Was haltet ihr von dieser Ausbildung?

  • Hallo ihr Lieben,

    ich habe natürlich die Suchfunktion schon genutzt und mich über Trainerausbildungen belesen.

    Wie schon in einem anderen Thread erwähnt, bin ich ab April Tierärztin, weiß aber noch nicht so genau wo die Reise genau hin gehen soll. Die letzten zwei Jahre habe ich mich persönlich viel mit Hundetraining befasst, aber eben nur für mich. Vermutlich wird das auch erstmal so bleiben, aber ich hätte trotzdem total Lust mich auf dem Gebiet weiter zu bilden und bin dabei durch eine Kollegin auf diese Stätte gestoßen:

    http://www.dogcoach-institut.de/ausbildungen/h…ausbildung.html

    Für mich hört sich das im Prinzip ganz prima an, ich weiß auch, dass es nicht so umfangreich und gut sein wird wie zB der Lehrgang an der IHK, aber eben dafür auch nicht ganz so teuer und es wirkt auf mich alles sehr seriös und fundiert (bis auf die Tierheilpraktikergeschichte, aber da muss ich mich ja nicht groß dran beteiligen :ops: ). Bislang hatte ich nur telefonischen Kontakt, werde aber die Tage mal hin fahren, um mir das mal anzusehen.

    Gibt es da Erfahrungen mit? Wie schätzt ihr das ein anhand des Stundenplans und der beteiligten Trainer? 3000 Euro sind knackig, aber irgendwie wäre es mir das wert, schon alleine für mich selbst, weil ich es so spannend finde. Und falls ich noch später was damit anfangen kann, auch prima, aber das weiß ich noch gar nicht.

    Würde mich über Eindrücke von euch freuen! :smile:

    Liebe Grüße!

  • Ich war dort zu mehreren Kursen und fand die Trainer nicht besonders gut ausgebildet.

    Beispiele:

    1) Meine Hündin ist der nervöse Typ. Wenn sie warten muss, fiept sie oder fängt an, in die Leine zu beißen. Fiepen habe ich bisher nicht abgewöhnt, weil die Gelegenheiten zu rar sind. Leinebeißen kann ich mit einem "Schluss" sofort beenden. Das Fiepen sollte ich strikt unterbinden, "weil's nervt" (ja, wörtlich). In die Leine beißen war aber kein Problem, weil der Hund sich so wenigstens mal abreagieren kann :???: Alternativhandlungen wurden nicht vorgeschlagen.

    2) Relax-Kurs: Meine Hündin sollte auf einen Gymnastikball (nur nicht rund, sondern oval, damit er nur in eine Richtung rollt), wollte aber nicht. Dann wurde eine Art Aufstieg gebaut, damit sie sich traut. Hier habe ich aber nicht weitergemacht, weil sie, wenn sie 'runtergesprungen wäre, entweder auf diese Aufstiegskonstruktion oder auf den Zaun gesprungen wäre - war mir zu gefährlich.

    Also mein Fazit: Wenn du einen Schein in der Hand haben willst, ja. Wenn es dir ums Lernen geht, wirst du an Hundeerfahrung nicht viel sammeln. Jetzt mal abgesehen von anatomischen Kenntnissen und wie man eine Übungsstunde aufbaut (obwohl, wenn ich mir meine Beispiele so anschaue :D ) usw.

  • Ich möchte die Hundeschultrainer Ausbildung machen, hatte da auch eine super gute Stätte gefunden, aber durch mein Umzug in ein anderes Bundesland, hat dieses wieder nicht geklappt und hier was Gutes zu finden ist sehr schwer. Selbst die Hundeschulen lassen schon zu wünschen übrig. :/

    Von dieser Stätte kann ich leider nichts sagen, die habe ich bisher noch nie gesehen/gelesen.
    Ich würde aber auch einfach vor Ort schauen und mal fragen, ob man zum testen mal eine Stunde besuchen kann, denn 3000€ sind ja schon eine Menge Geld.

    Ich drücke dir die Daumen :smile:

  • Huhu, danke schonmal für die Antworten :gut:

    lordbao Ich möchte einfach mein Wissen erweitern, anatomische Kenntnisse habe ich als Tierarzt genug ;) und ein Aushängeschild brauche ich auch nicht.
    Ich frage u.a. auch deshalb, weil ich eine Trainerin kenne, die u.a. dort war und irgendwie kam es mir so vor, als würde nicht so sehr individuell gearbeitet wie man es in der Theorie verkaufen möchte. Das würde ja im ersten Moment nach deiner Schilderung auch zu deinem Eindruck passen? Davon abgesehen, dass ich, zumindest aus der Erzählung heraus, seine Aussagen und was ihr machen solltet, sehr merkwürdig finde. Habe jetzt auch noch ein bisschen "geyoutubed", so richtig springt der Funke nicht über.

    Hmmm, irgendwie macht mein Bauchgefühl da bislang doch nicht so mit. Mal gucken, wie ich Lust habe nochmal dort hin zu gehen.
    Vielleicht werde ich erstmal immer mal überall da, wo es mich interessiert und zusagt, hin- und wieder eine Veranstaltung belegen. Da kann ich meinen Wissenshunger ja auch erst mal sättigen. :ops:

  • Nein, das stimmt, individuell war da nicht viel...

    Wenn du weder einen Schein brauchst noch das Basiswissen fehlt, würde ich mehr Zeit in Praxis investieren. Denn die musst du nach der Ausbildung eh sammeln.

    Das Problem ist ja auch, dass diese Ausbildungen über das Arbeitsamt finanziert werden können - naja, entsprechende Leute trifft man da eben :/ . Ist nicht böse gemeint, aber wenn jemand keinen Draht zu Hunden hat (ich meine den Draht, nicht nur viel Wissen), dann hat er kein Hundetrainer zu werden. Aber das ist ja eine aussichtslose Diskussion ;)

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