Alleine bleiben klappt absolut nicht - HILFE
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Hallo Ihr Lieben,
ich habe mich ja schon des öfteren hier nach guten Tipps & Tricks erkundigt was meinen nun Mittlerweile 10 Monate alten "Stafford / French Bulldog Mix" angeht.
Manche haben ja auch geholfen, doch das alleine sein will und will icht klappen und langsam weiss ich nicht mehr weiter. Ich bin jedesmal innerlich total gestresst wenn ich daran denke einkaufen zu müssen, die Kleine aus dem Kindergarten zu holen oder das ja auch bald ein Vormittagsjob ansteht.Seit wir den Hund haben, trainieren wir ihn darauf auch mal allein zu bleiben, wobei wir mal kurz die Tür hinter uns schließen oder mal kurz das Haus verlassen für wenige Minuten und ihn dabei zu ignorieren . Wir verabschieden uns nicht von ihm und begrüßen ihn auch erst einige Zeit nach dem wir wieder zu Hause angekommen sind ( Also kein direktes Tür auf und Haaaallooooo Großer etc ). Wir haben auch probiert ihm unser Wiederkommen positiv erscheinen zu lassen indem wir ihn auf seinen Platz geschickt haben und er eine Belohnung bekommen hat.
Sobald wir nur sehr sehr kurz weg sind, ist für ihn alles okay. Bemerkt er jedoch das wir uns vom Haus entfernen dreht er völlig durch und zerstört die Möbel.
Zwei Bürostühle hat er schon komplett auseinander genommen, die tapete leicht eingerissen, Kabel gekaut, Vasen zerstört etc etc ... Ich bin wirklich verzweifelt.Sein Raum ist während unser Abwesenheit auf den Flur und das Büro ( welches keine Tür hat leider ) begrenzt. Der Tip ein Babygitter vor das Büro zu machen, war für die Hex. Da springt er drüber oder rempelt es eiskalt um.
Vor dem Alleine bleiben wird er von uns ausgepowert via Agility im Garten und Laufspiele bis er scheinbar auch jedesmal echt platt ist. Aber das bringt ihn nicht davon ab trotzdem durchzudrehen.
So nun haben wir ihm eine Gitterbox gekauft die laut Verkäuferin auch für seine Größe angemessen ist und wo er dann ruhig mal 1 - 2 Stunden drin bleiben darf.
Er LIEBT seine Box. Er trägt sein Spielzeug hinein, schläft darin und hat sich sehr gut damit angefreundet. Doch nun mussten wir weg und haben das Gitter geschlossen.
Nachdem wir wieder gekommen sind nach kurzer Zeit hatte er sich durch den Stress in der Box schon vollgepinkelt

Auch bellt und rappelt er sich da drinnen bekloppt. Sobald die Tür wieder auf ist , geht er auch anstandslos von selber wieder rein und meidet die Box nicht.
Ich will ihn nicht so stressen aber ich weiss nicht mehr was ich machen soll

Mein Partner renoviert grad alles neu und war ansich von anfang an gegen Haustiere aber wie Frau so ist hab ich mich natürlich durchgesetzt und er liebt unseren Schatz ja auch. Nur ärgert ihn das besonders wenn der Kleine racker alles zerstört was er sich grad hart erarbeitet & aufgebaut hat....
Ich brauche wirklich dringend einen guten Rat !!
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9. April 2012 um 18:16
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Alleine bleiben klappt absolut nicht - HILFE - Vor einem Moment
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Hallo,
Ferndiagnosen sind ja immer etwas schwierig,aber mir sind drei Sachen aufgefallen.
1.Du schreibst ihr powert ihn richtig aus,bevor ihr geht.Vielleicht zu viel?Vielleicht dreht ihn das grade total auf.Was macht ihr denn sonst täglich mit ihm?Ist er ausgelastet?
2. Habt ihr ihn denn im Welpenalter auch schon öfter längere Zeit allein gelassen? Also ich habe meine z.B. nach einer Woche 5 Min,nach 2 zehn Minuten und nach drei Wochen 20 Min allein gelassen.Nach einem Monat oder so dann auch 1 Stunde und jetzt bis zu 5 Stunden (ab und zu). Kann es sein,dass er das so noch gar nicht kennt?
3.Die Box: Wird die denn auch einfach mal so tagsüber zu gemacht oder nur wenn das böse Alleinbleiben bevorsteht?Dann wäre das Verhalten nicht verwunderlich.
LG
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Hi!
Ich hab hier auch einen Kandidaten sitzen, der sehr lange Zeit nicht alleine bleiben konnte, ohne die Vollkrise zu bekommen - als ein paar Basics saßen, hat es aber dann recht schnell doch gut geklappt und das auch über einen längeren Zeitraum (wir sind aktuell bei 3-4 Stunden, die er gut schafft!).ZitatSeit wir den Hund haben, trainieren wir ihn darauf auch mal allein zu bleiben, wobei wir mal kurz die Tür hinter uns schließen oder mal kurz das Haus verlassen für wenige Minuten und ihn dabei zu ignorieren . Wir verabschieden uns nicht von ihm und begrüßen ihn auch erst einige Zeit nach dem wir wieder zu Hause angekommen sind ( Also kein direktes Tür auf und Haaaallooooo Großer etc ). Wir haben auch probiert ihm unser Wiederkommen positiv erscheinen zu lassen indem wir ihn auf seinen Platz geschickt haben und er eine Belohnung bekommen hat.
Bei uns ging das Üben mit Sekunden los. Z.B. Raus aus der Tür, direkt wieder rein, fertig. Ich stand ohne Witz anfangs draußen und habe bis 5 gezählt, bin dann direkt wieder rein. Erst als das saß bin ich weiter vorgegangen.
Meinem Hund hat es außerdem sehr geholfen, dass wir ein Abschiedsritual aufgebaut haben - ich sage "Bis später, du bleibst hier!". Das habe ich auch beim Training immer gesagt und auch, wenn ich in der Wohnung nur in einen anderen Raum gegangen bin (- kann er das übrigens, alleine in einem anderen Raum in der Wohnung sein, ohne zu motzen? Falls nein, solltest du erst einmal üben, dass das sauber sitzt!!!!). Man kommt sich dabei zwar etwas blöde vor, aber manchen Hunden helfen solche Rituale ungemein. Die Regel mit dem Ignorieren stimmt also nicht immer und für jeden Hund!
ZitatSobald wir nur sehr sehr kurz weg sind, ist für ihn alles okay. Bemerkt er jedoch das wir uns vom Haus entfernen dreht er völlig durch und zerstört die Möbel.
Zwei Bürostühle hat er schon komplett auseinander genommen, die tapete leicht eingerissen, Kabel gekaut, Vasen zerstört etc etc ... Ich bin wirklich verzweifelt.Kann er euch denn durchs Fenster oder ähnliches sehen? Das war bei Titus auch ewig ein Problem, bzw. auch heute mag er es nicht soooo gerne, wenn er uns dabei zuschauen muss, wie wir ohne ihn gehen (er sitzt immer gerne auf der Fensterbank
) - in so einem Fall würde ich zu Rollo und co raten.
Bekommt er denn von euch etwas, mit dem er sich gezielt beschäftigen darf? Z.B. etwas zum Kauen, einen gefüllten Kong, einen Karton mit Zeitungsschnipseln und Leckerlies drin? Grade letzteres hat bei uns viel gebracht, denn er hatte etwas, mit dem er sich ein wenig beschäftigen konnte und was er auch zerfetzen durfte. Das Suchen macht auch müde und schlecken oder kauen beruhigen Hunde ungemein.ZitatVor dem Alleine bleiben wird er von uns ausgepowert via Agility im Garten und Laufspiele bis er scheinbar auch jedesmal echt platt ist. Aber das bringt ihn nicht davon ab trotzdem durchzudrehen.
Für einen zehn Monate alten Hund erscheint mir das nicht optimal - kennst du bestimmt von deinem Kind: " Nach müde kommt blöde!" und ein Hund in dem Alter hat es dann noch schwerer, runterzukommen. Dann kommt noch der Stress durchs alleinebleiben dazu und schon fängt der Hund an, seinen Stress am Mobiliar auszulassen! Versuche ihn lieber geistig zu beschäftigen, durch Suchspielchen, ein paar Kommandos, die ihr übt oder Clickertraining oder so was. Bei uns ist es optimal, wenn wir vorher so ne halbe Stunde draußen waren, mit Schnüffelspielchen und etwas Rückruftraining oder so und wir dann Zuhause noch etwas Zeit haben, gemeinsam runter zu kommen. D.h., ich setze mich auch in Ruhe hin und lese Zeitung oder so und er bekommt nicht viel Aufmerksamkeit. Wenn ich ihn quasi direkt nach dem Gassi alleine lasse, findet er das nicht so cool, bzw. mittlerweile geht es, anfangs gar nicht.
ZitatEr LIEBT seine Box. Er trägt sein Spielzeug hinein, schläft darin und hat sich sehr gut damit angefreundet. Doch nun mussten wir weg und haben das Gitter geschlossen.
Nachdem wir wieder gekommen sind nach kurzer Zeit hatte er sich durch den Stress in der Box schon vollgepinkelt

Auch bellt und rappelt er sich da drinnen bekloppt. Sobald die Tür wieder auf ist , geht er auch anstandslos von selber wieder rein und meidet die Box nicht.
Oh weia, der Ärmste. Das mit dem Klappe schließen musst du seeeeehr kleinschrittig üben und belohnen. Also: Türe zu, Leckerlie reinwerfen, direkt wieder Türe auf. Und die Zeiten langsam steigern, bis er darin auch bei geschlossener Tür entspannt liegt.
Noch ein paar Fragen:
- wie ich schon oben fragte, kann er in der Wohnung ohne zu motzen in einem anderen Raum als ihr sein?
- Wie lange hat er täglich Bewegung und Beschäftigung?
- Wird er schon unruhig, wenn er merkt, dass ihr aufbrecht?
- Nimmt er Kauzeug etc. an, wenn ihr weg seid?
- Hast du schon mal was vom DAP-Spray oder Halsband gehört? Und vom konditionierten Entspannungssignal?Beim Alleinebleiben Lernen ist es wirklich, wirklich wichtig, dass die kleinen Schritte ganz am Anfang sauber aufgebaut werden - das hab ich bei meinem Hundi auch gemerkt. Wenn du zu große Schritte machst, wird dich das leider immer wieder im Tranining zurückwerfen!
Ich wünsche dir viel Erfolg!
Liebe Grüße,
Annika -
Wir haben hier auch so eine Stuhl - und anderes zerstörende kleine Stinkeliese. Sie kam als 1,5 jährige Hündin zu uns und wir haben 2 Monate gebraucht um streßfrei für sie und uns arbeiten gehen zu können. Aber auch jetzt gibt es immer mal wieder Randalier-Attacken, obwohl wir langsam aufgebaut haben. Dafür liegen extra alte Kochbücher und sonstiges im offenen Regal, damit sie sich bei Bedarf an etwas abreagieren kann. Ich glaube, daß manche Hunde einfach nicht oder nicht so gut alleine bleiben können.
Unsere Küche ist jetzt ein Hochsicherheits-Hunde-Knast mit extra hohem Kindersicherungsgitter an der Türe. Das Radio läuft, damit sie keine Geräusche aus dem Treppenhaus hören kann, da sie dann gleich hoch fährt und alleine schwer wieder runter kommt. Aufgedreht oder gerade ausgepowerd alleine lassen geht gar nicht, denn dann findet sie auch keine Ruhe. Die Klingel wird abgestellt. Die Küchenschränke haben Kindersicherung, denn auch diese hat sie aufgemacht und geräumt... In dem Moment in dem ich gehe, bekommt sie von mir eine leckere Kaustange - jetzt ist sie beim "Abschied" nicht mehr darauf fixiert daß sie alleine bleiben muß, sondern daß es was Tolles gibt. Dann gehe ich mit einem fröhlichen - schön warten - und beim zurückkommen geht das Kindergitter erst auf wenn sie ruhig sitzt und auch danach gibt es nur eine ganz kurze und sehr ruhige Begrüßung.
Vielleicht hilft Dir das ein wenig. Ich wünsche Euch auf jeden Fall ganz viel Erfolg, denn ich weiß wie man sich fühlt, wenn der Hund beim alleine bleiben Streß hat.
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Uns geht es ähnlich. Habe nun gehört, man solle einen Kong mit Leberwurst füllen, ins Eisfach tun, gefrieren lassen und dem Hund als "Beschäftigung" geben. Zutun hat er da ja allemal was. Mal schauen, ob es funktioniert. Werde morgen unseren ersten Kong besorgen ;-)
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Hallo Ihr Lieben,
danke erstmal für die Antworten.
Zur ersten Frage, ich habe Oscar nicht von klein auf. Er ist mit 7 Monaten zu uns gekommen und leider kenne ich seine Vorgeschichte nicht wirklich, was die Sache auch nicht leichter macht. Nun ist er eben 3 Monate bei uns und seit dem wird auch das Alleine bleiben vernünftig trainiert.
Anfangs hatten wir ihn auch nicht so dolle ausgepowert bis ich hier im Forum den Tip bekam ihn vor dem allein sein richtig schön zu fordern.
Irgendwie hab ich das Gefühl " Wie man's macht - macht man's falsch" ... Was für den einen Hund klappt geht beim anderen vllt total nach hinten los.
Eine Kaubeschäftigung bekommt er von mir in der Regel sowieso bevor ich gehe
ZitatNoch ein paar Fragen:
- wie ich schon oben fragte, kann er in der Wohnung ohne zu motzen in einem anderen Raum als ihr sein?
- Wie lange hat er täglich Bewegung und Beschäftigung?
- Wird er schon unruhig, wenn er merkt, dass ihr aufbrecht?
- Nimmt er Kauzeug etc. an, wenn ihr weg seid?
- Hast du schon mal was vom DAP-Spray oder Halsband gehört? Und vom konditionierten Entspannungssignal?- Ja in einem anderen Raum sein klappt, zum Beispiel wenn wir in der Küche sitzen und er im FLur liegt oder woanders.
- er geht mit mir Vormittags 2 mal raus für jeweils eine halbe Stunde, wenn das Wetter angenehm ist sind wir zwischendurch auch viel im Garten wo er laufen, schnüffeln und mit uns spielen oder trainieren kann und Abends gibts dann nochmal einen Spaziergang. Beschäftigung hat er in der Wohnung dann auch wenn wir sitz, platz, oder andere kleinere Tricks üben oder ihn einfach nur Leckerchen suchen lassen.- Ja er wird unruhig wenn er merkt das wir uns die Jacken anziehen und zum Aufbruch bereit sind.
Nein ich kenne kein DAP-Spray oder Halsband. Ich habe aber von meiner Nachbarin heute einen Pheromonstecker bekommen dessen Duft beruhigend auf das tier wirken soll ( Obs klappt weiss ich nicht ;D )
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Zitat
- Ja in einem anderen Raum sein klappt, zum Beispiel wenn wir in der Küche sitzen und er im FLur liegt oder woanders.
- er geht mit mir Vormittags 2 mal raus für jeweils eine halbe Stunde, wenn das Wetter angenehm ist sind wir zwischendurch auch viel im Garten wo er laufen, schnüffeln und mit uns spielen oder trainieren kann und Abends gibts dann nochmal einen Spaziergang. Beschäftigung hat er in der Wohnung dann auch wenn wir sitz, platz, oder andere kleinere Tricks üben oder ihn einfach nur Leckerchen suchen lassen.- Ja er wird unruhig wenn er merkt das wir uns die Jacken anziehen und zum Aufbruch bereit sind.
Nein ich kenne kein DAP-Spray oder Halsband. Ich habe aber von meiner Nachbarin heute einen Pheromonstecker bekommen dessen Duft beruhigend auf das tier wirken soll ( Obs klappt weiss ich nicht ;D )
Hi!
Aaaalso, der Stecker mit den Pheromonen ist das, was ich meinte - mal sehen, ob es bei euch was bringt!
Statt ihn vor dem Alleinebleiben körperlich auszupowern, würde ich ihn kopfmäßig fordern, also z.B. Leckerlies verstecken und suchen lassen usw. :)
Wenn er schon unruhig wird, wenn ihr euch die Jacken anzieht, dann reagiert er schon auf sogenannte "Schlüsselreize" - die kann man aber glücklicherweise abtrainieren! Das geht so: Ihr zieht euch die Jacken an und/oder nehmt den Schlüssel, eine Tasche oder was auch immer und setzt euch dann aufs Sofa, schaut TV, lest oder so. Dann zieht ihr Jacken, Schuhe oder so wieder aus. Er macht also die Erfahrung, "selbst wenn die die Jacken nehmen, den Schlüssel nehmen, .... passiert einfach gar nix!". Das hat bei uns viel gebracht, da Titus auch schon ganz wuschig wurde, sobald ich den Schlüssel nur in die Hand genommen hab...Probier das mal aus und arbeite erstmal wirklich nur sehr, sehr kleinschrittig an den anderen Sachen. Wenn er in der Wohnung keinen Radau macht, während er in nem anderen Zimmer sein muss, ist das schon mal sehr gut. Dann üb das ganze in sehr kleinen -sekundenlangen- Sequenzen mit der Wohnungstür. Erst wenn er das ohne Murren ok findet, kannst du weiter dran arbeiten.
Achja, noch eine Frage: frisst er das, was du ihm da lässt, das Kauzeug?
Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg!
Annika
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