Probleme mit anderen Hunden
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Hallo, wir besitzen seit 4 Monaten eine Jack-Russell-Hündin, die ein Jahr alt ist. Über ihre Vorgeschichte weiß ich leider nicht sehr viel, außer daß sie in ihrer alten Familie von den kleinen Kindern wohl nicht so toll behandelt wurde. Sie ist eigentlich ein absoluter Sonnenschein, sehr lebhaft aber auch verschmust und total lieb mit dem rassetypischen Dickkopf ausgestattet, aber mittlerweile hört sie immer besser. Es gibt nur ein Probelm. Sobald sie draußen einen anderen Hund sieht, will sie unbedingt dahin, bellt und ist kaum zu beruhigen. Läßt man sie Kontakt aufnehmen, wird 15 Sekunden geschnüffelt, dann geht es sofort los mit Knurren, bellen und raufen, wobei die Aggression wirklich von ihr ausgeht. Da wir mitten in der Stadt wohnen und beide keine Erfahrung mit Hunden haben, wollten wir mit dem ohne Leine laufen lassen warten, bis sie besser gehorcht, also kennt sie das eigentlich gar nicht. Gestern habe ich mich dann auf dem Hundespielplatz zu einem jungen Beagle (total lieb und verspielt) getraut und unsere Lucy losgemacht. Sie ist sofort zu dem anderen Hund, aber nach ein paar Sekunden war direkt Theater, so daß der Beagle - obwohl viel größer- richtig Angst bekam. Wenn wir sie gar nicht zu anderen Hunden lassen können, wird sie ja nie das richtige Verhalten lernen, aber ich kann es doch auch nicht auf eine Beißerei ankommen lassen. Das beste wäre sicher eine Hundeschule, und das ist auch meine erste Frage: kennt jemand in Düsseldorf eine, die zu empfehlen ist? Und die zweite Frage: was können wir darüber hinaus tuen? Ich bin seit gestern wirklich ziemlich ratlos und wäre für Hilfe wirklich sehr dankbar.
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3. September 2008 um 09:45
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Probleme mit anderen Hunden - Vor einem Moment
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Russell Terrier sind ob ihrer Intelligenz und ihrer Power recht schnell bei negativem Verhalten

Das heißt du kannst gar nicht wissen WAS vorher alles passiert ist.
Ob sie mal gebissen wurde oder ein anderer Hund ihr Anlass zu solch einem Verhalten gegeben hat oder ob sie nicht ausreichend diesbezüglich erzogen und Sozialisiert wurde.Durch ihre Intelligenz sind sie fähig in kürzester Zeit schnell auch negative Verknüpfungen zu machen, nicht nur positive.
Durch ihre Intelligenz müssen sie Kopfmässig ausgelastet werden, weil sie arbeiten und denken wollen.
Ansonsten sind sie noch gestresster. Nur spazieren gehen reicht ihnen nicht aus.Russells sind dazu gezüchtet worden in den Bau zu kriechen (einschliefen), dort das Tier auf zusuchen und es in eine Ecke zu treiben und dort im Standlaut (am Stück bellen, bellen, bellen...) zu verweilen bis sie gefunden und ausgegraben werden. Der Standlaut hält zum einen das Tier auf abstand und "fest" als auch den Standpunkt anzuzeigen für die Jäger.
Was ergo bedeutet das diese Hunde sich schnell reinsteigern können und müssen um das durchzuahlten.
Im Alltag kann das natürlich stressig werden weil der Hund sich schnell einbellt und es dauert bis man ihn DA erreichen kann und ihn da rausholt.
Weil das ganze sehr viel mit dem Adrenalinspiegel zu tun hat.Was die Aggressionen gegenüber anderen Hunden angeht, sind diese meistens in Angst, Unsicherheit und Stress zu begründen - als in wirklicher Boshaftigkeit.
Das Problem ist auch das die meisten Hundebesitzer das Problem Hausgemacht haben.
Die Hundebegegnungen laufen immer auf die gleiche Art und weise ab. man begegnet sich, läuft Schnurstracks gerade auf den anderen Hund zu. Nimmt die Leine extrem kurz und nicht erst wenn man erlebt hat das sein Hund "so" reagiert, wird man steif und zieht die Leine noch kürzer.
Das ganze erzeugt noch viel mehr Stress als der Hund eh schon hat weil er unsicher ist, Angst hat, sich bedroht fühlt und dadurch sowieso schon gestresst ist.Dadurch das das halsband am hals ist, an einer empfindlichen Stelle und dort Druck entsteht, auf den imemr mit Gegendruck reagiert wird (Hund weicht nach vorne aus, so entsteht noch mehr Druck). Der besitzer zieht an der Leine, ruckt ihn zurück, noch mehr Druck.
Durch das in der leine hängen/stehen sieht der Hund der kommt für den anderen bedrohlicher aus, er keucht und hechelt heftig.
Und so reagiert der auch gleich gestresster, unsicherer und aggressiver.
(Angriff ist die beste verteidigung) und mit Knurren und beißen hält man andere Perfekt auf Abstand (es funktioniert ja auch, weil die anderen weitergehen) und wenn es zum Streit/Konfrontatsion kommt, dann heißt es nur eines: Je eher ICH Anfange, je bessere Chancen habe ich.
Besitezr die dadurch unsicher werden, reagierena uch mit Stress und Druck. Der Hund spürt das und denkt sich: "Boah der gegenüber muss aber SCHLIMM sein!"
dadurch das besitzer dann oft schreien: AUS! NEIN! SCHLUSS! RUHE! AUS! PLATZ!, sie brüllen richtig und oft auch noch hysterisch. Sie feuern den Hund an, bellen mit, regen die Situation noch mehr an.
Durch Schlagen und Leinenrucken wird es sogar noch schlimmer weil der eigene Hund den anderen mit NOCH mehr negativem verbindet/verbinden kann.
Ein Teufelskreis entsteht, ohne durchbrochen zu werden.Da wäre es besser da sman dem Hund die Situation so angenehm wie möglich macht. Indem man z.B. die Individualdistanz einhält um die Situation zu entstressen. Man geht einen Bogen. Und häufig erstmal recht groß, Straßenseite wechseln, auf die Fahrbahn, wenn Möglich ausweichen um zu schauen ab WANN der Hund lockerer reagiert. DA kann man ihn dann belohnen wenn er ruhiger ist und nicht so gestresst reagieren muss.
Man orientiert den Hund auf sich noch BEVOR der eigene sich auf den anderen fixiert (anstarren - ein Zeichen von Angst und Stress). mit nem Superleckerli (Käse, fleischwurst schnibbel) auf sich zurück orientieren oder mit nem Spielzeug die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und dann belohnen.
Am anderen vorbei arbeiten.
Nach und nach kann man dann, wenn es gut klappt den kreis wieder verringern, wenn der Hund gemerkt hat es ist gar nicht so problematisch und es klappt viel besser wenn es ruhiger ist.Dazu gehört dann AUCH die Leinenführigkeit die wirklich sitzen sollte, je ungestresster ist die Situation von vorneherein. Auch je ausgelasteter der Hund ist, je besser.
Je weniger ist er gestresst und kann da besser in die Situation hinein gehen.So das waren nen paar grundlegende Dinge dazu

Wenn du noch Fragen hast, her damit.Nina
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