Bedeutung der hündischen Kommunikation bei Begrüßung
-
-
Hallo,
ich bin mir unsicher in der Bedeutung der Sprache meines Hundes in einer ganz bestimmten Begrüßungssituation...Lando ist ein Malteser Mischling, wird im Mai 5 Jahre alt und ist seitdem er 9 Wochen alt ist bei mir. Lando ist mein erster Hund. Mein Vater nimmt meinen Hund zur Zeit zweimal wöchentlich vormittags für ca. 4 Stunden.
Die Situation ergibt sich, wenn mein Vater Lando zurück in meine Wohnung bringt. Wenn ich mich schon in der Wohnung befinde, betritt Lando die Wohnung in geduckter Haltung, Rute ist unten, aber nicht zwischen den Beinen. Lando kommt nicht auf mich zu, sondern schleicht im Bogen um mich herum und legt sich auf seinen Platz. Egal ob ich ihn anspreche, ihn ignoriere, sitze oder stehe oder in welchem Raum ich mich befinde. Die ganze Begrüßungssache war ein schleichender Prozess. Ganz anders sieht die Begrüßung aus, wenn ich nach den Beiden die Wohnung betrete: dann läuft Lando schwanzwedelnd auf mich zu und sucht Kontakt. Früher war das ziemlich wild, heute gemäßigt.
Ich frage mich warum es zwei so unterschiedliche Reaktionen auf mich gibt... ich kann es nicht einordnen warum mein Hund mich nicht begrüßt (im Gegenteil eher meidet) und fühle mich unwohl damit. Ich habe meinem Hund nie körperlich etwas getan, bin nicht grob, werde selten, eigentlich nie laut. Konsequent bin ich allerdings schon was z.B.Regeln beim Füttern angeht. Wir sind viel draußen und tricksen zusammen. Ich bemühe mich in meiner Körpersprache deutlich zu sein. Aber auch mein Vater ist ein friedlicher, ruhiger und herzlicher Typ und im Verhalten mir sehr ähnlich (außer das mit der Konsequenz). Lando und er lieben sich.
Warum reagiert Lando wohl so? Mache ich was falsch? Wenn ja, was?
Danke für eure Hilfe.
Falls ihr weitere Infos braucht, werde ich versuchen eure Fragen zu beantworten. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Könnte ich mir vielleicht so erklären, dass Du Düfte mit ins Haus gebracht hast, die ihn erstmal verunsichern und er zunächst aus sicherer Position checken will, ob nun irgendwas gefährlich ist, in seinem Reich.
-
Er ist zuerst da - sein Revier - er fühlt sich sicher.
Du bist zuerst da - Dein Revier - er fühlt sich irgendwie unwohl. ?Bei meinem Hund muß ich Besucher erst in die Wohnung lassen, dann kommt der Hund dazu - alles in Ordnung.
Ist er in der Wohnung, dann kommt der Besucher, muß ich höllisch aufpassen, weil er "sein Revier" stark verteidigt. -
Konsequent bin ich allerdings schon was z.B.Regeln beim Füttern angeht. [...] Ich bemühe mich in meiner Körpersprache deutlich zu sein.
Wie meinst du das? Vielleicht bist du ZU deutlich mit deiner Körpersprache. Hunde können so viel mehr Nuancen in unserer Körpersprache sehen als wir selbst. Vielleicht schüchterst du ihn ungewollt ein, wenn du versuchst, viel mit deiner Körpersprache zu regeln.
-
... wenn du z.B. schon mal sauer auf ihn warst, weil er nicht beim ersten Rufen gekommen ist, hat er jetzt vielleicht Angst vor deiner Reaktion, weil er nach dir in die Wohnung kommt?
-
-
Wenn du schon da bist kommt er zurück zum Rudel, das könnte in freier Natur gefährlich sein. "unerlaubtes Entfernen von der Truppe" sozusagen, sowas kann Rudelkloppe nach sich ziehen. Kommst du zum Rudel zurück fällt das aus und er ist locker.
Ich würde ihn einfach in dieser Situation komplett ignorieren und ihm dann ihm vorbeigehen mal ein Lecker hinwerfen.
-
Wenn ich mich schon in der Wohnung befinde, betritt Lando die Wohnung in geduckter Haltung, Rute ist unten, aber nicht zwischen den Beinen. Lando kommt nicht auf mich zu, sondern schleicht im Bogen um mich herum und legt sich auf seinen Platz. Egal ob ich ihn anspreche, ihn ignoriere, sitze oder stehe oder in welchem Raum ich mich befinde. Die ganze Begrüßungssache war ein schleichender Prozess. Ganz anders sieht die Begrüßung aus, wenn ich nach den Beiden die Wohnung betrete: dann läuft Lando schwanzwedelnd auf mich zu und sucht Kontakt.
Macht Dein Vater viel mit dem Hund?
Ich könnte mir das so vorstellen: Bei Deinem Vater ist er der Prinz und wird betüddelt. Da möchte er lieber bleiben. Wenn Dein Vater den Hund bringt und Du schon zu Hause bist, wärest Du dann die schlechtere Alternative. Wenn Du später kommst, dann freut er sich, weil Deine Wohnung plus Du immer noch besser ist als Deine Wohnung ohne Dich.
(Hunde sind halt Opportunisten.
)
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!