mammatumoren
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hallo zusammen...
ich les hier zur zeit so häufig mit, wenns ums thema kastration bei hündinnen geht.
ich bin dagegen, oder sagen wir es mal so, ich sehe keinen sinn darin, die hündin nicht so zu belassen, wie sie ist, wenn keine medizinische notwendigkeit besteht.
trotzdem, man sieht und hört sooo viel über diese furchtbaren mammatumoren... schaut man sich im fernsehen tierarzt-sendungen an, hat man manchmal das gefühl, dass es kaum mehr hündinnen gibt, vor denen diese krankheit zurückschreckt.
meine frage nun (da ich nicht mehr so ganz weiß, was ich glauben soll):
bannt eine frühzeitige kastration tatsächlich das risiko des krebses bzw. mindert es?wenn ich diese milchleisten-OPs sehe, die auch nach abschluss immer noch einen ungewissen ausgang haben, wünsche ich mir manchmal, dass lotta noch irgendwie probleme mit ihrer läufigkeit bekommt und eine kastration unumgänglich ist... damit mir die entscheidung abgenommen wird, und ich mich auf der "sicheren" seite wägen kann was den krebs betrifft... wie feige :/
aber wenn ich nur dran denke... wenn meine maus zu den hündinnen gehört, die schon im mittleren alter von dieser teufelskrankheit heimgesucht werden... ich könnt mir das nie verzeihen...
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Zitat
bannt eine frühzeitige kastration tatsächlich das risiko des krebses bzw. mindert es?Ja, das stimmt schon, eine frühzeitige Kastration, d.h. vor der 1. bzw. 2. Läufigkeit, setzt das Risiko dieses! Krebses deutlich herab.
Was aber nicht heißt, dass die Hündin nicht an sonstigem Krebs (Milz-, Leber-, Haut- und und und) erkranken und sterben kann.
Meine Souma wurde mit 9 Jahren aus medizinischen Gründen kastriert, erkrankte dann mit 10 an einem Hautkrebs, der gds nicht streute und entfernt werden konnte, um dann mit 12 Jahren in rasanter Geschwindigkeit von einem Krebs der inneren Organe (es ging so schnell, dass nicht einmal geklärt werden konnte, wo und wie) befallen zu werden. :|
Umgekehrt sind die Risiken einer Kastration nicht zu verachten und leider auch nicht rückgängig zu machen.
Ich persönlich würde nie meinen Hund kastrieren lassen (außer, es ist unumgänglich), da ich mich zu recht scheue, massiv in seine Entwicklung einzugreifen und auch sämtliche damit verbundenen Risiken einzugehen. Und erst recht nicht, weil ich EINE EINZIGE MÖGLICHE! Krankheit damit verhindern will.
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Ja, wie Souma schon geschrieben hat senkt eine frühe Kastration die Wahrscheinlichkeit von Gesäugetumoren.
Aber das allgemeine Krebsrisiko bleibt natürlich bestehen. Ich habe auch schon Studien gelesen nach denen das Risiko für einige Krebsarten bei kastrierten Hunden sogar steigen soll...Meine letzte Hündin Nova wurde mit 7 Monaten, vor der ersten Hitze, kastriert. Ich wollte ihr Gesäugetumore ersparen.
Sie starb mit 9 Jahren an einem bösatigen Tumor an der Milz (Hämangiosarkom) mit Lebermetastase.
Ein Risiko bleibt also so oder so immer.
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richtig. man muss immer sowohl das für als auch das wieder bedenken...
habe übersehen, dass es ja aktuell einen kastration - pro und contra thread gibt. den werde ich auch mit großem interesse weiter verfolgen...
mannnnnn, bisher war ich so felsenfest davon überzeugt, das niemals nie auch nur in erwägung zu ziehen, solange es nicht unbedingt notwendig sein sollte...
aber sollte diese krankheit uns echt einmal heimsuchen... neee...
aber ihr habt recht, es gibt sooo viele schlimme dinge, die unseren hunden passieren können... da gibt einem auch eine kastration niemals die garantie, dass der hund bis ins hohe alter gesund bleibt.
aber wenn man die tierärzte dann immer reden hört... die diagnose wird fast immer von dem nebensatz "ja, daran erkranken nicht kastrierte hündinnen sehr oft" begleitet... und das fast schon vorwurfsvoll...
teufelskrankheit krebs, und das nicht nur bei unseren fellnasen...
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Zitat
aber wenn man die tierärzte dann immer reden hört...
Welche Tierärzte hörst Du denn da persönlich reden? Und wenn sie reden, dann solltest Du immer im Hinterkopf haben, dass sie durch eine Kastration durchaus auch ihr Einkommen und die Auslastung ihrer Anschaffungen sicherstellen.

Weiterhin sollte man einen massiven Eingriff gut überdenken und nur vornehmen lassen, wenn der TA (und weitere Infos) alle möglichen Vor- und Nachteile genau erklärt hat und man selber davon völlig überzeugt ist.
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