Dante in der Pubertät?
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Gast76664 -
26. Dezember 2013 um 19:50
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Guten Abend,
heute Nachmittag waren mein Sohn und ich mit unserem Nova Scotia Duck Tolling Retriever Dante im Wald spazieren. Dante wird im Januar ein Jahr.
Normalerweise läuft er im Wald, im Park und auf seiner Hausrunde ohne Leine. Er hört gut auf das Rückrufkommando "Komm" und wartet auch an der Strasse.Heut im Wald haben wir eine Hündin getroffen, die laut ihrer Besitzerin bis vor kurzem läufig war. Dante hat ganz aufgeregt mit der Hündin gespielt und an ihr geschnüffelt. Als wir weitergegangen sind, mussten wir ihn an die Leine nehmen, sonst hätte er sich nicht trennen können. Ich habe ihn dann noch ca. 10 min an der Leine geführt bevor wir wieder apportiert haben. Dante hat dann rumgeschnüffelt und ist auf einmal und blitzschnell in Richtung der Hündin weggerannt. Ich habe gerufen, aber er hat es komplett ignoriert und war weg.
Ich habe den Eindruck, er hat die Fährte der Hündin aufgenommen und war nur noch im Instinkt.
Nach ein paar Minuten und mehrfachem Rufen kam er dann endlich zurück. Wir haben uns natürlich überschwänglich gefreut, aber sind trotzdem schockiert und jetzt unsicher, ihn ohne Leine laufen zu lassen.
In den letzten Wochen ist Ähnliches schon ein paar Mal passiert, immer dann, wenn Dante andere Hunde getroffen hat. Aber so weit weggelaufen ist er noch nie…
Habt Ihr auch Erfahrungen mit Euren Rüden gemacht und wie geht Ihr damit um?
Ich habe mal gelesen, dass Hundepfeifen in solchen Situationen mehr bewirken sollen als Rückrufkommandos?
Oder gibt es einen Trick, wie ein Hund auch unter für ihn so extremen Bedingungen
zurückkommt???Vielen Dank für eure Antworten
Krisita
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Guten Abend,
heute Nachmittag waren mein Sohn und ich mit unserem Nova Scotia Duck Tolling Retriever Dante im Wald spazieren. Dante wird im Januar ein Jahr.
Normalerweise läuft er im Wald, im Park und auf seiner Hausrunde ohne Leine. Er hört gut auf das Rückrufkommando "Komm" und wartet auch an der Strasse.Heut im Wald haben wir eine Hündin getroffen, die laut ihrer Besitzerin bis vor kurzem läufig war. Dante hat ganz aufgeregt mit der Hündin gespielt und an ihr geschnüffelt. Als wir weitergegangen sind, mussten wir ihn an die Leine nehmen, sonst hätte er sich nicht trennen können. Ich habe ihn dann noch ca. 10 min an der Leine geführt bevor wir wieder apportiert haben. Dante hat dann rumgeschnüffelt und ist auf einmal und blitzschnell in Richtung der Hündin weggerannt. Ich habe gerufen, aber er hat es komplett ignoriert und war weg.
Ich habe den Eindruck, er hat die Fährte der Hündin aufgenommen und war nur noch im Instinkt.
Nach ein paar Minuten und mehrfachem Rufen kam er dann endlich zurück. Wir haben uns natürlich überschwänglich gefreut, aber sind trotzdem schockiert und jetzt unsicher, ihn ohne Leine laufen zu lassen.
In den letzten Wochen ist Ähnliches schon ein paar Mal passiert, immer dann, wenn Dante andere Hunde getroffen hat. Aber so weit weggelaufen ist er noch nie…
Habt Ihr auch Erfahrungen mit Euren Rüden gemacht und wie geht Ihr damit um?
Ruhig, gelassen, konsequent und trotzdem humorvoll!Ich habe mal gelesen, dass Hundepfeifen in solchen Situationen mehr bewirken sollen als Rückrufkommandos?
Die Pfeife muss aber genauso konditioniert werden, wie das Kommando!Oder gibt es einen Trick, wie ein Hund auch unter für ihn so extremen Bedingungen
zurückkommt???
Erziehung!Vielen Dank für eure Antworten
Krisita
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Denke neben dem Jagen ist das eins der schwierigsten Disziplinen in der Erziehung. Hier gehts ja auch schließlich um viel (Fortpflanzung)

Bin persönlich der Meinung das gerade bei den beiden Sachen ein 100% bei manchen Hunden fast unmöglich ist. (mit reiner Erziehung).
Seh ich bei meinen was das Thema Jagen betrifft:
Hund 1 ist zu 100% zuverlässig bei Rückruf d.h. sie kommt auf wirklich jeden Rückruf selbst bei Wildsichtung und angesetzter Jagd. (startet durch, bleibt aber dann stehen)
Hund 2 war bei 99%, ist in 3 Monaten einmal MITgelaufen und hatte jetzt nen Unfall. (sind drei Hunde auf einmal losgestartet...da geht so gut wie gar nix mehr). Er hats Gott sei Dank knapp überlebt.
Hund 3 ist noch voll im Training und das wird wahrscheinlich noch Monate so bleiben. Der ist auch grad in der Pubertät mit seinen 11 Monaten. Wobei Alltag ein Traum mit dem ist, nur das Jagen und teilweise noch andere Hunde (ich stürm jetzt doch mal los...).
Bei nem Vollblutjäger hat man denke ich wirklich keine Chance auf 100% Zuverlässigkeit (wobei das mit 100% sowieso ein Thema für sich ist
). Bei starkem Sexualtrieb genausowenig.Eigentlich hat man nur 3 Optionen in so nem Fall wie eurem
Entweder monatelanges Training (Schmerz & Tränen inkl.) oder Kastrachip/Kastration(tut auch weh) oder wegsperren/lebenslang (Schlepp)leine.
Will hier auch keinen Ratschlag abgeben was jetzt besser ist. Das soll wg mir jeder für sich entscheiden. Wobei Option 3 jetzt nicht meine wäre. Aber mehr bleibt im Endeffekt nicht übrig. -
Liebe Hanne, lieber geisi2,
Vielen Dank für Eure Antworten und ein Frohes Neues Jahr!
Wir waren über Silvester verreist und ich habe mit vielen Menschen über unsere Sorgen gesprochen.
Die grosse Einsicht für mich war, dass es 100% Zuverlässigkeit bei Hunden nicht gibt.Wir habe Dante zunächst nur noch an der Leine ausgeführt, weil wir unsicher waren, vor allem an der Nähe von Straßen. Er beherrscht das Warten an der Bordsteinkante EIGENTLICH gut, ausser eben wenn andere Hunde, besonders die "Hundekumpel" aus dem Kiez, unterwegs sind. Dann vergisst er alles und läuft schnurstracks über die Strasse. Mittlerweile lassen wir ihn zu ruhigen Tageszeiten wieder öfter ohne Leine, um weiterhin üben zu können. Sind dabei aber immer hellwach und trainieren, dass Dante andere Hunde nur begrüßen darf, wenn wir es erlauben.
Das klappt immer besser, ausser bei den läufigen Hündinnen. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.LG Krisita
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