Cushing !!!
-
-
Hallo,
und wiedermal was Neues......bei unserem Rüden wird vermutet das er Cushing hat. In der ersten Sept.woche gehen die Untersuchungen los.
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Krankheit? Tips?
Es reicht ja nicht das er seit gut einem Jahr Epilepsie hat....und jetzt sowas, na gut was ich gelesen hab kann dieses Cushing evtl.auch die Anfälle auslösen!!??
LG Traudl - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Cushing !!!*
Dort wird jeder fündig!-
-
Mein Mittelschnauzer Eggert hatte Cushing aber er ist trotzdem fast 16 Jahre alt geworden

Melde Dich am besten in der Cushing-Group an, da bekommst Du die beste Hilfe und auch die Dosierung wird überprüft (die meisten TÄ nehmen eine viel zu hohe Dosierung, weil der Beipackzettel vom Vetory zu hoch gegriffen ist !!)
http://de.groups.yahoo.com/group/cushing_hunde/
Das ist eine sehr seriöse Gruppe in Yahoo, da die Mitglieder durch einen Fragebogen überpüft werden!
Mit Epilepsie UND Cushing kenne ich mich leider nicht aus, Eggert hatte aber zusätzlich eine Schilddrüsenunterfunktion, die zusätzlich behandelt wurde. Das war mit ein bisschen Fingerspitzengefühl kein Problem !
Viel Glück für Deinen Süssen und wenn Du noch Fragen hast, kannst Du Dich gerne an mich wenden. Eggert hat 5 Jahre mit dem Cushing gelebt aber man muss sich eben informieren und die TÄ auch hinterfragen, auch, weil die Diagnose oft viel zu schnell und falsch gestellt wird aber auch da hilft die Group!
-
Es gibt unterschiedliche Formen von Cushing, die aber dieselben Auswirkungen haben:
-zentral: wird durch einen Tumor in der Hypophyse ausgelöst, der dafür sorgt, dass die Nebennierenrinde ständig das Kommando zur Hormonproduktion erhält
-peripher: da sitzt der (ansonsten übrigens gutartige) Tumor in der Nebennierenrinde selbst und produziert ständig Hormone
- iatrogen: hervorgerufen durch zu lange oder zu hoch dosierte Cortison-Behandlung
Generell wird mit den Medikamenten die Funktion der NN-Rinde so gestört, dass nur noch eine bestimmte Menge Hormone hergestellt werden kann, und somit die körpereingene Überdosierung und deren Nebenwirkung verhindert.
Richtig eingestellt, können die Patienten ohne Einschränkungen weiterleben

-
Hallo,vielen Dank für die Infos.
Bin doch etwas erstaunt das nicht mehr Antworten kamen,diese Krankheit scheint ja doch nicht sooo selten bei Hunden vorzukommen.
Am Mittwoch früh haben wir TA-Termin, dann wird es aufkommen was genau los ist -hoffe ich.Danke ,lG Traudl
-
Habe gerade Deine Frage gelesen.
Bei meinem kleinen Hunde wurde auch Morbus Cushing diagnostiziert. Dabei wird nüchtern Blut entnommen, dann ein Mittel gespritz, dann muss man eine Stunde warten, bis wieder Blut entnommen wird.
Wie schon in einem vorigen Beitrag angemerkt, wird Vetoryl oft viel zu hoch dosiert. Mein kleiner Hund bekam zunächst 30 mg, zwischenzeitlich nur noch 10 mg Vetoryl. Das Blut sollte engmaschig kontrolliert werden, um ggflls. eine medikamentöse Anpassung vornehmen zu können.Wie mein TA erklärte, dosiert man heute gern etwas niedriger, um einer Entkalkung der Knochen vorzubeugen (hoffentlich habe ich das jetzt richtig wiedergegeben).
Diese Erkrankung schwächt auch das Immunsystem, d. h., Dein Hund kann anfälliger werden. Mein Kleiner hat eine Futtermittelallergie sowie eine chronische Darmentzündung entwickelt. Er ist aber auch schon 14 Jahre alt.
Viel Glück für Euch
LG
Brunna -
-
Kennt jemand von euch Cushing ohne Stammfettsucht?
-
Hallo Zossel,
lese gerade Deine Frage.
Also die Symptome bei Cushing können ganz unterschiedlich sein. Mein Eggert hatte z.B. auch keine Stammfettsucht, sondern hat "nur" unglaublich viel getrunken (ca. mind. 9 l am Tag). Er hatte auch keine Fellveränderungen o.ä.
Welche Symptome hat denn Dein bzw. der Hund?
-
Zitat
Hallo Zossel,
lese gerade Deine Frage.
Also die Symptome bei Cushing können ganz unterschiedlich sein. Mein Eggert hatte z.B. auch keine Stammfettsucht, sondern hat "nur" unglaublich viel getrunken (ca. mind. 9 l am Tag). Er hatte auch keine Fellveränderungen o.ä.
Welche Symptome hat denn Dein bzw. der Hund?
Unsere ehemalige Hündin hatte auch "nur" extremes (sie hat auf Wasser reagiert, wie andere Hunde auf Fleischwurst und sogar Toiletten geöffnet) Trinken als Symptom. Leider hat sie Vetoryl überhaupt nicht vertragen - trotz sorgfältiger Einstellung

-
Zitat
Es gibt unterschiedliche Formen von Cushing, die aber dieselben Auswirkungen haben:
-peripher: da sitzt der (ansonsten übrigens gutartige) Tumor in der Nebennierenrinde selbst und produziert ständig Hormone
Das ist nicht korrekt. 50% der Tumoren sind Karzinome (bösartige Tumoren!!)
Beim Menschen gibt es noch ein weiteres Cushing-Syndrom:
Ein kleinzelliges Bronchialkarzinom kann auch ACTH bilden
(ACTH ist der Stoff der eigentlich von der Hypophyse gebildet wird um der Nebennierenrinde zu sagen: "Ey du da unten! Arbeite gefälligst"; das Ganze unterliegt einem Regelkreis, da sich die Hormone ständig untereinander "absprechen")Ömchen lief lange Zeit klinisch unter Cushing-Syndrom (keine Läufigkeit, 6 Liter trinken am Tag, viel pullern, gestörte Butzuckerwerte, dünne Beinchen, dünnes Haarkleid, dunkle und pergamentartige Haut, viel Fressen, viel Hecheln, Blasenentzündungen noch und nöcher; sie hat auch das typische Labor für einen Cushing-Hund (AP und Cholersterin erhöht, ALT und AST leicht erhöht etc pp) nun hat sie aber auch eine heftige Schilddrüsenunterfunktion und das fiese an dem Ganzen ist: Ein Cushing macht gerne auch eine Schilddrüsenunterfunktion (das Prinzip sollte sein: Der Körper steht ständig unter "Stress" wegen des hohen Cortisols im Blut, deswegen gibt es die Rückmeldung an die Schilddrüse: Du! Lass mal stecken, wir müssen nämlich Energie für schlechte Zeiten sparen, also fährt die Schilddrüse runter und produziert kaum noch T4).
Wo sich die Katze aber in den Schwanz beißt: Cushing und Schilddrüsenunterfunktion haben recht ähnliche Symptome.
Der Dexamethasonhemmtest bei Ömchen war grenzwertig positiv bzw. negativ; ich hatte mich dann gegen eine Therapie des Cushing und weitere Untersuchungen entschieden (Jill ist ja auch schon über ihre Zeit, die süße); seitdem sie aber T4 bekommt, geht es ihr viel besser...Klinisch hat die Omi einen Cushing, laborchemisch definitiv eine SDU...wir können beide ganz gut mit der Ungewissheit leben.
LG
-
Wir haben eine SDU die behandelt wird mit Forthyron, die Verdauungsprobleme und Haarausfall kommen aber langsam wieder.
Genau die ueberlegung von IngaJill hatte ich auch, der Koerper sagt aus irgendeinem Grund 'fahr runter mir den SD Hormonen".Ich hatte ueberlegt ob Cushing oder Addison in Frage kommt, Cortisol und Cortison-Kreatinin Wert sind aber ok.
Durst ist nicht uebermaessig vorhanden. - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!