Ängstlicher Berner Sennenhund
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Hallo Toni,
tja, ist halt ein Seelchen so ein Bernerbär und glaub mir ich weiß wovon ich rede. Mene Bernersennenmaus war auch extrem sensibel und ganz besonders wenn es um die Anrede ging.
Berners sind dafür bekannt, dass sie es ihren Herrles und Fraules jederzeit recht machen wollen und kommt dann mal eine Maßreglung mit schärferem Tonfall oder "hart" ausgesprochenen Komandos, dann bricht förmlich eine Welt für sie zusammen.
Vor meiner Bernersennenmaus hatte (und habe ich) ich immer recht "robuste" Fellnasen, die auch mal ein lautes NEIN nicht aus der Ruhe bringen konnten, aber Nita war da vollkommen anders.

Die Frage ist, in wie weit sind die Halter bereits sich auf eine Veränderung der Situation einzulassen und mit Anton eine "Wellenlänge" zu finden?
Denn die Arbeit an dem sensiblen Seelchen braucht ganz viel Fingerspitzengefühl.
Die Änderung der Korrektur- bzw. Maßreglungskomandos ist schon mal ein guter Anfang. Jedoch rate ich hier erstmal gezielt in Normalsituationen genau zu beobachten und eine Art Liste zu erstellen.
z. B. WIE wird das Kommando "Pfui" und " Ab" oder "AB hier" ausgesprochen. Wie laut, wie hart und vorallem wie genau reagiert Anton wenn es vielleicht etwas weicher ausgesprochen wird (oder leiser)
Dann auch in wie weit, wurde Kommandotechnisch mit ihm gearbeitet, lernt er auf lustiger, spielerische Weise einfacher und ist auch eher bereits die Komandos auszuführen ... was passiert bei kurzen knappen harten Komandos?
Ich geb mal zum Beispiel eine kleine Anekdote von Nita zum Besten hier, damit du eher siehst was ich meine.
Herrle und ich, waren mit unseren Pelznasen inkl. Nita unterwegs und als es wieder heim gehen sollte, wurden die Fellis gerufen. Männe hat eine tiefere Stimme und ist weniger Geduldig als ich (ich muss dazu sagen, ich hab die Nasen auch erzogen, weil ich zu Hause bin) Irgendwann hat das Herrle dann seine Geduld verloren weil Nita den Clown mimte und wir nach Hause wollten also brüllte er ein KOMM SOFORT HER hinter ihr her... was passierte? Nita rannte wie von der Tarantel gestochen los und versteckte sich.. je weiter Männe auf sie zuging, desto mehr entfernte sie sich .... erst als ich ein fröhliches "Na komm Schnuti!" rief, rannte sie einen Bogen um meinen Männe, direkt auf mich zu und freute sich wie Bolle, ließ sich nur von mir ins Auto packen und es brauchte eine geschlagene Woche, bis sie wieder auf ihr Herrle reagierte.
So war mein Sensiblchen.

Im Grunde muss man mit sehr viel Fingerspitzengefühl an Antons Selbstbewusstsein arbeiten und andererseits gleichzeitig einen "guten Ton" finden, mit dem er sich einlassen kann. Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Bei allem was den Bären betrifft, muss man halt stets im Hinterkopf haben ... der Schnuffel will dir alles recht machen, also sei nicht zu hart zu ihm

Testet einfach mal einen weicheren Tonfall bei den Korrekturen, vielleicht reicht das ja schon, wenn nicht melde dich nochmal und schildere mal, wie die Versuche damit genau gelaufen sind...
Liebe Grüsse
Pandora - Vor einem Moment
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