Tipps fürs Platzmachen funktionieren nicht
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Also praktisch immer nein sagen? Vorhin hat er das wieder gemacht, ich hab nein gesagt und dann hat er es wirklich gelassen. Hab wohl den richtigen Tonfall getroffen ^^. Er hat sich dann erst vor mich gesetzt, sich dann auf das Sofa gelegt und ist eingeschlafen. Ok, dann liegt das wirklich an seinem Welpendasein. dass er auf einmal so aufdreht :D. Nein, Alea war alles andere als ruhig, sie hatte richtig Temperament, aber Paul hat noch eine ganze Ecke mehr Temperament, nur mit dem Unterschied, dass man sieht, wie klug er ist. Er will schon immer alles richtig machen. Hovis sind ja verdammt schwierige Hunde, aber wir sind sehr gut mit Alea zurecht gekommen. Bei einem Welpen heißt es halt Konsequenz und nochmal Konsequenz. Doch, mein Vater hat sich schon mit der Rasse auseinander gesetzt, aber so ein Buch wäre trotzdem sinnvoll. Ich werd mir gleich eins bestellen, dass es so schnell wie möglich da ist. Die Rassen sind ja auch alle anders. Ich will jedenfalls gerne dazulernen und ich hoffe mein Vater auch ^^. Sonst kauf ich ihm den Hund ab :p. Aber ich denke und hoffe, dass wir das hin bekommen. Bisher haben wir das bei jedem Hund geschafft, auch bei so einem Sturkopf wie Hovawart :D.
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Soooooo, Bücher sind bestellt ^^.
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Klasse
Aber ich finds gut mit welchem Eifer Du dabei bist und das Du soviel fragst.Mach weiter so,dann klappt das schon alles,nur denk dran alles langsam angehen lassen,lass ihn erstmal die Zeit als Baby geniessen 
Und ja immer bei unerwünschten Sachen Nein sagen,ausser es ist halt was ekeliges dann pfui oder aus

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Hat dein Vater sich denn auch nicht über die Rasse informiert, bevor er sie geholt hat?
Sorry, du kannst nichts dafür, aber ich finde es so schade, weil es dann zu oft schief geht und am Ende was mit dem Hund nicht stimmt, der immer mehr und mehr will und nie müde wird. Dabei sind diese Probleme immer menschengemacht.Ich habe anfangs ganze drei Tage meine guten Vorsätze vergessen hinsichtlich Ruhe beibringen, ignorieren usw., weil Welpi ja so süß war. Anjou ist kaum zur Ruhe gekommen und war furchtbar gestresst. Es tat mir im Nachhinein soooo leid, dass ich ihm die eh schon aufregende Zeit des Umzugs damit erschwert habe. Genau so wie es mir die nächsten Monate jedes Mal leid tat, wenn er unnötigerweise "gekippt" ist und völlig überdreht war.
Bei jedem Welpen ist es wichtig, dass er zur Ruhe kommen lernt und ich kann aus meiner Aussie-Erfahrung nur sagen, dass es das Wichtigste überhaupt ist. Das erste Jahr gab es hier keine gezielte Auslastung über Spaziergänge und Spielereien hinweg. Der Aussie ist erst mit 3 Jahren annähernd erwachsen, gebt ihm Zeit. Er lernt zwar schnell, aber genau das ist die "Gefahr" dabei. Bitte überfordert das Kerlchen nicht, man hat doch so viel Zeit gemeinsam, es muss nix sofort klappen
Anjou ist jetzt fast 15 Monate und wir fangen sozusagen gerade erst an. Genießt die Junghundezeit und gönnt euch allen etwas mehr Entspannung. Hier gibt es immer noch Tage, wo fast nichts passiert. Wenn Welpe hochdreht, ist es das Schlimmste was ihr machen könnt, den auszupowern. Auch wenn das Umfeld immer wieder sagt "Der wird ja gar nicht ausgelastet"
Völliger Humbug... Wenn er dann völlig fertig zusammenklappt nach so Situationen wird euch das klar werden.
Und was ich vorher immer wieder gehört habe und nur bestätigen kann: Einen Australian Shepherd kriegt man nicht müde, man konditioniert nur seine Kondition. Anjou kann super schlafen, sobald wir die Türe rein kommen, aber das hat er auch so gelernt. Zu Hause gab es ganz lange nur absolute Ruhe. Wenn ich es ihm anbiete, würde er Durchpowern ohne ein Ende zu kennen, von sich aus hört er nicht auf, hat er nie.Ich weiß nicht inwiefern ihr euch sonst informiert habt, deswegen hier mal der ehrlichste Link zur Rasse mit wenigstens einem kurzen Überblick über die wichtigsten Charaktermerkmale: http://www.hundeschule-gaden.de/82.html Man sollte sich aber dringend auch darüber hinaus mit den einzelnen "Problemen" der Rasse beschäftigen, um vorbereitet zu sein, wenn etwas davon durchschlägt.
Also mein Ratschlag
Gönnt dem Hundekind ganz viel Ruhe und Zeit zum Ankommen. Die Welt bietet erstmal genug Spannendes zum "auslasten" für Monate. Sucht Hundekontakte, das ist ganz wichtig. Und sonst hangelt euch erstmal nur an den schon mehrfach genannten "Basics" lang und baut Bindung auf.
Die Zeit, die ihr habt, während das Bürschchen schläft, könnt ihr füllen indem ihr euch ein bisschen was durchlest
Habt vor allem Spaß und genießt die Zeit! -
Also erstmal danke für die vielen guten Ratschläge. Mein Eifer war wohl etwas zu groß. Ich will halt alles richtig machen, weil Alea damals nicht so einfach zu erziehen war. Da kamen dann so Sprüche wie, was, die ist 1 Jahr alt und folgt immer noch nicht richtig? Da hat man sich halt wie ein Versager gefühlt. Wisst ihr wie ich meine? Zumal ich da auch noch jugendlich war. Der Hund ist auch nie schuld, das stimmt. Mein Vater macht eigentlich gar nichts groß mit ihm. Er streichelt ihn, geht mit ihm in den Garten, wenn ich grad nicht kann und gibt ihm sein Fressen. Der Kleine ist halt immer bei mir. Meine Eltern sagen, er hat sich mich als Bezugsperson ausgesucht. Ich kann fast keinen Schritt machen, ohne dass er mir hinterher läuft. Aber ohne irgendwas zu machen. Er läuft mir nur nach, setzt sich hin und wartet bis ich fertig bin und wenn ich dann wieder geh, kommt er wieder mit. Wenn ich ihn rufe, kommt er immer voll freudig angesprungen ^^. Ich merk jetzt auch langsam, wenn man ihn wirklich ignoriert, dass er irgendwann von selber Ruhe gibt und sich hinlegt. Manchmal legt er sich dann neben mich auf den Boden. Das finde ich total süß. Die Züchterin hat auch gesagt, dass wir mit dem kein Agility machen müssen, wie viele denken, dass der das gar nicht braucht. Wir sollen lieber Kopfarbeit mit ihm machen. Sie hat mir vorgeschlagen, dass ich später mit ihm die Rettungshundeausbildung machen könnte. Was haltet ihr davon, wenn er etwas älter ist? Also bringen wir den Kleinen erstmal zur Ruhe und lassen ihn ankommen. Mein Vater sagte, wenn es wieder etwas wärmer ist, rufen wir eine Bekannte an, die hat auch wieder einen Welpen, der aber wohl schon etwas älter ist und dann schauen wir mal, was die Beiden machen. Wir müssen Paul ja auch erst dran gewöhnen, wo anders draußen zu sein als im Garten. Bin mal echt gespannt, wie er sich da verhält.
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Das klingt schon viel besser
Ich kann den anfänglichen Wahn in der Aufregung gut verstehen, da muss man sich ein wenig selbst bremsen 
Ich finde Rettungshundearbeit toll
Aber letztlich wird euch Hund schon zeigen was ihm liegt und was nicht
Testet mal ein bisschen aus, wenn es so weit ist, es gibt so viele Möglichkeiten!Und wie gesagt, der Aussie ist erst mit 3 Jahren ca. annähernd erwachsen. Lasst euch nicht von anderen Druck machen. Wichtig ist nur, dass ihr und der Hund zusammenpasst und es euch mit der Situation gut geht

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Ja, das stimmt ^^.
Das werden wir dann hoffentlich noch herausfinden, aber es hat ja noch Zeit.
Das kommt mir von den Hovis bekannt vor, da ist das nämlich auch so. Es gibt halt immer noch Leute, die denken, dass ein Hund mit ein paar Monaten schon perfekt folgen muss, sonst wird man schief angeschaut. Da darf man sich wohl einfach selber nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ich hatte, als Alea noch jung war, mal eine Frau mit einem Welpen getroffen, der super aportieren konnte. Der war erst 12 Wochen alt. Das fand ich dann etwas übertrieben. Der Hund weiß doch dann irgendwann gar nicht mehr, was er machen soll. Das Argument der Frau: Ich mag es nicht, wenn Hunde nicht folgen. Ich hoffe doch, dass wir zusammen passen. Zumindest haben wir schon das Gefühl, dass er sich hier wohl fühlt und es ihm gut geht und uns geht es auch gut mit ihm. Wir sind auch nicht die Art von Menschen, die einen Hund bei Problemen wieder weg geben. Wenn ein Hund da ist, dann bleibt er auch für immer und Probleme werden gelöst. Dazu sind wir Menschen.
Mal noch eine andere Frage, auf der Seite stand etwas von Ein-Mann-Hund. Paul ist doch so auf mich fixiert, er ist aber ja der Hund meines Vaters. Was ist, wenn ich irgendwann ausgezogen bin, und er mich nicht mehr so oft sieht?
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Das habe ich eben auch schon gedacht... Das wird letztlich die Zeit zeigen denke ich. Wenn er sich wirklich komplett an dich bindet, ehrlich gesagt, ich würd ihn mitnehmen
Hunde sind letztlich Gewohnheitstiere und er würde sich sicher umgewöhnen, aber mir würde es total schwer fallen, wenn ich sehe, wie in- und auswendig mich Anjou kennt und wie sehr wir einfach ein Team sind - jetzt schon, und das wird noch mehr.Aber das ist Zukunftsmusik, mal sehen wie es bis dahin aussieht
Wenn du es bewusst beeinflussen willst, müsstest du dich eben jetzt schon da raus ziehen, deinen Vater mit ihm arbeiten lassen usw.Aber mit nem Hovi seid ihr ja immerhin schon mal auf den Schutztrieb vorbereitet nehme ich an?

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