Brauche Hilfe bei Krankheitsfindung
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Gast84769 -
17. März 2015 um 21:47
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Guten Abend,
Ich würde mich freuen, wenn jemand von euch ne Idee hätte, speziell Aussiekenner oder Genetikfans.
Es geht um ein Krankheitsbild, das mit ständigem Zittern in den HInterläufen und im Verlauf am ganzen Körper, verzögerten Stellreflexen der Hinterläufe einhergeht. Außerdem eine Reizverarbeitungsstörung vom Gehirn aus, die mit Ängsten und Aggressivität zusammenhängt.
Vielleicht gehört auch eine allergische Komponente dazu, die sich in Ohrenentzündungen und füsse auffressen ausdrückt.Wir mussten meinen früheren Aussiemischling einschläfern, weil gegen die Ohrenentzündungen nichts mehr half und er zunehmend aggressiver wurde. Dazu zeigte er sein Leben lang oben genannte Symptome . Tierärzte meinten, es gäbe eine ERbkrankheit, sehr selten und bei Aussies, die sich in ständigem Zittern ausdrückt.
Wer etwas weiss, bitte melden. Ich wüsste gerne mehr dazu
LG - Vor einem Moment
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Hallo,
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Das nennt man einen "Tremor" und kommt vor bei Epilepsie (4% der Aussies sind betroffen), kommt auch vor bei Neuronal Ceroid Lipofuscinosis (NCL), bedeutet der Hund kann sog. Giftstoffe nicht ausscheiden, Agression kommt später meist hinzu. Kann auch Hypomyelinogenese sein, das trifft dann meist die Weibchen, weil der Defekt auf dem x-Chromosom liegt.
Das muss der Tierarzt abchecken.
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Hypomyelinogenese
Gibt nicht sehr viel Info darüber. Hängt mit Infektionen zusammen, Ernährungsimbalancen .Wenn der Hund regelmäßig einen Tremor hat (zittern) , kann das möglicherweise diese Krankheit sein. Das Zittern kommt und geht ohne erkennbare Auslöser, die Krankheit kommt bei Aussies ziemlich häufig vor. -
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Ne, er hat immer, selbst im Schlaf gezittert. Was für eine Infektion meinst du?
Vom Welpenalter an hat er gezittert. -
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Danke für den Link . Mein Englisch reicht dafür leider nicht ... mist.
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Kein Problem. Wenn er es schon als Welpe hatte, dann ist es Hypomyelinogenese. Du kannst da aber ein klein wenig was machen. Zu allererst: Rutschfester Boden! Keine, wirklich gar keine glatten Oberflächen!
Bei dieser Krankheit funktioniert sozusagen der Myelinstoffwechsel nicht. -
Bei der Fütterung kannst Du ebenfalls ein klein bisschen was machen: Viel Folsäure, Vitamin B12, Vitamin C und E SIND Ebenfalls wichtig. Ausserdem ein vernünftiges Präperat mit Omega 3 und 6 Fettsäuren im richtigen Verhältnis.
Mehr kann man leider nicht machen.
Lass Dir dennoch das Ganze nochmal vom Tierarzt bestätigen. Viel Infos gibt es zu der Krankheit nicht, allerdings haben dir von mir genanten Tips bei anderen Hunden zumindest lindernd geholfen. -
ER ist ja schon tot
Sonst könnte ich da noch was machen. Was ich auf Deutsch dazu gefunden hab, war das die realtiv früh sterben und dass das ZIttern in Ruhe aufhört? Gibt es Fälle, wo das andersrum ist? Bei ihm war es in Ruhe schlimm uznd bei Aufregung weg :/ -
Du musst mal gucken was es für Infos zu Melin gibt. EDas Zitterb kann durchaus auch in ruhephasen auftreten.
Aber wenn Dein Hund bereits verschieden ist, dann wirst Du auch keine gesicherte Diagnose mehr erhalten.Was ist der Grund für Deine Frage? - Vor einem Moment
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