Erlernung eines absoluten Verbots mit Codewort

  • Ich denke, das ganze Anliegen des Threads wird auch leichter verständlich, wenn man sich mal den Beitrag anschaut, den ich für den Grund der Eröffnung halte (bitte korrigiere mich, falls ich falsch liege) : Sterilisation eines Rüden?

  • Dann habe ich das vollkommen falsch aufgefasst.

    Dann bin ich gerne wieder bei der inhaltlichen Diskussion bei.

    Es wurden ja tolle Beispiele für Erlernen eines Abbruchese eingestellt.

  • Ja,
    find ich auch. Ich denke wir machen das erst mal so wie AnfängerinAlina das eingestellt hat.

    Für mich ist die positive Besetzung eines Signals wichtig. Und wenn wir eine längere Anlaufphase brauchen ist dies auch nicht weiter schlimm. Wichtig ist es wohl das Signal erst richtig gut einzustudieren bevor man es abruft. Macht man dies zu früh, verdaddelt man sich wieder alles.

    Off topic: Hatte gerade ein witziges Erlebnis mit Sino: Wie es der Zufall will schwenkte meine Frau joggend ca. 40 m vor uns auf unseren Weg ein und lief in immer größer werdendem Abstand vor uns her. Sino sah sie nicht und ich wollte nicht beim Joggen stören. Wir waren kaum 3 m auf dem Weg den meine Frau genommen hatte ging Sinos Nase ruckartig gen Himmel und er drehte sich im Kreise, völlig aufgeregt. Offensichtlich hatte er Witterung aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt war meine Frau aber schon 100 m weg, was für eine Nase und was für eine aufgeregte Freude, herrlich.

    Mikkki

  • Was bitte hat ein funktionsfähiges Abbruchkommando mit Gewalt und Dominanz zu tun? Irgendwo hast Du da glaub ich ne falsche Verknüpfung.....

    Auch diese Trainer arbeiten mit zuverlässigen Abbrüchen, denn unerwünschtes Verhalten MUSS unterbrochen werden. Das Signal wird nur anders aufgebaut.

    Z.B.
    So:

    https://maulkorbfrei.wordpress.com/2014/04/04/830/


    100%ige Abbrüche gibt es nicht, egal nach welcher Methode. Weil an allen Seiten Lebewesen involviert sind und die sich keine Maschinen (und selbst die können nicht unbedingt alles zu 100%).

  • Wenn der Hund nicht freudig und zügig auf ein Signal reagiert, dann habt ihr es nicht vernünftig aufgebaut. Das konntet ihr ja auch gar nicht, weil er die Begriffe anscheinend schon kannte und ihr die schon nach ein paar Tagen als gefestigt ansaht und einfach benutzt habt.

    Es ist in Ordnung, darauf zu bestehen, dass etwas ausgeführt wird. Aber auf der Schiene und über Einschüchterung kriegst du kein freudiges und raketenschnelles Sitz/Platz etc. da wird der Hund höchstens noch langsamer als eh schon, weil er auf deinen Druck mit Beschwichtigen reagiert.

    Woher kommt diese Theorie?
    Hunde können auch nicht ganz so freudig und zügig reagieren, gerade ein einer Situation mit innerem Konflikt. Hört der Hund letztendlich doch aufs Signal, auch wenn er nicht "freudig" und "zügig" kommt, hat das Signal sogar BESTENS funktioniert.

    Es kann auch sehr kontraproduktiv sein, auf der Einhaltung des Signals zu bestehen. So kann man dieses Signal, selbst mit milden Mitteln, abnutzen/vergiften.

    Es gibt auch Hunderassen, die einfach hinterfragen, ob so ein Sitz nun sinnvoll ist. Weil Hunde eben keine Automaten sind.

  • Hi,

    diese Ansicht finde ich sehr bemerkenswert, da sie auch ein bisschen Druck aus der Leitung nehmen kann.
    Ich hatte eben mit Sino folgendes Erlebnis: Er tobte mit einer Hündin herum und war so 60-70 m weg von mir.
    Die Hündin kam dann selbständig zurück zu uns und ich bemerkte dass Sino begonnen hatte Witterung wahrscheinlich von einem Kaninchen aufzunehmen. Jedenfalls spürte er noch hinterher. Ich rief ihn dann einmal und er lief dann noch ca. 10 m weiter, drehte dann aber um kam zu uns gerannt.

    Mein erster Gedanke war dann auch eher: Geht doch, aber es war eben auch viel Erleichterung dabei. Ich hab dann sobald er auf uns zukam schon mal angefangen zu loben. Puuh, bei Kaninchen muß er wirklich sehr mit sich kämpfen.

    Mikkki

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