Junghund pöbelt (Frust, Schlechte Sozialisierung)
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Edit by Mod
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24. November 2021 um 12:22
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Junghund pöbelt (Frust, Schlechte Sozialisierung) - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo zusammen,
Ich hoffe es stört niemanden, wenn ich meinen eigenen Text aus der Vorstellung kopiere...
Ich hoffe ihr habt vielleicht einige Tipps und Vorschläge für uns.
Unser Trio besteht aus unserem Hund Loki (Schäferhund, 9 1/2 Monate), meinem Freund und mir.
Leider hatten wir bereits einem sehr schlechten Start. Unser Hund kam mit Giardien zu uns - die Sozialisierungsphase hat er also ziemlich ganzheitlich verpasst, Hundeschulen waren Dank Corona geschlossen, usw.
Im Allgemeinen klappt vieles ziemlich gut. Nur das Pöbeln an der Leine ist ein absolutes Desaster. Ehrlich, ich habe keine Lust mehr mit ihm vor die Tür zu gehen. Die Blicke der Menschen sind da fast schon harmlos, am meisten mache ich mir selbst Vorwürfe darüber, was wir hätten besser machen können oder rätsel den gesamten Tag darüber, was wir noch probieren könnten.
Ich bin nach 3 Hundetrainern ehrlich gesagt am Ende mit meinem Latein. Ich habe den Hund einerseits so lieb gewonnen und andererseits wünsche ich mir einfach mein vorheriges Leben wieder. Der Kleine ist bestimmt super, aber dieses Problem kriegen wir einfach nicht in den Griff. Noch dazu streiten mein Partner und zunehmend über die Hundeerziehung, was die Situation nur noch schlimmer macht, als sie sowieso schon ist...
Die erste Hundetrainerin riet uns dazu Leckerchen ins Gras zu werfen (half nur bei großer Distanz, insbesondere wenn Hunde auch zu ihm zogen o.ä. zwecklos), die nächste riet und dazu, ihn körperlich zu begrenzen (er hat sich immer einen Weg um oder zwischen die Beine gesucht). Die letzte sagte uns, wir sollen es mit Click für Blick und einen Aufmerksamkeitssignal probieren - klappte anfangs bei größeren Distanzen gut, inzwischen nicht mehr, obwohl wir versuchen das Aufmerksamkeitssignal auch zu generalsieren.
Aber bei zu geringen Distanzen ist es einfach vorbei, Loki wird starr und ist nicht ansprechbar, bis er sich in die Leine wirft und pöbelt.
Wir haben über Social Walks nachgedacht, aber hier Gruppen zu finden gestaltet sich schwieriger als gedacht.
Wir sind uns inzwischen ziemlich sicher, dass er aus Frust pöbelt, aber wir wissen einfach nicht, wie wir mit ihm trainieren können auch ruhig an anderen Hundem vorbeizugehen.
Aktuell unterhalten wir uns wieder mit 2 neuen Hundetrainern und sind uns auch da unsicher, welcher der beiden Trainingsansätze richtig wäre.
Ich hab auch den Eindruck, dass die Beziehung das nicht mehr lange mit macht, und Loki festigt sein Verhalten immer mehr. Und dieser Druck macht mich einfach fertig.
Ich hatte mich so sehr auf alles gefreut, gemeinsamss Hundetraining, lange Spaziergänge auch mit anderen Hundebesitzern, Kurse wie Agility und Co... Stattdessen habe ich nur noch Sorgen...
Für alle die bis hierhin gelesen haben - vielen Dank. Bitte verurteilt uns nicht, wir versuchen wirklich viel...
Lg Valfaris92
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Hallo,
ich kann total nachvollziehen, dass so eine Situation sehr belastend sein kann, denn auch ich habe einen leinenaggressiven Hund.
Ich kann dir raten , dass du dich mehr an Trainer wendest die mehr am Menschen arbeiten anstatt den Hund mit Fleischwurst oder anderen Hilfsmitteln von der mangelnden Führung abzulenken. Das alles haben wir nämlich auch durch. Tausende von Euro habe ich in fragliche Trainer gesteckt, die immer nur am Symptom gearbeitet haben.
Vieles hängt mit mangelnder Führung zusammen. Ich habe meinem Hund z.b. unbewusst die Aufgabe auferlegt jedes Gassigebiet zu kontrollieren und dann habe ich mich gewundert, dass er an der Leine pöbelte
Nun arbeiten wir u.a. mit Raumverwaltung und erzielen tolle Erfolge. Ohne jegliches Hilfsmittel.Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.
Liebe Grüße und viel Erfolg
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