Gleichgewichtsstörungen
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Hallo,
ich habe in diesem Forum und auch an vielen anderen Stellen im Internet recherchiert, viel zutreffendes gelesen aber noch nichts was unserem Hund, Max 11,5 Jahre, Golden Retriever, Labrador, Schäferhund-Mix, so richtig helfen kann.
Max wohnt bei uns mit im Haushalt und alles fing Ende Oktober an. Max war eigentlich für sein Alter noch sehr agil und fit. Bei Spaziergängen immer auf der Suche etwas aufzustöbern. Er wohnt bei uns mit im Haushalt und sein Lieblingsplatz ist auf einem Großen, dicken Teppich unter unserem Esstisch. Dort verbringt er eigentlich die meiste Zeit wenn er schläft und rekelt sich auf dem Teppich. Damals am frühen Abend hab ich beobachtet, dass Max nach dem Gassi gehen vom Teppich aufsteht unter dem Esstisch hervorkommt, eine kleine Runde vor dem Tisch dreht und sich gleich wieder dort hin zurückzieht und hinlegt. Diese Prozedere verlief ziemlich genau im 20 Minuten Takt und das für ca. 2 Stunden. Als Max diese Runden ein paar Tage wieder zu drehen begann haben wir dieses Verhalten im Internet gegoogelt und es passte irgendwie auf Demenz. Wenige Tage später begann Max diese Runden auch nachts bei Dunkelheit zu drehen und in den Ecken wie verstört stehen zu bleiben und nicht zu wissen wo er sich befindet. Dies bestätigte unsere Befürchtung der Demenz. Wenn man tagsüber mit ihm draußen unterwegs war viel einem dies nicht so auf, nur dass Max irgendwie insgesamt lustloser wirkte.
Freitagabends 2 Tage später hatten wir Besuch von Freunden für einen Spieleabend. Max lag frei im Wohnzimmer, da wir ja nun seinen Teppich am Esstisch blockierten. Irgendwann begann er wieder seine Runden, legte sich aber immer wieder auf diese gleiche Stelle im Wohnzimmer, nachdem er eine kurze Pause bei uns am Esstisch einlegte und uns ansah. Die Zeitabstände zwischen den Pausen wurden immer kürzer. Irgendwann auf einer dieser Runden stand Max seitlich vor mir und starte auf einen Punkt. Dabei durchfuhr auf einmal ein Zucken durch seinen Körper von der Schwanzspitze bis zum Kopf. Das Zucken kann man optisch so beschreiben, als wenn der Hund drohte zusammen zu brechen und er sich mit aller Kraft dagegen stemmte. Nun atmete Max sehr schwer war völlig nervös. Der Atem an sich war auch sehr feucht, so dass er Wasserperlen an der Schnauze hatte, die ab und an zu Boden fielen. Ich stand auf und beruhigte den Hund. Die Nacht hindurch drehte er weiter seine Runden und war am Morgen relativ kraftlos und erschöpft. Er verweigerte Wasser und Futter. Am Samstag früh fuhren wir zum Notdienst in die Tierklinik Göttingen. Herz-Ultraschall, Lunge röntgen, kleinen Blutbild und äußerliche Untersuchungen am Hund ergaben, dass Max keine Auffälligkeiten hat, nur drehte er auch im Behandlungszimmer seine Runden und blieb in den Ecken stehen, sodass die Ärztin uns die Krankheit Demenz nun auch bestätigte. Er bekam Cortison und etwas gegen Schmerzen gespritzt, sowie Phen-Pred und Karsivan-Tabletten, die wir in den nächsten Tagen verwenden und aufbrauchen sollten. Schon am selben Abend war Max fast so wie vor dem Zwischenfall und erholte sich in den folgenden Tagen völlig. Zwei Tage nachdem die Tabletten aufgebraucht waren gingen die Beschwerden von neuem los. Großes Blutbild und erneutes Herz-Ultraschall beim Spezialisten ergaben nur erhöhte Leberwerte, die auf die erste Medikamentengabe zuzuschreiben war. Die Ärzte meinten, dass es evtl. an einem Tumor im Kopf liegen könnte aber, dass man bei einer Bestätigung durch ein CT eben nichts mehr machen könnte, wenn er die Narkose überhaupt übersteht. Sei dem geben wir täglich Cortison ( Prednisolon acis) und Karsivan. Lässt die Wirkung etwas nach, läuft der Hund wie auf Eiern, aber von Demenz keine Spur, auch die Runden dreht er nicht mehr wie oben beschrieben oder hat diese totalen Zusammenbrüche. Am liebsten liegt er auch dem kalten Flur auf den Fliesen zwischen den für ihn ausgelegten Teppichen. Er hat leichte Gleichgewichtstörungen und es fällt ihm sichtlich schwer Kot abzusetzen. Auch beim Fressen und Trinken sieht es etwas unbeholfen aus, was evtl. auch auf die Gleichgewichtsstörungen zurückzuführen ist. Hat jemand etwas ähnliche erlebt und kann uns unterstützen damit es Max wieder besser geht?
Vielen Dank im Voraus.
Gruß,
Sebastian und Max - Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo!
Auch ich habe damit zu kämpfen... Nur mein hund ist wesentlich jünger und zwar 18 Monate alt! Und auch klein...was er hat bzw hatte konnte mir birher keinen arzt sagen(und ich war schon bei vielen ärzten)... Auch hundeneurologen konnten da nichts zu sagen, er wurde mit kortison behandelt, aber die gleichgewichtsstörungen waren noch da... Was ich mit ihm mache und was sehr viel hilft ider physiotherapie(mit wasserlaufband) und akupunktur!! das ist super, und mein hund hat sich seitdem viel verbessert... kannst dir gerne die geschichte al durchlesen! https://www.dogforum.de/die-unglaublic…en-t175037.htmlTrotzdem wünsche ich dir weiterhin viel glück und immer positiv denken

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