Stresspinkeln - oder doch nicht? Adaptil, Sedarom etc
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Guten Morgen,
ich würde gerne ein paar Meinungen einholen zu unserem Neuzugang aus dem Tierheim, ein Terriermix von ca 9 kg, männlich, nicht kastriert, 2-4 Jahre alt.
Er ist jetzt seit sechs Wochen bei und und macht sich im Großen und Ganzen gut. Hört auf seinen Namen, kann streckenweise schon frei laufen, gewinnt an Sicherheit in Bezug auf andere Hunde.Allerdings merkt man immer noch, wie sehr ihn bestimmte Situationen stressen. Er kann nicht alleine bleiben, fängt an zu weinen, wenn er denkt, man könnte ihn verlassen (wenn ich z.B. die Wohnung verlasse, mein Mann und unser Sohn aber da sind, ist es dennoch ein Drama für den Hund), kommt allgemein noch schlecht zur Ruhe, dreht seine Runden in der Wohnung etc. Wenn die Körperpflege für ihn eher unangenehm ist (Zähne kontrollieren, eine kleine Wunde auf dem Rücken versorgen oder ähnliches), reagiert er mit Angst und traut sich nicht mehr an mich heran. Mit all dem kommt man natürlich klar, es ist zu managen.
Was mir allerdings Probleme bereitet, ist sein Stresspinkeln. Er trinkt nach wie vor viel und muss entsprechend viel Urin lassen. Nachts hält er problemlos durch, auch nach dem Aufstehen muss er nicht sofort raus, kann noch ein bisschen aushalten. Über den Tag wird das aber immer schwieriger für ihn. Alle 2,5-3 Stunden muss man mit ihm raus, sonst kann er den Urin nicht halten. Gestern Abend war ich um 19.30 für 15 Minuten mit ihm draußen, er hat alle "Geschäfte" erledigt, um 20 Uhr musste ich zu einem Termin, mein Mann war mit Söhnchen aber zuhause. Als ich um 22 Uhr zurückkam, berichtete mir mein Mann, dass das Hundchen in der Küche einen kleinen See abgesetzt hat.
Der Urin selbst wurde schon dreimal gecheckt, einmal davon im extrenen Labor - es gibt keinerlei Auffälligkeiten, das externe Labor rät von einer Blutuntersuchung ab, weil man sich kein Ergebnis davon verspricht.
Ich vermute also (zusammen mit dem TA), dass die Pinkelei ein Stresssymptom ist. Ich überlege, ihm etwas zur Stressbewältigung zu geben, also Adaptil, astoral Sedarom oder ähnliches. Das ist nicht sonderlich eilig, aber wenn sich seine Aufregung nicht bessert, dann meine ich, täte ihm Unterstützung ganz gut.
Hat jemand Erfahrung mit den genannten Präparaten oder etwas ganz anderem?
Danke schonmal! - Vor einem Moment
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