HILFE, unser Hund fängt plötzlich an zu "spinnen"

  • Wer unsere Luna (weiblich) sieht, denkt niemals, dass sie schon 9 Jahre alt ist, jeder, der nach ihrem Alter fragt sagt nach der Antwort : WAS ? hätte ich nieeeee gedacht, die sieht so jung aus !

    Seit ca. einer Woche aber "spinnt" unser Hund und ich habe keine Ahnung weshalb.

    Luna hat einen eigenen Sessel, den sie innig liebt. Aber plötzlich fängt sie an ihren Sessel und das darauf liegende Schafsfell zu zerbeißen !! Das Schaffsfell ist jetzt schon völlig zerfetzt und die Auflage des Sessels lag heute morgen im ganzen Zimmer (in Stücken verteilt) rum. Auch frißt die Luna sehr wenig und ist noch sehr viel ängstlicher und anhänglicher als sie eh schon immer war.
    Normalerweise ist sie immer total scharf aufs Rausgehen, sowieso wenns zu ihrer Lieblingsstrecke geht, aber vorgestern blieb sie auf dem Weg einfach stehen und wollte nicht weiter und fiebste rum. Das alles ist untypisch und ich weiss nicht was ich machen soll. Sie hat ja sonst keine Krankheitszeichen, so als ob ihr was weh tun würde, zumindest erkenne ich nichts.

    Ich würde auch gerne mit ihr zu einem Naturheilkundlichen Tierarzt gehen, kenne aber keinen in unserer Gegend.

    Habt ihr eine Idee was mit unserem Hund nicht stimmt ?
    Oder kennt jemand im Raum Esslingen (Raum 7) einen wirklich GUTEN Tierarzt ?

    Liebe Grüße
    MInah

  • Deine Hündin ist denn doch nun im Seniorenalter mit all seinen Weh-Wehchen.

    Als allererstes, nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe, kam mir Ihr Augenlicht in den Sinn, dass sie vielleicht langsam im Stich läßt. Für Hunde ist das in ihrer gewöhnten Umgebung meist kein Problem, so dass man erst recht spät erkennt. Und auch ein laienhafter Blick ins Auge verrät einen wenig über die tatsächliche Sehkraft.

    Einen guten TA in Deiner Nähe kenne ich nicht, aber geh doch einfach mal zu irgendeinem, auf dass er Euch weiterhelfen kann. Wenn nicht, dann suchst Du halt den nächsten auf. :D

  • Ist eure Luna ein Terrier?

    Geh mal zum Tierarzt und lass den Hund untersuchen. Das deutet nämlich schon irgendwie auf Schmerzen hin - Kopfschmerzen.

    Der Hund unserer Vermieterin (lebt leider nicht mehr) war auch ein Terrier. Auch er verhielt auf einmal seltsam ähnlich wie eurer. Die Tierärzte fanden erst nichts, weil ihm nicht offensichtlich weh tat.

    Damals haben wir - da die TA's nichts fanden - einen Selbstversuch gemacht und waren erfolgreich:
    Wir haben eine Schmerztablette genommen, die Dosis auf den Hund heruntergerechnet und ihm dies verabreicht - voila, er war wieder der alte. Lies man die Medikamente weg, war die Veränderung wieder da.

    Erst viel später erführen wir durch einen Züchter, das vor allem Terrier von einer Erkrankung betroffen sind (aber auch andere Rassen), die den Druck im Gehirn steigen läßt und somit extreme Kopfschmerzen verursacht. Der Hund weiß jedoch selbst nicht was los ist, er kann sich dort wo es weh tut nicht kratzen, es gibt keine Schonhaltung die Linderung verspricht. Wie wenn ein Mensch, der Migrände hat am liebsten den Kopf gegen die Wand semmeln würde, so versucht der Hund eben auf seine Art und Weise zu reagieren.

  • Ich denke uch, dass es irgendetwas mit dem Kopf zu tun hat, egal ob Augenlicht, Demenz oder ähnliches, Ich kann dir Tierklinik Hüttig in Reutlingen empfehlen. Das ist von Esslingen in rund 30 min zu erreichen.

    http://www.tierklinik-huettig.de/

    LG Schopenhauer

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