Angst vor anderen Hunden

  • Hi,

    wenn sie auch in vertrauter Umgebung Angst vor anderen Hunden hatte, dann solltest du in der Tat daran arbeiten. Aber am Besten dann im Form einer Welpenschule mit professioneller Anleitung und am Besten einem erwachsenen hundefreundlichen Althund.

    Allerdings wie gesagt erst, wenn euer Verhältnis gefestigt ist und sie sich eingelebt hat.

    Dass sie in vertrauter Umgebung auch Angst hatte vor anderen Hunden kam bei deinem Erstbeitrag nicht wirklich raus, da du schriebst " sie kannte ja andere Hunde, weil noch ihre Eltern und ein Collie dabei waren".

    Lass sie jetzt mal zur Ruhe kommen, wenn sie an der Leine gehen will dann geh nen Stück aber lass erstmal sie entscheiden. Ich würd sie übrigens nicht ohne Leine laufen lassen an der Straße wenn sie noch Angst hat. Denn wenn sie was erschreckt ist sie dann "schwupps" mal eben verschwunden oder rennt auf die Straße. Lass sie also lieber angeleint, auch wenn sie da erstmal bockt und nicht mitgehen mag. Sie gewöhnt ich dran, wenn du ruhig und souverän bleibst.

    LG

    Carina

  • Der erste Kontakt, den mein damaliger Welpe mit einem fremden, erwachsenen, gut sozialisierten Hund hatte, endete damit, daß ich einen panisch kreischenden Welpen aus dem nächsten Gebüsch pflücken mußte.
    Beim 2.Hundekontakt (da war es eine ruhige und sehr liebe Hündin) lag Madame sofort auf dem Rücken und hat sisch vollgepieselt.
    Die erste Welpenstunde? Mein Hund hat sie weitestgehend am Zaun kauernd verbracht...
    Nun, Leila stammt aus schlechter Haltung, kannte wirklich NICHTS und war bei Trennung von der Mutter im besten Fall 6 Wochen alt. Keine idealen Startbedingungen, oder?
    Heute - 1 1/2 Jahre später - ist sie trotzdem nicht anders als ihre Artgenossen, die wir regelmäßig treffen. Sie ist zwar nicht der souveränste Hund, aber auch nicht auffällig "anders". Sie spielt liebend gern mit jedem Hund, der uns über den Weg läuft und auf ihre Aufforderung eingeht, ist mit fast jedem verträglich.

    Was ich damit sagen will? Das, was die anderen auch schon geschrieben haben. Hab Geduld und laß dem Hund Zeit, sich an das neue Zuhause zu gewöhnen und Vertrauen zu fassen. Am Anfang muß nicht alles perfekt laufen ;).

    P.S.: Das gilt auch für das Gassigehen. Mein Hund wollte in den ersten drei Tagen so gar nicht vor die Tür (ist vom Hof aus immer gleich zurückgelaufen und hat sich auf die Fußmatte gelegt - keine Chance, auch nur an ein paar Meter jenseits des Hoftores zu denken), auch nicht zum Pieseln - heute findet sie es toll und stubenrein ist sie auch geworden ;).

  • das mit dem gassigehen wird eh besser. das freut mich. sie läuft nur noch abgeleint, mit leine hat es eben aber auch super geklappt, als ich sie angeleint habe wegen einem anderen hund.

    rosenrot ein wenig musste ich schmunzeln. das kommt mir bekannt vor. aber das war schon ein althund, meine rist ein unbeschriebener welpe, darum wundert mich das ja so...

    aber wie auch immer, wir üben daran =)

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