• Hallo!

    Ich hab ein richtig heftiges Problem mit meiner 7 Monate alten AussieMix Hündin!
    Es ist bald unmöglich mit ihr irgentwo in der Stadt mit iht zu laufen, sie will alles Autos hinterher und haut sich richtig in die Leine das ich teilweise Probleme habe sie zu halten!
    Ich hab schon verschiedenes probiert, Nein, ablenkung, Richtungswechsel usw nur mit regem Verkehr kann man das vergessen!
    Wenn wir an einer Kreuzung sind lasse ich sie absitzen und dann schaut sie den Autos zwar hinterher bleibt aber zu 90% sitzen!
    Wenn ich mit ihr in den Wald oder aufs Feld gehe lasse ich sie erst laufen wenn wir ausser Sichtweite von der Strasse sind, sie hat zwar dann doch öfter mitbekommen das Autos fahren und wollte zur Strasse aber dann rufe ich sie ab und sie kommt dann auch dann wird sie natürlich kräftig fürs kommen gelobt!
    Was kann ich da noch machen???
    Soll ich sie garnimmer frei laufen lassen?

    Lg Susi und Amy

  • Hallo Susi,

    Darf ich fragen wie Deine kleine Maus so ausgelastet wird? Vielleicht hat sie sich einfach einen coolen Job gesucht und der heisst= Autos hüten.

    oft hilft es ihr einen neuen Job zu geben. zB einen kleinen Einkaufskorb tragen. Oder Fährten suchen.

    Solange diese Gefahr besteht würde ich sie keinesfalls ohne Leine laufen lassen. Das ist eine zu große gefahr für sie und für Autofahrer.


    Liebe Grüße
    Dana

  • Wenn das Absitzen an der Straße klappt, versuch das doch auch in der Stadt. So hab ich Paul das Radfahrer und Jogger-in-Ruhe-lassen beigebracht. Macht er Zicken, muss er sitzen. Isser ruhig, gehts weiter. Hab nur ca. 3 Wochen gabraucht als ich ihn bekommen hatte, dann war das weg.

  • Hallo,
    ich habe bei einer ähnlichen Frage vor kurzem wie folgt geantwortet:
    "verliert nicht den Mut. Wir haben eine 6 Monate alte Sheltiehündin mit dem gleichen Problem. Angst, aber will sogar hinterher und die Autos verjagen, ebenso Radfahrer, Jogger etc. . In die Situation führen, vielleicht noch die Hand auf den Rücken legen, aber nicht trösten oder beruhigend auf den Hund einreden. Wir sitzen - mittlerweile stehen - immer zwischen Hund und Straße, wir mit dem Rücken zur Straße um dem Hund zu signalisieren dass da gar nichts ist. Damit sie diese Trainingssituationen besser übersteht bekommt sie seit vier Wochen Schüssler Salze und eine Bachblütenmischung. So langsam zeigt alles zusammen Wirkung. Das große Klick hats noch nicht gegeben, aber sie ist entspannter und in 30-er Zonen lässt sie das eine oder andere Fahrzeug beim Gassigehn schon vorbei ohne zu reagieren. Auch beim Gehen an der Straße solltest Du zwischen Hund und Straße sein und der Hund ist dicht neben oder bisschen hinter Dir. Pebbles hat sich bei einem der ersten "Trainings" bei einem besonders laut rumpelnden LKW mal rückwärts aus einem gut sitzenden Brustgurt gewunden. Ich konnte sie gerade noch greifen, war darauf nicht gefasst. Hundeschule ist auf jeden Fall auch gut und auch wenn die Möglichkeit besteht mit einem souveränen Althund spazierengehn. Ablenken mit Lekkerlis tu ich nicht. Ich möchte, dass sie sieht was kommt und dass dabei nichts passiert. Wie gesagt, gaaanz langsam wirds besser. Auch Euch viel Erfolg. "

    Mittlerweile gibt es weitere kleine Fortschritte; in der Gruppe mit souveränen Hunden gehts jetzt auch an einer recht stark befahrenen Straße im Feierabendverkehr so halbwegs. Aber nur in der Mitte der Gruppe, an der Spitze der Gruppe wars wie gehabt. Aber das wird auch noch kommen. Ich muss da immer voll konzentriert sein, wenn ich merke, da kommt was was sie nicht toleriert, halt ich ganz leicht die Schnauze nur von unten (nicht zuhalten) und halte sie am Rücken, das gibt ihr Sicherheit. Meistens schaffe ich es damit zu verhindern, dass sie in ihr altes Schema fällt und kläfft und hinzerrt. Ich übe seit Wochen fast jeden Tag. Wichtig: Nach dem Training dem Hund (und Euch) zum Stressabbau verhelfen indem er irgendwo noch schön rumtoben darf wo keine Gefahr für ihn ist.
    Ich habe gesehen, dass Ihr einen Schäferhund/C o l l i emix habt. Wir haben ja auch einen Hütehund - bei denen gibts das wohl öfter als bei anderen Rassen.
    Viel Glück

    So Pebbles ist mittlerweile 9 Monate alt. Das Problem ist nicht behoben, aber besser handelbar. In Sichtweite einer STraße würde ich sie nie laufen lassen. Es gibt ganz gute und immer wieder schlechte Tage, da meine ich ich steh ganz am Anfang. Aber ich arbeite weiter dran. Ich bin fast jeden zweiten Tag mit ihr bewusst an einer Straße oder kreuz und quer durchs Städtle. Anstrengend - für beide. Aber ich hoffe, dass es immer besser wird.
    Viel Erfolg - und berichte doch in einiger Zeit nochmal ob sich was bessert.

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