Charakter/Veranlagung vs. Erziehung?!
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Hallo,
erstmal Danke für die vielen Antworten. Wir haben in den letzten Wochen viel probiert und beobachtet.
Wir haben ihr Körbchen umpositioniert. Es steht jetzt unterm Esstisch an der Wand in einer Nische. Von dort aus sieht sie nicht die Terrassentür und auch nicht die Wohnzimmertür. Wir wollten sie sozusagen aus der Wachposition rausholen.
Wenn sie bei uns auf der Couch ist und bellt, muss sie sofort in ihr Körbchen und dort auch für einige Zeit bleiben. Irgendwann rufen wir sie dann wieder zu uns, wenn sie nicht gerade eingeschlafen ist.Wir sind uns sehr sicher, dass sie "unsicher" ist. Aber manches können wir uns einfach nicht erklären. Zb bellt sie fremde Menschen grösstenteils mit erhobenem Schwanz an. Ein unsicherer Hund würde ihn doch eher niedrig halten?
Dann gestern zb. Wir begegnen draussen einer Frau, sie mag unbedingt zu dieser hin, schnuppert, lässt sich zwei Sekunden streicheln und klefft dann wie ne Furie los. Es ist aber nix passiert. Einfach so. Das macht sie öfters, oft lass ich sie scho nimmer zu den Leuten hin. Dabei ist sie immer erstmal ganz lieb und dann mit einem Schlag. Die Leute erschrecken sich natürlich total, ich mich natürlich auch.Bei Spaziergängen arbeite ich viel eben mit Ablenkung und einem deutlichen "Nein" sobald sie nur mit dem Wuffeln anfängt. Leider ist das nicht immer kontrollierbar.
Gestern war ich mit ihr und dem Rüden einer Freundin unterwegs. Beide vertragen sich super. Da kommt uns aufm Gehweg ein Kind mit Fahrrad und dahinter die Mutter entgegen. Das Kind bremst plötzlich in Höhe des Rüdens, der erschrocken stehen bleibt, ich tret ihm ausversehen auf die Pfote (isn sehr kleiner Hund), er qietscht, Bella erscjrickt sich und bellt die Frau an :-/
So ne richtig schöne Kettenreaktion.Aber wie kann ich generell die Ursache der Unsicherheit erkennen? Was mach ich falsch bzw was muss ich ändern, damit sie sich sicherer fühlt? Kuschel ich sie zu viel oder beachte ich sie zu sehr. Muss ich noch mehr Grenzen setzen?
Nächsten Dienstag kommt der dritte Hundetrainer zu uns. Bis jetzt kam da nie etwas in Richtung "ihr Hund ist unsicher, wir muessen die Ursache finden", ich bin also von den ersten beiden Hundetrainern recht enttäuscht. Mir ist halt auch wichtig, dass mam die Ursache findet. Ich habe sie schon relativ gut unter Kontrolle, aber es stresst eben auch mich, wenn sie es immer und immer wieder versucht, und ich immer und immer wieder frühzeitig reagieren muss, damit sie nicht losbellt.
Das Allein Sein beginnen wir nochmal ganz v Anfang an. Wir habens vor einer Woche mejrfachst probiert mit aus der Wohnung rausgehen, aber sie hat nicht mal drei Sekunden ausgehalten ohne wie wild loszubellen.
Jetzt schick ich sie immer in ihr Körbchen und schliesse nur die Wohnzimmertür. Sitzt sie noch im Körbchen wenn ich wieder reinkomme, gibt es Lob + Leckerli. Steht sie wie ein Spanner vor der Tür, schicke ich sie ohne weitere Beachtung zurück in ihr Körbchen.
Das funktioniert jetzt so eine Minute, länger auch noch nicht, dann steht sie schon meistens v der Tür um zu horchen ob ich noch im Flur bin.Ich bin euch f jeden Tipp, Ratschlag und Co dankbar. Mir ist vor allem wichtig nicht die Auswirkungen zu bekämpfen, sondern wirklich herauszufinden warum sie das tut, wie ich ihr Sicherheit vermitteln kann, damit sie eben entspannt an fremden Menschen vorbeigehen kann und nicht bei allem u jedem Geräusch sofort Alarm schlägt.
Lg
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Das dauert, bis sich so ein Hund sicher fühlt, gib euch da mehr Zeit.
Und hoch erhobener Schwanz heißt nur Erregung, sie kann da genauso gut unsicher bei sein. Wenn man dann einmal denselben Hund in selbstbewusster Haltung erlebt, sieht man den Unterschied deutlich.
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