Manchmal weiss ich nicht, was mit meinem Hund los ist...
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Hallo,
wir haben unsere Hündin seit 2 Monaten (2,5 Jahre; sie war die letzten 1,5 Jahre in einem spanischen Tierheim), ein einziges Angstbündel, so was habe ich noch nie gesehen. Anfangs immer ausgewichen, zurückgewichen im Rückwärtsgang, kein Blickkontakt usw.
Bei mir (weiblich) ist das jetzt fast alles weg, aber bei meinem Mann dauert es länger. Manchmal denkt man sich, jetzt sind sie so richtig zusammengewachsen, das ist ja toll, weil sie sich streicheln lässt, sich an ihn ranschmiegt - Pustekuchen, am nächsten Morgen will sie nicht mit ihm Gassi gehen, kommt nicht mit, weicht aus, hat offenbar Angst.
Dieses Verhalten ist für uns Menschen so nicht nachvollziehbar, aber es gibt vielleicht irgendwelche Gesten, Mimik, Verhaltensweisen, die man als Mensch einfach so drauf hat und die auch völlig harmlos sind, aber für den Hund vielleicht als Auslöser für schlechte Erinnerungen, Traumata usw. stehen. Wir wissen es halt nicht, aber es wäre eine Möglichkeit.Das ist m.E. eine Frage der Zeit. Wir haben jetzt 2 Monate hinter uns, echt Dauerstress, aber jeden Tag gab und gibt es mindestens 1mm Fortschritt, ab und zu wieder kleine Rückschläge, aber die bewerte ich nicht mehr so dramatisch, nehme sie zur Kenntnis, bestärke den Hund aber mit nix darin, sondern ignoriere sie und lasse sie in ihren Schutzraum gehen (zwischen Couch und Couchtisch) und sich "erholen". Nach einer Weile geh ich dann wieder hin oder sie kommt eh von selbst.
Wie gesagt, es wird immer besser, die Zeit ist auf unserer Seite, wie schon die alten Stones sangen "Time is on my side"

Ich finde es toll, wie Du vorgehst, und freue mich schon auf einen neuen Bericht
Lieben Gruß von meeresstrand -
21. April 2008 um 18:39
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Manchmal weiss ich nicht, was mit meinem Hund los ist... - Vor einem Moment
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So, nun bin ich auch wieder ein bisschen schlauer!
Die Tierpsychologin hat herausgefunden, dass der kleine Lucky es ab und an nicht erträgt, angeschaut zu werden. Er empfindet den Blickkontakt manchmal als "fixieren" und fühlt sich dann davon bedroht.
Natürlich kann ich ihn weiter ansehen und mich an ihm erfreuen, ich merke ja, wenn er komisch reagiert, dann soll ich einfach ein wenig an ihm vorbeiblicken und das Gesicht ein wenig abwenden, so wird er merken, dass von meinem Blick keine Bedrohung ausgeht.
Ich kann das Gespräch, für das die Psychologin sich über eine Stunde Zeit genommen hat, hier natürlich nicht in allen Einzelheiten wiedergeben. Aber alles was sie gesagt hat, leuchtet mir ein und ich hoffe, dass wir unser kleines Problem jetzt in den Griff bekommen.
Und diese Beratung kann ich nur wärmstens weiterempfehlen. Ich habe mich Montags bei D.O.G.S gemeldet und bereits Mittwochs einen Termin erhalten. Die Beratung hat bei mir zuhause stattgefunden, war fachlich äußerst kompetent und dieses erste Beratungsgespräch hat noch nicht einmal etwas gekostet. Hut ab!Euch Allen nochmals ein herzliches Dankeschön, dass Ihr Euch meines Problems angenommen habt.
Liebe Grüße,Georg
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