Adenom - Kastration oder Hormonspritze?

  • Liebe Foris,

    heute habe ich eine Frage die zur Zeit meine Freundin mit ihrem 10jährigen unkastierten Rüden beschäftigt.
    Bei ihm wurde vor 2 Wochen ein Adenom (ein gutartiger Tumor) im Analbereich festgestellt.
    Anscheinend ist eine Kastration das einzige Mittel um ein weiteres Wachstum zu verhindern.

    Zunächst hat meine Freundin sich für eine Kastrationsspritze entschieden, die allerdings nach nunmehr 2 Wochen keine Wirkung zu zeigen scheint.

    Nun stellt sie sich die Frage, ob eine 'richtige' Kastration nicht sowieso besser für den Hund wäre, als am Ende ständig diese Spritzen (falls sie denn doch irgendwann eine Wirkung zeigen sollte) verabreichen zu lassen.

    Kennt sich vielleicht jemand mit dem Thema der Kastrationsspritzen bei Rüden aus?
    Sind diese 'harmlos' oder eher wie die Spritzen bei den Hündinnen nicht zu empfehlen, da sie noch ungünstiger auf das Hormonsystem als eine 'echte' Kastration wirken?
    Ist es normal, dass man 2 Wochen nach einer solchen Spritze noch keinerlei Veränderung beim Hund feststellt? Dauert es länger bis die 'Wirkung' bemerkbar wird?
    Im Moment tendiere ich eher dazu ihr eine 'echte' Kastration zu empfehlen, aber so leichtfertig sollte es auch nicht sein.

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