Hündin blutet trotz Antibiotikum weiter
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Hallo,
meine kleine Mopshündin Bella hat vor ca. 4 Wochen ihre erste Läufigkeit überstanden. Nun blutet sie jedoch wieder. Ich war bereits beim Tierarzt, der leider festgestellt hat, dass Belli Zysten in der Gebärmutterschleimhaut und eine Blutansammlung in der Gebärmutter hat. Eitrig war jedoch noch nichts (also wenn ich das richtig verstanden habe, war die Gebärmutter noch nicht entzündet).
Wir sind so verblieben, dass sie eine Hormonspritze bekommen hat und ich ihr seit 4 Tagen Antibiotikum gebe. Ihre Gebärmutter soll erstmal zur Ruhe kommen und in knapp 4 Wochen wird sie kastriert.
Das Problem ist, dass Bella noch immer blutet, obwohl sie seit Tagen mit Antibiotikum behandelt wird. Das irritiert mich (es wird auch nicht weniger)! Der Tierarzt sagte, ich solle auch ihr Trinkverhalten beobachten und sofort wiederkommen, wenn Bella übermäßig viel trinkt, aber das konnte ich bisher nicht beobachten. Sie ist vom Wesen her auch noch genauso agil und temperamentvoll wie immer.
Ich habe trotzdem Angst, dass sich durch das Warten ihr Zustand eher verschlimmert als verbessert und sie irgendwann notoperiert werden muss. Ist das denn nun normal, dass sie trotz Antibiotikum weiter Blut verliert? Habt ihr da Erfahrungen?
Danke für eure Meinungen! - Vor einem Moment
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Ich verstehe jetzt nicht ganz, wieso bei Zyste und Blutung Antibiotika verordnet werden
Antibiotika wirken gegen Entzündungen, sprich bei Gebärmutterentzündung würde es Sinn machen, aber zum Stoppen der Blutung hilft es nichts.
Zysten werden auch nicht mi AB behandelt
Gebärmutter- und Eierstockzysten werden meines Wissens nach wenn dann hormonell behandelt - wenn nicht operativ eingegriffen wird.
Ruf noch mal beim TA an und frag nach, was genau das AB bewirken soll. -
Ja, das werde ich vorsorglich auch machen! Lieber einmal zu viel nachfragen, als einmal zu wenig!
Gegen die Zysten hat Bella ja eine Hormonspritze bekommen... aber warum sie noch immer blutet und was das Antibiotikum soll, das muss mein TA mir nochmal erklären
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Ich würde auch den TA anrufen und fragen, welche Erwartungshaltung er in Bezug auf diese Medikamente hat und worauf du besonders achten musst. Seine Angabe "Achtung bei übermäßigem Trinken" würde mich zu der Annahme führen, dass er eine (noch kommende) Entzündung der Gebärmutter nicht ausschließen kann und ihr daher sozusagen auch vorsorglich das Antibiotikum gibt.
Bei dem Gespräch mit dem TA würde ich ihn auch fragen, warum er diesen Weg geht. Wenn Entzündungsgefahr besteht, würde ich nicht unbedingt diese vier Wochen abwarten (wozu auch?). Außerdem sind Eierstockzysten oft eine recht schmerzhafte Angelegenheit (konnte ich bei meinem Hund und mir selber beobachten
), auch das würde nicht für abwarten sprechen. Außerdem würde ich meinem Hund nicht eine vierwöchige, vorbeugende Antibiotika-Kur zumuten wollen - das geht ja immerhin auch zulasten des Darms und des Immunsystems.Außerdem weiß ich nicht, warum eigentlich vier Wochen bis zur OP gewartet werden soll. Im Idealfall kastriert man im Fall der hormonellen Ruhe (also zwischen zwei Läufigkeiten). Das würde bei euch mit diesen vier Wochen doch auch nicht hinkommen, oder?
Der beste Tipp ist also wahrscheinlich wirklich jener, deinem TA gut auf den Zahn zu fühlen - alles Gute für die kleine Maus!
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