• Da wir den meiner Schwester jetzt eh immer angeleint haben, verzupft sich meiner. er geht nicht mal in Sichtweite, er geht ans andere ende des Hauses und legt sich traurig in eine ecke. das macht er normal niiiiieee. grad bei meinen Eltern lässt er mich nicht außer Augen, da ich ihn auch manchmal hierher bringt, wenn er mal nicht mit mir fahren kann paar tage

  • Habt ihr die Möglichkeit, die Hunde durch ein Kindergitter zu trennen?

    Das ist einfach, jeder Hund kann sich frei bewegen, ohne dass ihr sie durch geschlossene Türen "aussperren" müsst, und wenn ihr eines zum Öffnen nehmt, ist es für euch auch kein Hindernis. So machen wir es auf der Arbeit mit den beiden Rüden.

  • Aus eigener Erfahrung möchte ich anmerken, dass ein Kindergitter (sofern es nicht ein besonders hohes ist) für einen Hund in der Größe eines Staff nicht als Absicherung ausreicht.

    Für mich klingt das im Prinzip so: Der Hund darf alles machen was er will. Im äußersten Notfall wird eingegriffen und im Anschluss darf der Hund eh wieder machen, was er möchte. Was genau die Konsequenz wovon ist, wird ihm vermutlich nicht mal richtig begreiflich gemacht. - So mal als "gewagte Ferndiagnose".

    Ich schließe mich absolut einer der vorherigen Meinungen an: Wenn der Hund sich danebenbenimmt, werden ihm sämtliche Ressourcen entzogen. Nach und nach, bis noch ein Meter leine und 'n halber Liter Wasser dastehen. Spaß haben darf, wer sich benimmt.

    Klar hat man im trauten Beisammensein keine große Lust, mit den Hunden zu trainieren. Folge davon ist aber ganz offensichtlich, dass sich der Staff in diesem Fall sehr raumgreifend und unverschämt verhält. Wird das nicht mit Training unterbunden, wird es nur schlimmer werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich von alleine regelt, halte ich für sehr gering.

    Trainingsmöglichkeiten wären z.B.

    Rein Positiv: Mit dem Staff an der Leine dem anderen Hund nähern, wird der Hund ignoriert, belohnen. (So wie zuvor schon beschrieben). Dann Leine immer länger, bis die 10m-Grenze erreicht ist und nichts mehr passiert. Also kein fixieren, kein knurren, nix, gar nix. Nicht vorher aufhören.

    Steigerung: Wasserflasche. Kommt der Staff dem anderen Hund zu nahe und verhält sich "ungebührlich" (fixieren, starren, angehen, etc.) gibt's einen Spritzer aus der Flasche als kalte Dusche. Auf die "Schrecksekunde" folgt dann der Abruf und die Belohnung.

    Dann gäbe es noch zahlreiche andere Varianten, die aber nicht ohne Einsatz eines Trainers durchgeführt werden und auf die beiden Hunde abgestimmt werden sollten. Natürlich sind das reine Vorschläge ohne Gewähr. Ich persönlich würde aber grundsätzlich zu maximaler Sicherung raten, egal, welche Variante ihr wählt. D.h. mindestens Maulkorb drauf. Und bitte, wenn ihr trainiert, trainiert ihr - dann gibt's kein Kaffeeklatsch, da ist die Aufmerksamkeit beim Training.

  • ICH weiß was trainieren heißt!
    Ich hatte einen riesen Krach mit meiner Schwester, weil sich sich einen Staff aus einem Tierheim als Ersthund nahm.
    Dauerte nicht lange dass mein Grant bestätigt wurde, da sie einfach nicht mit ihm umgehen kann. Sie hat weder die körperliche Kraft ihn zu halten wenn er voll loszieht noch die Konsequenz ihn zu erziehen! Es dauerte ewig bis sie begriffen hat, dass sie ihren Hund anleinen muss, wenn meiner da ist!

    ...ich stell mir das mit dem Trainieren wie oben beschrieben nur etwas schwer vor, da meiner ja eh immer gleich flüchtet und sich wo verkriecht, wenn der andere Hund da ist. und meinem Hund nachgehen und ihm aus seinem Versteck locken kanns auch nicht sein...

  • Zitat

    ICH weiß was trainieren heißt!
    Ich hatte einen riesen Krach mit meiner Schwester, weil sich sich einen Staff aus einem Tierheim als Ersthund nahm.
    Dauerte nicht lange dass mein Grant bestätigt wurde, da sie einfach nicht mit ihm umgehen kann. Sie hat weder die körperliche Kraft ihn zu halten wenn er voll loszieht noch die Konsequenz ihn zu erziehen! Es dauerte ewig bis sie begriffen hat, dass sie ihren Hund anleinen muss, wenn meiner da ist!

    Es lag keinesfalls in meiner Absicht, dich persönlich für die Situation verantwortlich zu machen. Zumal es ja der Hund deiner Schwester ist, der sich benimmt wie ein Rüpel. Fakt ist, dass ein Hund, der zu viel Oberwasser hat, erstmal wieder auf den Boden der Tatsachen kommen muss. Das kann z.B. mit einem "häuslichen Programm" beginnen, d.h. bewusste Verwaltung von Ressourcen: Futter, Bett, Couch, Liegeplätze, Gassi, etc. pp. - Natürlich auf den Hund und seine Bedürfnisse abgestimmt. Ich hab da übrigens auch ein paar Trainer gebraucht, bis ich das mal kapiert hab. Erleuchtung gab es (zumindest für mich) nicht geschenkt - und bis zur totalen ist es noch ein weiter Weg. ;)

    Zitat

    ...ich stell mir das mit dem Trainieren wie oben beschrieben nur etwas schwer vor, da meiner ja eh immer gleich flüchtet und sich wo verkriecht, wenn der andere Hund da ist. und meinem Hund nachgehen und ihm aus seinem Versteck locken kanns auch nicht sein...

    Natürlich ist das für beide Hunde massiver Stress, ohne Frage. Die Frage ist eben nur, ob ihr das Thema vom Tisch bekommen möchtet, oder nicht. Wie oben schon erwähnt glaube ich nach etwas Nachdenken, dass das Problem gar nicht erst die konkrete Situation ist, sondern eben eine Folge des "Oberwassers", dass der Hund eh schon hat und mit dessen Gewissheit er sich benimmt, wie es ihm gerade passt.

    Mit Oberwasser ist übrigens keinesfalls "Rangfolge" oder sowas gemeint. Eher "verzogenes Gör". Was sich natürlich nicht ändern wird, wenn deine Schwester nicht einsieht, dass ein Hund ein gewisses Maß an Erziehung haben sollte.

    Ich würde, wie gesagt, mit einem häuslichen Programm beginnen. D.h. deine Schwester müsste sich mal bewusst werden, was der Hund alles hat, darf und bekommt und das bewusst verwalten bzw. entziehen. Hat bei meinem Beagle übrigens auch wunder gewirkt. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, holt euch einen Trainer. Ich hab mit Canis sehr gute Erfahrungen gemacht. ( http://www.canis-kynos.de/, http://www.canis-kynos.de/informationen-…olventen-2.html )

    Vielleicht solltest Du deine Schwester auch mal darauf ansprechen, dass von dem Hund natürlich auch eine Gefahr gegen Menschen ausgeht. Und das ganz unabhängig von der Tatsache, dass sich deine Schwester einen "SoKa" hält. Je nach Bundesland ist der halt beim allerallerkleinsten Vorfall gegen einen Menschen weg. Vielleicht motiviert sie das, ihren Hund etwas zu erziehen.

    Viel Erfolg.

  • Wir haben mit unserem Bullterrier und dem Rüden meines Vaters dasselbe Problem, allerdings geht unser Theo direkt drauf und beisst sich fest. Leider passierte dies bei der ersten Begegnung auf einem neutralem Grundstück, seitdem hat der Hund meines Vaters auch Angst oder großen Respekt vor ihm und hat immer versucht keinen Blickkontakt zu Theo zu haben.
    Da wir nach der ersten Begegnung nicht viel rumexperimentieren wollten, haben wir eben beschlossen unseren Theo jedes Mal anzubinden. Wer sich nicht benehmen kann, wird eben eingeschränkt!

    Und meiner Meinung nach hat das mit der Rasse zu tun....vor allem eben das zupacken und nicht mehr loslassen, wenns eigentlich gut sein sollte. Dafür wurden sie ursprünglich gezüchtet. Gepaart mit einer vielleicht schlechten Sozialisation oder auch inkonsequenten Erziehung, lässt solche Dinge passieren.
    Und zumindest unser Bullterrier ist ein Proll, Rüden sind immer erstmal "Feinde" und wenn diese dann auch noch schwächer sind, muss man sich erst recht aufführen. Mit Hündinnen, die ihm klar und deutlich sagen, dass es so nicht geht, hat er auch absolut keine Probleme, die liebt er sogar. Gut, muss halt noch erwähnen, dass wir wissen, das Theo sehr schlecht sozialisiert ist....wisst ihr da bei Lennox genaueres?

    Wenn du jetzt schon bei deinem Picco feststellst, dass er sich unwohl fühlt und sich freiwillig zurückzieht, würde ich da nicht weiter experimentieren. Natürlich wird Lennox sich auch nicht darüber freuen, wenn er angeleint ist, aber es ist eben die Konsequenz aus seinem Verhalten.
    Wenn es deiner Schwester darum geht, ihn im Garten toben zu lassen, kann man das ja dennoch arrangieren, dann wird eben Picco bei dir gehalten und wirklich konsequent Lennox ferngehalten oder Picco eben kurz weggesperrt.
    Mir persönlich wäre es auch einfach wichtiger, dass mein Hund nicht jedes Mal einen Beisserfolg hat und stattdessen vielleicht auch etwas lernt. Gäste begrüßen zu müssen sieht für mich nach Kontrolle aus, was absolut nicht seine Aufgabe ist. Du hattest geschrieben, deiner lag untern Tisch und Lennox ist zig mal hin und her gelaufen....das muss meiner Meinung nach auch nicht sein. Entweder es wird gespielt, sich irgendwie beschäftigt, aber "Patrouille" laufen und evtl. auch nicht zur Ruhe kommen geht nicht.

    Theo ist auch eigentlich der Hund meines Freundes, zunächst hatte ich auch etwas Streit mit ihm, als ich vorschlug Theo anzuleinen, weil der arme Hund....mein Freund ist auch oft zu inkonsequent und deswegen, will ich meine Ruhe haben, greife ich zu dieser Variante. Auch wenn Besuch da ist, weil Theo einfach nicht zur Ruhe kommen kann und ständig die Gäste belästigt.
    Übrigens nehme ich auch eine Sprühflasche, sollte er an seinem Platz Theater machen, kommt einer kurzer Spritzer, ist er ruhig, wird er gelobt.

    Jetzt habe ich doch mehr geschrieben als ich wollte....aber es ist nunmal auch bei uns immer wieder ein großes Thema, vor allem da mein Freund auch anfangs nicht so mitziehen wollte.

    Man kann das sicherlich gut trainieren, so wie storyboard schrieb, nur dann müssen eben alle, vor allem deine Schwester, auch mitziehen.

    LG Antje

  • danke für deinen langen Beitrag!

    ich habe mich wegen “ich weiß wie man trainiert“ auch zu hart ausgedrückt.
    mich regt es nur wahnsinnig auf, da mein Hund nach dem Tierheim auch ärgere Probleme darstellte Er akzeptierte kein “nein“ und gar nichts, war total stur und eigenwillig. Wenn ich mich durchsetzen wollte schnappte er mir und allen anderen, hat mich auch paar mal erwischt. Wir haben ca 1 Jahr hart gearbeitet und seit 1,5 Jahren passt ALLES. Er vertraut mir und wir sind ein echt tolles Team, haben in der Hundeschule etliche Prüfungen geschafft und und und.

    Habe ja berichtete, dass ich gestern mal einer Hundepsychologin geschrieben habe. Hätte die Kosten mit meiner Schwester geteilt obwohl ja eigentlich nur ihr Hund die Probleme macht. Aber meine Schwester möchte das nicht, da sie meint es sei zu teuer und sie weiß, dass mir damals Psychologen auch nie wirklich geholfen haben.ich hab aber wenigstens trotzdem daran gearbeitet und es geschafft!

    und obwohl sich meiner bei Lennon verzieht, merken ich dass er generell fremden Hunden gegenüber unsicherer geworden ist. spurlos gehts an Picco ja auch nicht vorbei, dass er öfter gepackt wurde und trotz ergeben weiter gemacht wurde.

    mittlerweile handhaben wir es eh so, dass Lennon angeleint bleibt und Picco sich verkrümeln kann wenn er möchte.da er das eh macht, passiert Gott sei dank auch nichts. dachte.mir es wäre besser wenn wir es lösen könnten, aber wenn meine schwester echt so dumm.ist.....


    ich dachte mirr es ist besser, wenn wir es lösen könnten

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