.
    So, jetzt beschreibe ich dir mal die Situationen, in denen sie provoziert:
    Z.b. ich rufe sie ab, doch anstelle zu kommen legt sie sich hin, spitzt die Ohren, wedelt dabei mit dem Schwanz und "lächelt" (ist einfach gut drauf).

    Das ist jetzt nur eine Situation, könnte mehr schreiben, ist aber selbstverständlich auch schwer zu beschreiben.

    Noch was: Werf mir jetzt nicht vor, ich sei gewaltätig gegenüber Hunden, ich liebe alle Hunde und ich tue ihr auch nicht weh. Hab auch soviel Feingefühl, dass wenn ich merken würde, sie hat Angst, ich sie niemals packen würde. Kommt auch ganz selten vor, also keine Angst, Pia geht es gut. Aber eines kannst du mir glauben, sie findet das dann immer recht lustig, ist danach enorm gut drauf, spielt und tobt und vorallem, sie folgt wieder. Und ich mache sie damit auch nicht agressiv, das ist für ein Hund ein natürliches Verhalten, dass die Welpen von der Mutter kennen.

    Gruß Markus

  • Ich habe auch so eine kleine Griechin von der Straße. Auch sie hatte bei ihrer Ankunft sehr viel Angst.
    Also wenn ich mir vorstelle, ich hätte sie am Genick gepackt um ihr zu zeigen, wer der Herr im Haus ist... :schockiert: sie hätte mit Sicherheit heute noch die gleichen Probleme wie damals.
    Ein ängstlicher Hund, egal woher, braucht sehr viel LIEBE und GEDULD. Ich kann dir versichern, mit Geschimpfe oder gar Gewalt kommst du da nicht weit!

    Das sie sich am Anfang draußen wohler fühlt ist doch ganz klar. Sie war ein Straßenhund, das ist ihr Revier, da kennt sie sich aus und weiß, was in welcher Situation zu tun ist.
    Sei mir nicht böse, aber dass sie sich nach einem halben Jahr im Haus und generell bei dir ängstlich zeigt sagt mir, dass in deiner Erziehung ganz schön was schief läuft. Wie soll sie Vertrauen zu dir fassen, wenn sie Angst vor die hat?
    Bitte überdenke, gerade ein Hund mit schlechter Vergangenheit braucht viel LIEBE, auf keinen Fall Gewalt oder Getöse!!!!

  • Also bevor das hier in eine falsche Richtung geht!!!

    Wir haben ein sehr verschmustes Verhältnis gegenüber und hierbei handelt es sich nicht um Gewalt, ich richte sie auch nicht ab oder ähnliches. Ich beschreibe hier Situaltionen, die bist jetzt 2-3 mal vorgekommen sind aber eben nur in letzter Zeit.

    Hallo, was haltet denn ihr von mir? Ich schlage keine Hunde sondern gebe Pia viel, viel Sicherheit.
    Aber eines ist auch klar: Nur mit lieben Worten..... das sind dann die Hunde, die kommen, wann sie wollen, wildern..........
    Kenne ich genug davon, einer ist hier gerade vom Jäger beim jagen erschossen worden. Das Reh ist übrigens auch tot. Na toll!

    Also nochmals, bin ein absoluter Hundeliebhaber aber ohne Gehorsam geht es eben nicht und dabei sind wir gerade. Wenn sie ängstlich ist, bekommt sie von mir sehr viel Aufmerksamkeit, Ablenkung und Liebe!

    Zuhause oder im Garten bekommt sie von mir sowieso keinen Rüffel, dafür ist sie noch viel zu unsicher in diesem Revier. Meine Erziehung basiert nicht auf Gewalt oder Rüffel sondern auf Liebe und loben. Aber alles hat 2 Seiten

  • Hallo, sorry wenn ich mich etwas OT einklinke :ops: :ops:

    Markus bin auch am Überlegen eine Hündin aus der selben Tierhilfe zu übernehmen

    würd mich freuen, wenn du dich in den Fred (1. Hündin aus Griechenland)
    einklinken könntest zwecks Erfahrung zur Orga /Infoaustausch z. Hündin etc.
    oder meine Mailadresse ist auch freigeschalten! DANKE!!!!!!!!
    OT ENDE ;)

    lg PollyNixe

  • Zitat

    Aber eines ist auch klar: Nur mit lieben Worten..... das sind dann die Hunde, die kommen, wann sie wollen, wildern..........
    Kenne ich genug davon, einer ist hier gerade vom Jäger beim jagen erschossen worden. Das Reh ist übrigens auch tot. Na toll!

    Sorry, ich habe einen für meine Begriffe sehr gehorsamen und, den ich bisher weder im Genick gepackt, noch angebrüllt habe.
    Es geht also auch, dauert nur entsprechend länger :D

  • Also ich wollte dich nicht perönlich angreifen und hab dich auch nicht persönlich angesprochen. Hatte nur das Gefühl, hier entsteht gerade ein falsches Bild von mir.
    Sie ist draußen nicht mehr ängstlich, nehme sie auch überall mit, fühst sich inzwischen auch in Lokalen beim essen sehr wohl ohne Angst und vor mir hat sie mit Sicherheit keine Angst und ich verunsichere sie auch nicht denn ich bin absolut berechenbar und gebe ihr wirklich genügend Sicherheit und Zärtlichkeit.

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