Diagnose Krebs bei unserer Maja
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Hallo liebe Hundefreunde,
am Dienstag wurde bei unserer 7-jährigen Hündin Maja ein Tumor an der untersten Zitze entfernt, ihr geht es soweit schon wirklich sehr gut und wir müssen sogar aufpassen, dass sie nicht zu wild macht.
Gestern bekamen wir dann die niederschmetternde Nachricht, dass es leider bösartig war. Unser TA musste nicht nur den Tumor, sondern auch den schon befallenen Lymphknoten mitentfernen, d.h. der Krebs ist schon im Kreislauf.
Nun hat uns der TA erklärt, dass wir sie noch röntgen lassen könnten, um zu schauen, ob die Lunge schon befallen ist. Wenn dies noch nicht der Fall ist, könnten wir noch alle Zitzen entfernen lassen, allerdings ist das auch keine Garantie, dass der Krebs nicht wieder ausbricht.
Nun sind wir einfach am Boden zerstört und können das Ganze kaum glauben, vorallem, weil man ihr garnichts anmerkt. Sie ist zwar eingeschränkt durch die Narbe, aber ansonsten gehts ihr super. Sie würde am liebsten die ganze Zeit im Garten rumtollen und Gassi gehen, was leider noch nicht geht.
Wir wissen einfach nicht: Wie sollen wir mit der Situation umgehen?
Was ist das Beste für unseren Schatz?Wir wollen ihr so viel Leid wie möglich ersparen und einfach noch eine schöne Zeit mit ihr haben. Allerdings will ich einfach nicht wahr haben, dass diese wundervolle Zeit mit unserem besten Freund schon bald vorbei sein soll.

Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet und bin froh über jeden Ratschlag.
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Also ich denke in dem jungen Alter würde ich noch einiges versuchen, erst recht, wenn der Hund noch so fit ist. Einer meiner Freunde hatte eine kleine Münsterlandermixhündin mit solch einem Tumor, der hat diese Op noch machen lassen, da war sie schon ungefähr doppelt so alt wie eure. Der Hund ist mit 17 Jahren gestorben und nicht an Krebs, sondern Altersschwäche. Die Tumore sind ja auch sehr unterschiedlich behandelbar. Einige sind äußerst aggressiv, da bestehen kaum Chancen aber an der Milchleiste ist das doch soweit ich weiß noch recht gut behandelbar. Hat euer TA irgendeine Prognose (in Prozentzahl) abgegeben?
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Erst mal müsst ihr leider abwarten. Das ist in der nächsten Zeit eh, das in was ihr euch einfinden müsst. Geduld und warten.
Nun macht erst mal die Röntgenuntersuchung. Und dann gehts weiter..
Ich drücke euch die Daumen, dass es nocht mal glimpflich abgeht!
Und euer Hund in vielen Jahren einfach an Altersschwäche stirbt.
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ist denn eine pathologische Untersuchung gemacht worden? Wie gross War der Tumor denn schon? Ich würde sollte das röntgen ok sein ohne zu zögern die gewäugeleiste entfernen Lassen .
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Danke schonmal für die schnellen Antworten!!
Was ich vergessen habe: Maja ist ein Westie-Dackel Mix
Also da wir am Freitag so geschockt waren mussten wir das erstmal verdauen und im Nachhinein fallen uns erst die ganzen Fragen ein, die wir noch haben an unseren TA. Deshalb wollen wir auch unbedingt nochmal mit ihm reden. Das Problem ist, dass die Praxis jetzt eine Woche Urlaub hat..
Der Tumor wurde eingeschickt & untersucht und die Diagnose war bösartig. Oder kann man da noch mehr feststellen??
Die Narbe ist ca. 7-10cm also schon ziemlich groß.
Der Tumor ist auch ziemlich schnell gewachsen, also man kann schon sagen agressiv.Chuckychuck2000: das freut mich aber!! Hatte der hund auch genau dasselbe? Also war auch der Lymphknoten befallen?
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Das weiß ich leider nicht, ich weiß nur noch, dass bei der Op selbst gleich die gesamte Milchleiste entfernt wurde, also der Hund hatte "nur" die eine Op.
Mit aggressiv (das Wort benutzte mein TA) meinte ich eher so Richtung meines letztes Hund, wo der TA mich noch ausschimpfte, ob ich nicht sehe, dass der Hund einen total aufgeblähten Bauch hat, dabei war ich wegen ihrer Niereninsuffizienz extra noch knappe 2 Wochen vorher bei ihm und da war noch nichts zu sehen. Ich dachte sie hätte Verstopfung aufgrund der Niereninsuffizienz (was dabei vorkommt). Den Tumor konntest du selbst als Laie ganz klar auf dem US-Bild sehen, der war richtig groß. Die Chancen, dass dieser Tumor überhaupt operabel war lagen laut TA (der unbedingt operieren lassen wollte) bei 50 % (ohne das Wissen, ob es bereits Metastasen gibt), der Hund war aber 14,5 Jahre alt, hatte X gesundheitliche Baustellen und war auch vorher schon richtig schwach. Deshalb lehnte ich diese Op ab. Ich habe sie dann schweren Herzens am nächsten Tag gehen lassen müssen, denn es gab nur noch die Not-Op oder Einschläfern.
Es kommt auch u. a. darauf an, wo sitzt der Tumor (welche Krebsart, wie beim Menschen gibt es auch beim Hund Unterschiede welche Art wie gut behandelbar ist), wie schnell wächst er, sind Metastasen vorhanden, wie ist der Allgemeinzustand des Hundes (auch die Vorerkrankungen, Alter etc.). Jetzt kannst du sowieso nach der Op erst einmal nichts machen, frag deinen TA Löcher in den Bauch, geh auch ruhig mal mit den Befunden zu einem anderen TA oder in eine Tierklinik und hol dir mehrere unabhängige Meinungen. Ultraschall könnte vllt. auch sehr hilfreich sein und braucht keine Betäubung.
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Danke für due Antwort!
Das mit deinem Hund tut mir wirklich sehr leid
so ein Tier wächst einem schon sehr ans HerzWir haben nochmal mit unserem TA gesprochen. Es ist wahrscheinlich, dass es schon Metastasen in der Lunge gibt. Wir wissen das natürlich noch nicht genau, aber letztendlich ist das nur eine Frage der Zeit, da der Krebs schon ca. 80% im Körper ist.
Das Entfernen der Milchleisten wäre noch eine Option (wenn keine Metastasen in der Lunge), jedoch rät uns unser TA davon ab.Wenn es schlimmer wird, können wir Cortison spritzen. Im Internet habe ich etwas über Melatonin und/oder Aspirin gelesen. Hat jemand Erfahrung damit??
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hallo,
ich würde jetzt erstmal die lunge röntgen lassen und wenn es noch keine metastasen gibt, würde ich einen zweiten TA befragen. warum rät euer TA von einer entfernung der milchleisten ab?
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Bei solchen Diagnosen geht es nicht um eine Woche hin oder her.
Wenn ihr nicht kampflos aufgeben wollt , lasst einen zweiten TA draufschauen, die Lunge röntgen und euch beraten.
Man muss meiner Meinung nach nicht sinnlos rumschnippeln, wenn der (eigentlich noch nicht so alte) Hund jedoch noch gute Chancen hat, sollte man das schon probieren!
Wichtig finde ich immer: erstmal alle Fakten zusammentragen und dann erst weiterplanen. Ohne Lungenbild tappt ihr im Nebel und könnt nichts entscheiden.
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