Chron. Niereninsuffizienz, wie lange geht das gut?
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Gast75574 -
7. Januar 2014 um 21:13
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Guten Abend!
Ich bin hier, weil ich Rat suche, ab wann es nicht mehr tragbar ist einen Hund am Leben zu erhalten. Ich bin total am Ende und weiß im Moment einfach nicht weiter.
Mein Golden Retriever Hündin, 7.5 Jahre alt, hat mit 5 Jahren einen Mastzelltumor bekommen. Daraufhin, weil es ihr noch ziemlich gut ging, haben wir eine Chemo gemacht, den Hund behandelt, gepflegt etc. Ihr ging es die ganze Zeit über gut. Dann vor ca. 10 Monaten fing es an mit Durchfall, Kotzen etc. Sie hat sogar ins Haus gemacht, was sie vorher nie gemacht hat. Wir waren Dauergäste beim Tierarzt und haben alles checken lassen. Ultraschall, unmengen an Blutbildern, Röntgen etc. Irgendwann hatten wir dann die Idee, dass es eine Allergie sein könnte, also haben wir angefangen Hyperallergen Futter zu geben. Das hat sie dann irgendwann icht mehr gegessen. Wir haben für sie gekocht, Frischfleisch, Trocken-, Nassfutter, Ausschlussdiät, alles. Sie hat von 32 kg auf 26kg abgenommen
, war aber immernoch fit. Sie konnte problemlos spazieren gehen, mit Hunden spielen, Bällchen holen. Bis vor 4 Wochen sind wir noch mit ihr joggen gegangen und sie hat problemlos durchgehalten. da wussten wir ja auch noch nicht, was los ist.
Freitag haben wir dann nochmal die Nierenwerte geprüft und der Tierarzt meinte, dass es ncht gut aussieht und hat ihr noch ein paar Wochen gegeben
wir haben nun Medikamente bekommen und füttern rohes Schweinefleisch, welches sie auch frisst.
Allerdings liegt sie tagsüber nur im Korb. Normalerweise ist sie immer da, wo wir sind. Liegt in der Küche rum, im Wohnzimmer, wo auch immer, aber seit Tagen liegt sie nur noch im Korb eingekuschelt rum. Sie freut sich zwar tierisch, wenn man sie streichelt und schmusen kommt, dann wedelt sie auch mit dem Schwanz und leckt die Finger ab, aber von alleine kommt sie kaum noch.
Wenn man dann aber die Leine raus holt und richtung Tür geht, springt sie auf und ist sofort da. Hat Lust spazieren zu gehen und wenn man sie lässt, geht sie schwimmen, wälzt sich und schnüffelt überall rum. Jedoch kaum ist man wieder drin, bekommt man sie nicht mehr zu gesicht.
Klar, sie ist krank und selbst langsames spazieren gehen macht ihr zu schaffen, also braucht sie mehr ruhe, aber so teilnahmslos ist doch ziemlich ungewohnt
Meine Eltern und ich sind ziemlich ratlos, ob wir noch abwarten sollen, da wir auch nicht einschätzen können, wie es ihr wirklich geht. Wenn man in den Garten geht, läuft sie schwanzwedelnd hinterher, ich kann mir nicht vorstellen sie so gehen zu lassen, allerdings sind meine Eltern der Meinung, dass es ihr gar nicht mehr gut geht und wir sie die nächsten Tage gehen lassen sollten, damit sie nicht unnötig leiden muss.
Hat jemand von euch Erfahrung, wann man weiß, dass es soweit ist ? Ihre Niere ist zu 80-85% zerstört.. Sie kann nachts nichts bei sich behalten und unsere größte Angst ist es, dass sie kollabiert, wenn keiner zu hause ist und so Qualen leiden muss.
:/Liebe, traurigen Grüße
Merle - Vor einem Moment
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Es ist immer schlimm, wenn die geliebten Vierbeiner nicht fit sind .. :/
Und ich kann eure medizinische Situation nicht beurteilen , aber die Nieren unserer Hündin Tessa (bei Diagnosestellung damals ca 12)
erhielten vom TA die Bezeichnung "schwarze Krümel " .
Eine gute Tierheilpraktikerin übernahm dann die komplette Behandlung , mit Homöopathie .
Tessa war und blieb inkontinent , ein abwaschbares , aber kuscheliges Spezialkissen plus Steinfliesen im gesamten UG machten es erträglich .
Es ging ihr dann noch "redlich" , lange Zeit . (Der TA , der auch die anderen Hunde und Katzen betreute, staunte nur, dass dieser Hund noch lebt!)Mit oder ohne Nieren war sie ein uralter Hund ...
Sie ist letztendlich 18 geworden . (Hätte ich es allein zu entscheiden gehabt, wäre sie ca 16 geworden
Wie heisst es so treffend ? :" Wenn die Kraft zuende geht, ist Erlösung Gnade ")Mein Ex damals konnte nicht loslassen
und Tessa blieb aus Liebe und Verantwortungsgefühl über ihre Zeit hinaus
DAS könnt ihr tun : dem Wuffi sagen ,dass er , sie , es sagen darf, wenn es mal soweit ist (möge dieser Tag noch fern sein!) und dass ihr dann geholfen wird .
Sie verstehen es ,glaub mir.
Und sind dankbar dafür, denn das macht es ihren leichter
Auch SIE müssen loslassen, unsere geliebten pelzigen Freunde , wenn ihre Zeit gekommen ist und sie uns voraus gehen (müssen).
Und : sie sagen es einem! Vertrau drauf !
Du, ihr, werdet es wissen, wenn der Tag gekommen ist (möge er noch in weiter Ferne liegen ...)
LGr m
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