Beinschlinge nach OCD OP. Wer hat Erfahrung?
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Liebe Hundefreunde!
Meine Hündin hatte vor 2 Wochen eine OP wegen OCD (Osteochondrosis dissecans), Knorpelfehlbildung am vorderen Schultergelenk. Nach diesem 1,5 Stunden Eingriff hat man 2 Möglichkeiten: Absolute Schonung und "Einzelhaft" des Hundes, möglichst keine Belastung des Schultergelenks.
Oder eine Beinschlinge binden, d.h. das Bein hochbinden. So hüpft sie zwar auf 3 Beinen, darf aber sonst alles machen. Wir haben uns bei unserer quirligen Maus für die 2. Methode entschieden. Nun benutze ich selbsthaftende Binden, die sind zwar sehr gut, doch muss man ständig neu binden und sie scheuern auch. Eben habe ich im Internet recherchiert, ob jemand vielleicht mal ein festes Hilfsmittel erfunden hat, womit man Hundebeine sicher hochbinden kann, scheinbar gibt es aber nichts.
Hat jemand Erfahrung mit Beinschlingen nach OP´s? Oder kennt Ihr solche Hilfsmittel? Bin über jeden Tip froh, meine Maus hat noch 4 Wochen Schonfrist vor sich...
Liebe Grüße, Meike - Vor einem Moment
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Hallo,
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wieso soll denn der Hund so stark entlasten? Meine war 1 Woche an der LEine und dann war der Fall erledigt.
Karin und die Mädels
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Hey Sanihund...
Was hatte Dein Hund genau? Auch eine OP wegen OCD, welches Alter? Es gibt ja 2 OCD "Möglichkeiten", einmal zuviel Knorpelbildund, so dass die draufdrückenden Knochen den Knorpel zum Reissen bzw. splittern bringen, das kann dann meist noch endoskopisch behoben werden. Oft löst sich dann aber eine Schuppe des gesplitterten Knorpels ab und wandert im Gelenkwasser umher (Gelenkmaus), das ist dann ein recht komplizierter Eingriff.
2. Der Hund hat zuwenig gebildeten Knorpel (so wie bei meiner). Durch eine künstlich erzeugte Blutung während der OP bildet sich dann Narbengewebe, was langfristig den Knorpel ersetzt, da es von ähnlicher Beschaffenheit ist. Damit sich dieses Gewebe bilden kann muss der Hund geschont werden sonst bricht die frisch erzeugte Blutung wieder auf oder das neue Gewebe reisst bei einem falschen Sprung ab.
Zusätzlich habe ich 2 HUnde, die beide sehr aktiv und quirlig sind. Sie spielen viel, auch wenn sie allein zuhause sind, und ich kann ihnen das nicht einfach verbieten oder dauerhaft unterbinden.
Glaub mir, ich würde kein Hundebein hochbinden, wenn es nicht unbedingt notwendig wäre.
Also, was hatte denn euer HUnd genau? Würde mich freuen wenn Du mir mehr darüber verraten würdest (oder andere, die Erfahrungen gemacht haben).
LG , Meike -
Clea hatte eine "Mischung" aus beidem.
Sie hatte eine Zubildung an einem Ende und eine teilweise schlecht ausgeprägte Ulna. Bei ihr wurde allerdings ebenfalls ein Teil der Ulna ausgemeisselt um eine entsprechende Neubildung neuer Masse zu provozieren. Ich denke, dass es war Ähnliches war wie bei Dir.
Bei Clea war die OP am 11.4. - ich hatte sie 10 Tage an der Leine. Sie hat 15 Tage Antibiose bekommen und den Entzündungshemmer / Schmerzmittel bis Ende April.
Jetzt ist sie wie neu. Das Spielen mit meinen beiden anderen Mädels zu Hause habe ich allerdings während dieser Zeit strikt unterbunden. Da ging gar nichts. Nachdem Clea ein großer Hund ist (38kg) wollte ich unbedingt, dass sie nicht zu früh belastet. Sie ist übrigens im März 7 geworden.Karin und die Mädels
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Danke für die Antwort Karin.
Finde ich ja bemerkenswert dass Deine Hündin das so schnell weggesteckt hat. Macht mir echt Hoffnung.
Das Problem bei meiner (Rasse Whippet) ist, dass sie ein wahnsinniges Temperament hat und bei jedem kleinsten Ding losstürmt. Sie ist als Kettenhund auf Mallorca aufgewachsen und holt jetzt echt ihre Kindheit nach.
Die Beinschlinge ist die einzige Möglichkeit, die operierte Stelle vor plötzlichen Sprüngen oder wildem Losgerenne zu schützen, sie gebärdet sich auch an der Leine noch wie ein Welpe im Flegelalter. Ich glaube wäre sie eine ruhigere Natur, würde das sicher funktionieren, aber sie ist nunmal ein Hibbel.
Also warte ich jetzt noch die verbleibende Zeit ab. Danke trotzdem für deinen Erfahrungsbericht, wie gesagt, macht mir Mut.
Liebe Grüße, Meike -
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