SDU beim Hund
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es ist wie beim Menschen, die Symptome sind nicht immer die gleichen und nicht immer gleich stark?
Genauso ist es!
Die Symptome sind sehr unterschiedlich!
Meine TÄin meinte auch erst, bei Meinem sähe es eher nach Überfunktion aus, das wäre aber bei Hunden extrem selten.
Meiner hat auch keine Fellprobleme und ist so überhaupt nicht aggressiv, eher im Gegenteil.
Dabei sind das ja auch Sachen, die andere SDU Hunde durchaus haben. - Vor einem Moment
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Wenn phasenweise bei reduziertem Stress Lernfähigkeit vorhanden ist, und es durchaus sehr gut läuft, um bei Stress wieder n ziemliche Tiefen abzurauschen, kann das eine SDU sein, oder ist da der Hund dauerhibbelig und dauernd unkonzentriert?
Bei Luna war es so dass die "schlechten" Phasen eindeutig überwogen haben und diese auch immer länger wurden. Und es wurde auch stetig schlimmer, trotz Training keine noch so kleine Besserung, im Gegenteil.
ZitatIch hab selbst SDU (war aber nie wirklich schlimm bei den Symptomen), aber ich schätze mal, es ist wie beim Menschen, die Symptome sind nicht immer die gleichen und nicht immer gleich stark?
[/quote]Da schließe ich mich @QuoVadis an, Luna hatte überhaupt keine Fellprobleme, war aber auch nicht überdrehter als sonst (sehr hibbelig war sie immer). Dafür zB steigend deutlich aggressiver und sie hat immer neue Ängste gezeigt. Ein anderer SDU-Hund hier ist total tranig, keine Lust auf Bewegung und auch keinen Hunger.
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Ich hatte das damals alles aufgeschrieben wie das bei meinem letzten Dackel war.
Ich kopier das der Einfachheit halber einfach mal hier rein:ZitatAlles anzeigen
Beim TA wurde zuerst ein Hautgeschabsel am Hals und Bauch gemacht und auf Demodex-Milben untersucht. Das Ergebnis war negativ. Dann wurde Blut abgenommen um die Schilddrüsenwerte zu ermitteln. Das Blut wurde nach Wien weitergeschickt und dort wurde auch ein Antikörpertest gemacht. Bei der 1. Blutuntersuchung vor 3 Wochen wurde festgestellt, dass die T4-Werte (T4 und fT4) normal sind. Der TSH-Wert ist allerdings viel zu hoch. Das ist nicht typisch für eine Schilddrüsenunterfunktion, da müsste bei einem hohen TSH das T4 niedrig sein.
Benny`s Symptome auf einen Blick:- Fell wächst nicht nach am Hals und am Bauch
- schwarzverfärbte Haut
- sehr kälteempfindlich (zittert unter +10 Grad)
- schlechte Wundheilung
- zunehmend ängstlicher
- gesteigerte unkontrollierte Aggressivität gg. Mensch und Hund
- kein Übergewicht (wie bei einer Schilddrüsenunterfunktion üblich)
- nicht träge, sondern fit und übermütig wie immer
- in bestimmten Situationen nicht mehr “ansprechbar”
Ergebnisse 1. Blutuntersuchung am 02.09.08 (ohne Tabletten)
Autoantikörper gegen Thyreoglobulin negativ
Autoantikörper gegen T3 negativ
Autoantikörper gegen T4 negativ
T4 2,6 µg/dl (1,5 - 4,0) Referenzwert
fT4 1,3 ng/dl (0,6 - 2,1)
TSH 2,74 ng/ml (< 0,30)Wir waren nochmal bei der TÄ und sie hat mich sehr nach dem Verhalten von Benny ausgefragt, um mehr über seine Veränderungen zu erfahren. Es wurde zum 2. Mal Blut abgenommen um nochmals diese Werte zu überprüfen, falls beim 1. Mal im Labor was schief- gelaufen ist.
Ergebnisse 2. Blutuntersuchung am 23.09.08 (ohne Tabletten)
T4 2,5 µg/dl (1,5 - 4,0) Referenzwert
fT4 1,2 ng/dl (0,6 - 2,1)
TSH 2,98 ng/ml (< 0,30)Daraufhin bekam Benny Tabletten Forthyron 200. Wir haben mit der üblichen Einstiegsdosis je morgens und abends 1/2 Tablette angefangen.
Ergebnisse 3. Blutuntersuchung am 31.10.08 (mit Forthyron 200, 2 x tgl. 1/2 Tabl.)
T4 4,0 µg/dl (1,5 - 4,0) Referenzwert
fT4 1,6 ng/dl (0,6 - 2,1)
TSH 0,44 ng/ml (< 0,30)Der TSH ist zwar immer noch leicht erhöht, aber ich sollte jetzt mal diese Dosierung beibehalten.
Wir waren heute wieder beim Blut abnehemen, um die Werte erneut zu kontrollieren, da sich bei Benny`s Verhalten keine Besserung einstellt. Es wurde auch Blut in gefrorenem Zustand ins Labor geschickt, damit man den ACTH-Wert kontrollieren kann. Das hat irgendwas mit der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) und evtl. einem Tumor irgendwo dort zu tun. Genau habe ich mich dazu noch nicht informiert, da es wahrscheinlich ist, dass dieser Wert normal ist. Er wird aber zur Sicherheit überprüft.Ergebnisse 4. Blutuntersuchung am 06.02.09 (mit Forthyron 200, 2 x tgl. 1/2 Tabl.)
T4 3,0 µg/dl (1,5 - 4,0) Referenzwert
fT4 1,1 ng/dl (0,6 - 2,1)
TSH 2,81 ng/ml (< 0,30)
ACTH 7 pg/ml (<35) ReferenzwertDer ACTH ist in Ordnung, somit konnte ein Tumor ausgeschlossen werden. Allerdings war der TSH wieder zu hoch. Evtl. hat es damit zu tun, dass ich bis zur 3. Blutuntersuchung die Tabletten ca. 30 Min. VOR dem Fressen gegeben habe und nach der 3. Blutuntersuchung die Tabletten MIT dem Futter gegeben habe. So könnte es sein, dass die Dosis angepasst werden muss. Es ist mir leider nicht möglich ein Hundeleben lang, morgens und abends immer 30 Min. vor dem Fressen die Tabl. zu geben, da Benny sie nicht freiwillig frisst und er auch öfter von meinen Eltern gefüttert wird, daher gebe ich nach Absprache mit der TÄ jetzt die Tabletten IMMER MIT dem Futter. Das ist auch nicht schlimm, man sollte nur immer dieselbe Methode beibehalten. Die Dosis wurde erstmal auf 2 x tgl 3/4 Tablette erhöht.
Heute wurde wieder Blut abgenommen zur erneuten Kontrolle. Benny`s Verhalten hat sich mit entsprechenden Erziehungsmaßnahmen schon etwas gebessert und auch das Fell wird am Hals und am Bauch schon flaumig.Ergebnisse 5. Blutuntersuchung am 08.05.09 (mit Forthyron 200, 2 x tgl. 3/4 Tabl.)
T4 3,0 µg/dl (1,5 - 4,0) Referenzwert
fT4 1,5 ng/dl (0,6 - 2,1)
TSH 0,26 ng/ml (< 0,30)Endlich ist Benny richtig mit den Tabletten eingestellt. So sind ALLE Werte in der Norm.
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