zu kleine Rille für Kniescheibe - OP-Erfahrungen gesucht

  • Hallo,
    bei Emma wurde, aufgrund lahmen hinten links und z.T. rechts nach Röntgen HD diagnostiziert ( es gab mal einen Tread dazu). Erst gabs verschiedene Schmerzmedis, die alle nix brachten, nur ne fette Magenentzündung. Dann bekam Emma von einer Tierärztin, die auch Homöopatin und Physiotherapeutin ist, nach erneuter eingehender Untersuchung Massagen. Half auch nicht sehr. Jetzt bekommt sie homöopatische Mittel, die eine mittelgradige Besserung verschafften.
    Da Emmas erst 1,5 Jahre alt ist und sie überhaupt keine typischen Symptome zeigt, wollten wir in der Tierklinik nochmal alles genau abklären lassen um zu sehen, was tatsächlich noch gemacht werden kann. Und nun stellen sie heut sofort fest, dass es wohl von der Hüfte gar nicht kommt, sondern dass aufgrund der etwas krumen (Dackel)beine wahrscheinlich die Patella keine ausreichend große Führung im Kniegelenk hat. Da die Bänder straff sind, verursacht das hin und hergleiten, auch aus der Führung, Schmerzen. Sie sagen, dass das Röntgenbild schlecht und überhaupt nicht aussagekräftig genug sei.
    Das mussten wir erst mal verdauen. Die Option ist also jetzt, dass Emma nächsten Donnerstag unter Narkose die Knie und Hüften geröntgt bekommt. Sollte es vom Knie ausgehen, wird sie gleich operiert, d.h. es wird Knorpel abgetragen, dann der Knochen eingekeilt für eine größere Führung und danach kommt der Knorpel wieder drauf. Die Schonzeiten sollen sich auf 2-3 Wochen belaufen.
    Hat jemand Erfahrung mit so einer OP und wie stehen die Heilungschancen? Ich kenne nur die PatellaOP, bei der die Bänder gekürzt werden.
    Was ich grad denken soll, weiß ich nicht. Einerseits bin ich wütend, weil 2 Ärzte an der Kniescheibe nix festgestellt haben, aber beide sagten, dass die Hüfte für ihre Beschwerden aber so schlimm nicht aussehen. Was ich für die bisher erfolgten Therapien bezahlt habe...nicht drüber nachdenken. Andererseits ists wohl, wenns das Knie ist, die bessere Option, oder?
    Ich habe überhaupt keine Ahnung, was so eine OP mit sich bringt. Und vor allem weiß ich nix über Risiken, da werden die Vorstellungen schnell zu Hirngespinsten.
    Gibts für dieses Problem eventuell noch andere Möglichkeiten, als einen operativen Eingriff?

    Ich danke euch, nach monatelanger Odyssee muß ich das erstmal verdauen.

    Grüße Carla

  • Hallo,
    die Rollfurchenvertiefung wurde bei Pierot aufgrund der PL gemacht.
    Die Schonzeit war damals aber länger. Ansonsten hatte Pierot die Op gut verkraftet. Natürlich ist es danach Schmerzhaft, da die Narbe nicht gerade klein ist, aber dagegen werden die Hundis gut mit Schmerzmedis versorgt. Ein Risiko besteht immer bei solchen OP`s das sichne Arthrose bildet.

    LG Ines

  • Ja, bei Emma flutscht die Kniescheibe möglicherweise auch hin und her, deshalb das hibbeln.
    Ines, würdest du sagen, die OP hat sich gelohnt, ich meine gings deinem Hund dannach besser, oder hatte er trotz allem Beschwerden? Wie lang war bei euch die Schonzeit? Nur damit ich weiß, auf was ich mich einstellen muß; auch unsere hat das Jack Russel Temperament...
    Wie sind eigentlich die Folgen, wenn man es nicht machen ließe? Wäre da nicht Arthrose auch die Gefahr?

    Grüße carla

  • Hallo Carla,
    ja, das ist das Problem. Das sich in dem gelenk Arthrose bildet wenn die PL nicht operiert wird, ist sehr wahrscheinlich. Bei einer OP aber halt ein Risiko. Nach der OP saß die Kniescheibe laut Aussage verschiedener Arzte fest, gehüpft ist er trotzdem weiterhin. Es war aber auch keine Arthrose feststellbar. Pierot konnte mir leider nicht sagen, wie sich sein Knie nach Verheilung angefühlt hat. Ich weiß aber von einigen, das das Hüpfen nach der OP weg war. Die schonzeit war glaub ich 6 Wochen, aber auch danach sollte er noch nicht so flippen. Für mich persönlich war der Erfolg der OP begrenzt, da das Hüpfen wahrscheinlich daran mitschuld hatte das Pierot im Juli einen Bandscheibenvorfall bekam. Was ja auch logisch ist, wenn ein Mensch permanent hüpft hat er garantiert auch irgendwann ein Rückenproblem.
    Ich hatte es bei dir allerdings verstanden das die Bänder so fest sind das die Patella nicht verrutscht, das nur die Furche nicht tieg´f geb´nug ist und somit beschwerden auslöst. Ich hatte es so verstanden das die Bänder quasi zu stramm sind- wegen mangelnder Tiefe der Furche.
    Die Schonzeit war extrem schwer. Pierot war nachher echt unzufrieden. Ich würd mir den Operateur auch sorgfältig aussuchen, zumal ja schon unterschiedliche Diagnosen gestellt wurden. Ich hoffe doch das bevor angefangen wird zu operieren noch ein Gespräch mit Dir stattfindet, d.h. nach dem Röntgen und vor der eigendlichen Op.
    LG Ines

  • Hi,

    meine erste Hündin, Gismo, hat auch so eine OP über sich ergehen lassen müssen.

    Die ersten 10 Tage nach der OP war nur kurzes Gassigehen an der Leine angesagt. Dann als die Fäden gezogen waren durfte sie sich wieder frei bewegen. Sie hat sehr schnell wieder angefangen das Beinchen zu belasten, natürlich ist sie auch noch viel auf 3 Beinen gelaufen, aber sie konnte es machen wie sie wollte.

    Und es hat nicht lange gedauert und sie ist wieder rumgeflitz, als wär nichts gewesen.

    Die OP war, als sie 2 Jahre alt war, leider ist sie nur 10 Jahre alt geworden, aber sie hat nie wieder Probleme mit dem Knie gehabt.

  • Hallo,
    also Emmas Bänder sind normal fest, aber die Patella rutscht z.T. über den Rand, weil die Furche zu flach ist. Problem ist nur, dass sie auf beiden Hinterbeinen hibbelt. Links viel stärker, aber an manchen Tagen, wie heute, auch rechts. Das heißt, schlimmsten Falls müsste es auf beiden Seiten gemacht werden?
    Ob die mit mir nach dem Röntgen reden, steht nicht zur Diskussion. Ansonsten geht mein Hund nicht in den OP. Es ist halt günstig, es dann gleich zu machen, da sie eh in Narkose ist. Ich weiß nicht, über welches Ergebnis ich mich mehr freuen soll, es ist irgendwie alles nicht wünschenswert. Dank der homöopatischen Mittel ist sie zumindest wieder total lebenslustig und flitzt rum. Wenn sich ne Maus aus ihrem Loch traut, ist nämlich nix von Gelenkproblemen zu merken. Ich hab nur immer Angst, dass sich die Patella verkantet und die Bänder dann reißen.
    Ich fütter grad Gelantine und ein Präparat mit Teufelskralle, Muschelkalke... Mehr kann ich wohl nicht tun, oder? Und bis Donnerstag ists noch so lang.

    Grüße Carla

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