Rückenmarksinfarkt

  • Also wir machen auch diese ganzen Physio Übungen, die du beschrieben hast. Zusätzlich hat uns die Chiropraktikerin gezeigt wie wir bestimmte Muskeln massieren sollen. Und es gibt immer mal wieder ein warmes Körnerkissen über den ganzen Rücken (Muskelentspannung).

    Und so wurde und wird es Stückchen für Stückchen immer besser.
    Im Schritt sieht es wirklich schon gut aus. Trab geht – wenn Snow es mal „versucht“ – zwei bis vier Schritte, dann wird sofort in den Galopp gewechselt (oder ausgebremst in den Schritt).

    Wegen eines Expanders wollte ich letzten Donnerstag bei der Chiropraktikerin fragen, hab es dann leider vergessen. Ich habe sie jetzt per Email kontaktiert und warte auf Antwort.
    Was ich darüber gelesen habe, könnte uns das wirklich helfen.

    Die Daumen für Deinen Milow sind auch gedrückt!

  • Ich hab keinen Hund der betroffen ist, war aber selbst mal betroffen.
    Bei mir hat es 5-7 Monate gedauert bis ich sagen konnte, dass es wieder einigermaßen "normal" ist, ich also wieder ohne schleifende Fußspitze laufen konnte und einigermaßen Tiefenempfindung im Fuss hatte.

    Ganz ohne "Spätfolgen" ist es nicht abgegangen, hab schon leichte Einschränkungen und nach viel Anstrengung/falscher Belastung wird es wieder etwas schlimmer - aber man kann gut mit dem Status Quo leben.

    Auch Hunde gewöhnen sich gut an gewisse Einschränkungen und haben damit im täglichen Leben keine Probleme.
    Bei Hunden wird die Regenerationsfähigkeit der Nerven ähnlich sein - also hab Geduld und Zuversicht....

    Eine Orthese für deinen Hund halte ich für eine gute Idee. Hilfreich wäre auch ein Video für weitere Ideen zum Pfotenschuh etc. - vielleicht kannst du mal eins einstellen..??

    Ansonsten hat mir propriozeptives Training sehr gut geholfen (das macht ihr ja auch schon bei der Physio) - ich würde das auch regelmäßig zu Hause machen. Kauf die evtl. ein kleines (oder großes) Trampolin und stelle den Hund (besser auf einem großen euch beide) in richtiger Beinstellung da drauf. Dann machst du, neben dem Hund stehend leichte Gewichtsverlagerungen und Hund muss das (in korrektem Stand) ausgleichen. Dadurch wird er lernen (und merken), wie die Pfote hingehört und wie er sie wieder richtig belastet.

    Später kannst du vielleicht auch an solche Dinge wie Männchen und Stand auf dem Trampolin gehen, alles wo er das Hinterbein richtig nutzen muss. Das Trampolin macht nur kleinste Bewegungen dabei, nicht ruck- und sprunghaftes. Durch das Ausgleichen der Bewegungen werden hervorragend die inneren, kleinen Muskeln (und Nervenfasern) angesprochen.

    Eine Alternative wäre auch noch so ein wabbeliges Stuhlkissen oder überhaupt Training auf kleinen und großen Igelbällen. Die trainieren einerseits auch die Tiefenmuskulatur, anderseits stimulieren sie zusätzlich durch die Noppen die Nerven.

    Aber nicht übertreiben - die Übungen sind sehr anstrengend - auch wenn es so "luschi" aussieht.

    Ich drück die Daumen - das wird schon.... :gut:

  • @ForNic Tausend Dank für den Beitrag und die hilfreichen Tipps! Das Trampolin ist eine super Idee, der Sommer kommt und bringt Gartenwetter mit - werde ich auf jeden Fall probieren!
    Milow versucht seit gestern das rechte Bein zu heben beim kleinen Geschäft. Sieht schon verrückt aus wenn er sich dabei auf dem nach hinten gestreckten linken Bein abstützt... :headbash:

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