Belohnung bei Hundebegegnungen
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windeater -
30. September 2013 um 09:30
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Hallo, es gibt ja immer wieder Begegnungen an der Leine, auch wenn man das nicht möchte
Da ich andere Hundebesitzer nicht ändern kann und will, möchte ich meinem Hund beibringen, dass er sich zu mir umorientiert. Das "wie" ist nicht das Problem, sondern die Art der Bestärkung.Noch findet mein 6,5 monatiger Rüde andere Hunde toll (ich hoffe, das bleibt auch so). Und zwar so toll, dass er sie sofort zum Spielen auffordert, wenn sie auf Schnauzenlänge herangekommen sind - ob er oder der andere Hund angeleint ist, interessiert ihn natürlich nicht die Bohne
Um unschöne Reaktionen oder Leinengewusel zu vermeiden, ist mein Trainingsziel, dass er sich ruhig verhält, solange einer angeleint ist.Ich markere also ruhiges Verhalten. Soweit, so gut. Aber wie bestärke ich? Die bedürfnisorientierteste Bestärkung wäre, ihn abzuleinen - geht aber nicht immer. Leckerlies kommen auch immer gut an, aber da könnte der andere Hund 'nen Streit vom Zaun brechen - oder sollte ich mir deswegen keinen Kopf machen? Vielleicht meinen Hund mit Leckerli vom anderen Hund wegführen? Also click und Leckerli in einiger Entfernung geben?
Danke für Tipps.
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Wenn der andere Hund auch angeleint und etwas weg von euch ist, bestätige doch mit Leckerlies.
Sonst handhabe ich es so, dass hier mit Stimme oder Berührung bestätigt wird.
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Zitat
Vielleicht meinen Hund mit Leckerli vom anderen Hund wegführen?
So in etwa habe ich es gemacht und es hat erstaunlich schnell dazu geführt, dass ich interessanter als Spiel mit fremden Hunden war.
Jeder Hund, an dem wir vorbei gekommen sind, bedeutete erstmal Lob/Leckerli/Spiel. Wenn uns keine Leinenbegegnung aufgezwungen wurde
: umso besser - sofort Leckerli und/oder sogar spielen mit mir. Wenn der andere Hund einfach mal trotz Leine in uns reinläuft, ist die Vorfreude auf die Belohnung danach mittlerweile so groß, dass er einfach abserviert wird.
Naja ich nenne das so, da wird der Aufdringling ganz kurz von vorne angewedelt, dann schnell ein Minibogen und quasi noch im Laufen am Hintern geschnüffelt. Und dann habe ich ihre Aufmerksamkeit sofort wieder. (Natürlich alles an lockerer Leine.)
Die Methode ist wahrscheinlich nur dann anwendbar, wenn alle beteiligten Hunde weder aggressiv noch ängstlich sind aber davon gehe ich als Naivchen eben immer aus, wenn die Besitzer den Hund einfach so zu meiner lassen. Sonst müsste ich hier täglich mit einer Grundangst den Hund ausführen, die sich sicher übertragen würde. :/ -
Vielen Dank Euch beiden. Dann werde ich es mal versuchen. Bei Kindern klappt das mittlerweile auch auf die Art sehr gut - da reicht ein stimmliches Lob schon aus, markern muss ich da gar nicht mehr. Und ab und an schaut er mich schon an, wenn Kids ihn streicheln
Ist zwar für die Kinder manchmal enttäuschend, aber mir allemal lieber, als wenn er wie ein Flummi an ihnen hochspringt.
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