Amputation nach Mastzellentumor
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Unsere Jacky (Mischling, 6 Jahre) war immer schon gerne am Toben auf den Wiesen beim Gassi gehen. Mit anderen Hunden hat sie es nicht so, aber auch alleine kann man ja wunderbare Haken schlagen...
Im letzten Sommer hat Jacky dann nach einem Spaziergang mit Haken schlagen und toben abends angefangen zu humpeln. Am Tag darauf waren wir aus diesem Grund bei unserer Tierärztiun, mit der wir bis dato auch sehr zufrieden waren.
Nach einigen Untersuchungen (Röntgen, Nadelprobe,...) wurden wir zur "Lichtblitztherapie" geladen, die wir auch durchgeführt haben. Ziel war es, das dicke Vorderbein zum Abschwellen zu bewegen.
Dies hatte leider nur wenig Erfolg, aber Jacky war schmerzfrei und humpelte nicht mehr.So führte Jacky ein ganz normales Hundeleben und wir hatten uns an das etwas dickere, aber bewschwerdefreies Bein gewöhnt.
Nun, 1 Jahr später war Jacky mit beim Jogging und humpelte abends extrem. Aus diesem grund besuchten wir nun eine andere Tierärztin. Inzwischen wissen wir, dass wir dies besser schon früher getan hätten. Nach einer Biopsie
haben wir nun seit Samstag Gewissheit: Mastzellentumor, voraussichtlich Grad 1.Auf Rat der Tirerärztin waren wir dann sofort in der Hasenbergklinik in Stuttgart. Trotz einiger schlechter Bewertungen über Google, haben wir hier bisher nur Gutes erlebt. Wir wurden sehr umfassend beraten und die
Untersuchungen waren deutlich gründlicher und genauer als wir das von unseren Tierärztinnen kannten.Leider ist Jacky´s Mastzellentumor nicht "Kirschförmig" und dann stark gewachsen (wie wohl üblich) sondern flächig. Aus diesem Grund wurde er wohl auch von Tierärztin nr. 1 für eine Gelenk- / Muskelschwäche gehalten.
Durch diese Form des Tumors ist ein Entfernen nicht so einfach möglich bzw. eine Sache von mehreren Monaten, sehr vielen und langen Aufenthalten in der Tierklinik und zudem mit unklarem Ausgang. Da sämtl. Weichteile entfernt werden müssten, wäre die wundfläche riesig und würde wenn dann nur über den zeitraum von Monaten heilen. Daher wurde uns die Amputation des Vorderbeines (bis zum Schulterblatt) empfohlen.Besonders ich war bis dahin absolut gegen eine Amputation. Schließlich haben mich die Ärzte aber überzeugt, dass dies die beste, da erfolgversprechendste und schonenste Form der Therapie/ Heilung für Jacky sei.
Bei meiner Entscheidung haben mir die Foreneinträge sehr viel Mut gemacht- denn es gibt fast 100 % nur positive Berichte von "Dreibeinern" auch bei Vorderbeinen. Auch die Züricher Studie über Amputationen bei Hudnen und Katzen kommt zu diesem Ergebnis.Da ich mir sehr gut vorstellen kann, dass es einige Hunterhalter wie uns gibt, die trotz großer Unsicherheit schnell Entscheidungen treffen müssen und solche die dem Tierarzt vertrauen ohne weiter selbst zu forschen möchten wir unsere Erfahrungen hier weiter berichten und teilen. Wir hoffen dass wir bei Entscheidungen hilfreich sein können, auch wenn natürlich jeder Hund anders ist- genau wie sein Herrchen und Frauchen. Oder jemand erkennt sich wieder und kann früher zu einem zweiten Arzt, auch wenn keine Beschwerden vorliegen- sicher ist sicher.
Jacky, als die Welt noch in Ordnung war:
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