Sind nun auf uns alleine gestellt...
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Hallo,
du bescheibst ja viele Baustellen-hast du es schon mal mit einem Hundtrainer probiert?Scheint ja alleine nicht soo zu klappen.
Mit den Hundekontakten ist das natürlich blöd gelaufen,aber DU musst dafür sorgen,dass dein Hund nicht belästigt wird (und ich meine nicht Hochnehmen) und nette Hundekontakte hat.LG
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Hi,
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Hallo,
im Gegenteil - alleine klappt das ziemlich gut. :-)
ZitatMit den Hundekontakten ist das natürlich blöd gelaufen,aber DU musst dafür sorgen,dass dein Hund nicht belästigt wird (und ich meine nicht Hochnehmen) und nette Hundekontakte hat.
Da hast Du natürlich vollkommen Recht!!!Bei Hundekontakten, bei denen ich davon ausgehen muss das es "in die Hose geht", lasse ich Sie bei Fuß gehen und wir gehen ruhig dran vorbei. (uns gelingt das gut, nur den andern Haltern meist nicht)
Damit geht es Ihr gut, da ich aber dennoch möchte das Sie "geplant" Kontakt mit anderen lieben Artgenossen hat, suche ich ein paar Gleichgesinnte in der Gegend.
Lady hat ausserdem regelmäßigen Kontakt mit der Jack-Russell-Hündin einer Bekannten, die beiden verstehen sich - bis auf Futterstreitigkeiten - gut.
Es hat sich bei dieser Baustelle viel getan und es geht immer weiter.... Hochgenommen habe ich Sie bei solchen Begegnungen nie.Das Thema Kinder war immer schwierig (Angstbeißerin), bis wir die "Chance" hatten, ein Kind sozusagen beim Aufwachsen mitzuerleben. Das Kind ist nun 1 Jahr alt und Lady hat es bislang 4-5x gesehen, immer war die Entwicklung des Kindes schon extrem weit fortgeschritten (zum Vergleich des letzten Aufeinandertreffens), dennoch hat Lady sich mit jedem Mal gebessert....
War das zuvor noch für mich der Größte Horrorgedanke (schwanger = was passiert mit dem Hund?) so beobachte ich MEINEN Hund - der absolute Angstschnapper/Kinderhasser - letztes mal ganz relaxed als der Kleine an Ihr vorbeikrabbelte.
An diesem Thema ist halt schwer zu arbeiten, wer ""leiht"" mir schon sein Kind um mit meinem Hund (der durchaus für Kinder eine Gefahr darstellt) zu üben???Seit ich intensiver mit Ihr arbeite, überlässt Sie mir auch immer mehr die Führung und fügt sich, das tut Ihr gut.
Beim Bäcker kann ich Ihre Leine inzwischen hinwerfen und Sie wartet bis ich wiederkomme.
Sie entwickelt sich zum Verlass-Hund... ganz langsam.Weil es einfach viele Themen und viele Kleinigkeiten sind, will ich mal eine "To-Do"-Liste machen:
- gute Beziehung zu Kindern weiter festigen
- positive Begegnungen mit anderen Hunden fördern
- sie lässt sich draußen recht schnell ablenken bzw. zieht es vor zu pinkeln anstatt auf meinen Befehl zu hören (sie ist eine Rüdin
also sie pinkelt,schnüffelt,markiert recht viel)
- Konsequenz beibehaltenWas mich noch - aber schon immer - stört ist das Sie sich vor manchen Untergründen "ekelt", d.h. sie läuft z.b. nicht über (nasse) Wiese, durch den Wald, über ein Feld... sie ist extrem pingelig, wenn Sie Ihr Geschäft erledigt dann lieber auf dem Gehweg als unter einem Busch - da kriegen Sie keine 10 Pferde rein.
Ob man Ihr das abgewöhnen kann, weiß ich nicht.... aber es wäre schon schön wenn Sie diesbzgl. einfach "mehr Hund" und weniger Diva wäre...
Man kann sich das so vorstellen - Frauchen steht mitten auf einem Feld und ruft den Hundi, der steht am Rand, schaut doof, hebt die Pfote alá "bäähhh das ist dreckig!!", läuft am Rand außen hin und her, aber auf keinen Fall wird das Feld betreten.
Sie scheint sich wirklich zu ekeln... wenn man Sie mitten ins nasse Laub stellt (vorhin hab ich das mal gemacht) bleibt Sie starr wie Stein stehen, hebt die Pfoten und tappst herum als würde Sie auf Nacktschnecken laufen...
Von einem Hundetrainer halte ich ehrlich gesagt nicht viel.
Ich forme mir meinen perfekten Hund!!!
Es macht richtig Spaß, das Sie so schnell begreift und auf kleine Änderungen so schnell und gut reagiert...LG,
Susanne -
Hallo Susanne :)
Echt schön, wenn man nach Nahren mal hört, wie sich die Dinge entwickelt haben! Ich finde das klingt doch gut soweit!
Bezüglich Untergrund. Kann es sein, dass sie das nie so wirklich kennengelernt hat? Wenn es jetzt regnet, würde es Lila auch vorziehen nicht raus zu gehen aber ich kenne da kein Pardon. Dann geht es eben nicht ohne Leine. Ich leine sie an und geh mit ihr in die Wiese, muss sie auch teilweise mitziehen. Aber nach ein paar Schritte klappt es und sie erledigt ihr Geschäft. Ich verlange eh nicht, dass ein 4 Monate alter kurzhaariger Windhund bei regen und wenigen Grad eine Wanderung hinlegt aber drinnen pinkeln muss vermieden werden.
Also wenn du vielleicht einfach keine große Sache aus nassem Gras oder Laub machst, ist es für sie auch keine große Sache mehr denn mittlerweile haben wir auch Regentage erlebt, an denen Lila ohne Zickereien raus geht und sogar in Lacken rumplanscht

Vielleicht einfach mal mit Leine und Hund ein paar Runden in einer nassen Wiese drehen.Es gibt schon Hundetrainer die was drauf haben und hier im Forum wird irgendwie immer ein Hundetrainer empfohlen kommt mir manchmal vor
Aber wenn du dich alleine über die Sache drüber siehst und ihr an den Baustellen dran seid, weiß ich auch nicht warum unbedingt immer ein Hundetrainer einschreiten muss.
Eventuell war das auf die Sache mit den anderen Hunden bezogen, das hast du schon sehr dramatisch geschildert aber auch hier kümmerst du dich ja um Hundekontakt.Auch wenn "ich forme mir meinen perfekten Hund" natürlich (hoffentlich) nicht so drastisch gemeint war, wie es klingt, kommen hier sicher wieder einige Bemerkungen. Wortklauberei.
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Hallo,
Danke für Deine nette Antwort.
Ja, das mit den versch. Untergründen muss ich nochmal probieren... habe mir immer einen Hund gewünscht der quer durch Wiesen und Felder rennt und nun habe ich mir irgendwie so eine Diva ranerzogen...
Eigentlich renne ich auch immer quer durch Feld und Beet...
Vielleicht wird das ja noch irgendwann besser.Ich weiß ja nicht wie man das hier auffasst, aber irgendwie formt sich doch jeder seinen perfekten Hund - also ein Hund der voll in das eigene Leben passt, natürlich nicht ohne Rücksicht auf des Hundes Bedürfnisse, ich denke das sollte hier klar sein.
Ja, das mit dem Hundekontakt war damals extrem stressig für Sie... sorry, in meinem "ersten neuen Beitrag" in diesem Thread war alles ein bisschen wirr, ich wusste nicht wo ich anfangen sollte, es gibt ja soooviel Neues...
Deswegen beschreibe ich nochmal Ihr aktuelles Verhalten bei Hunden: Durch unser Training (das ruhige vorbeigehen an anderen Hunden) ist sie aktuell relativ gelassen, vorallem bei Hunden die nicht so aufdringlich sind. Bei hyperaktiven, aufgedrehten und aufdringlichen Hunden wird Sie sehr schnell recht zickig und schnappt wild umher. (trifft aber nicht den anderen Hund, sie macht das nur um Ihn fernzuhalten)
Also, je nachdem was für ein Hund auf uns zu kommt, läuft sie erstmal hin, senkt dann den Popo und beschwichtigt den anderen damit, u.U. pinkelt sie auch etwas je nachdem, wenn der andere Hund sich "ruhig" verhält darf er auch mal an ihr schnuppern, sobalds an Ihr Hinterteil geht, springt sie aber so rum das Sie wieder den Kopf an seinem hat.. das wars dann meist schon.. bei aufdringlichen Hunden fängt sie in dem Moment halt extrem an zu zicken.
Ab dem Punkt gehen die meisten Hundehalter eh weiter, so das besserer Kontakt zw. den Hunden kaum möglich ist in den paar Sekunden.Wir machen das Beste aus der Situation, wie schon damals angedeutet, hat sich die Person - die die Hündin angeschafft hat - etwas anderes unter Ihr vorgestellt, ich habe mich damals viel mit dem Welpen beschäftigt was zur Folge hatte das ich die Bezugsperson wurde, das passte dem "Besitzer" nicht.
Als ich dann auszog, sollte ich den Hund mitnehmen, wenn nicht kommt er weg.... aus Mitleid und weil ich nicht wollte das Sie so rumgeschoben wird, habe ich Sie dann mitgenommen...
Die Kleine kommt aus einem Hinterhof-Verschlag und hatte so schon einen schlechten Start ins Leben... "Geiz ist Geil" - damals hatte ich leider keine Macht dagegen anzugehen.
ICH hätte es anders gemacht..Sie ist nicht mein Wunschhund, sie ist ein guter Hund und ich hänge sehr an Ihr, wir haben echt viel durchgemacht... und nun versuche ich Sie so zu erziehen das ich mich in der Gesellschaft auf Sie verlassen kann und Sie Ihre Ängste ablegen kann, so soll es für uns beide entspannter werden.
Auch wenn mein Traum immer ein Großer Hund war (und ich finde, das kann ich hier auch mal so sagen) wird die Kleine Teppich-Hupe bei mir bleiben, bis Sie nicht mehr ist und bis dahin versuchen wir alles um unser Leben angenehmer zu machen.Theoretisch interessiert es mich ja nicht wenn Sie Kinder nicht mag.... aber ich möchte nicht irgendwann schwanger und verzweifelt dasitzen, mit dem Gedanken im Nacken das es evtl. nicht klappen wird. In weiser Vorraussicht arbeiten wir deshalb nun schon an Problemchen, die evtl. erst in einigen Jahren akut werden...
Nun hab ich auch schon wieder viel zuviel gequatscht und bin auch mal wieder viel zu ehrlich... aber oft kommt es im Leben halt anders als man denkt, ich habe Sie damals aus Mitgefühl mitgenommen, ich war mir wahrscheinlich garnicht bewusst darüber was für eine Verantwortung ich mir aufheize, habe mich auf anderer Leute's Aussagen verlassen das "man mir helfen würde" und habe mir so nun eigentlich meinen eigenen Traum verbaut, einen großen Hund zu haben, für den aktuell ein passender Zeitpunkt wäre.
So ist das manchmal im Leben... man ist vielleicht naiv, aber in meinem Fall nur aus Liebe und Verständnis zum Tier... und nun werde ich die große Verantwortung auch tragen und mit Ihr ebenso durch Dick und Dünn gehen wie Sie damals mit mir, als wir noch alleine wohnten und Sie jeden Tag auf mich gewartet hat.Liebe Grüße,
SusanneP.S: Sorry, meine Gedanken gingen mir mit durch

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