Unsicherheit? Angstbeißer? Aggressiv?
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Hallo ihr lieben,
ich muss mich "Leider" bei Euch melden und um Rat fragen, da sich bei meiner Maus eine Baustelle auftut, die ich hoffentlich schnell wieder regulieren kann.
Finni ist 16 Monate (Wir haben sie seit 7 Monaten) und eine unkastrierte Hündin quasi aus dem Tierschutz. Wir wissen aber, dass ihre Sozialisierung gut gewesen sein muss und sich auch eine hervorragende Erziehung genossen hat. Sie hört seit sie hier ist toll, reagiert auf Kommandos und lernt gerne mit mir Tricks.
Sie ist von sich aus eher unterwürfig, beschwichtigt sehr schnell.
Von Anfang an war ich mit ihr in der Hundeschule. Wir besuchten anfangs die Spielgruppe (etwas mehr als 10 Hunde) und die Gruppe zur Unterordnung (höchstens 6 Hunde). Während wir regelmäßig zur UO gehen, waren wir nur zweimal bei der Spielgruppe, weil ich schnell gemerkt habe, dass viele Hunde FInja überfordern. Sie versteckt sich dann bei mir und zeigt auch Zähne, falls der andere zu aufdringlich wird. So war es jedenfalls. Sie läuft ganz viel ohne Leine. Anfangs gar kein Problem sie kam mit jedem Hund aus. Sie hat auch immernoch viele Hundefreunde mit denen wir uns regelmäßig treffen und spazieren gehen.
Nun ist es aber so, dass sie auch bei fremden Hunden sofort beschwichtigt und dann mit eingezogenem Schwanz wegläuft. Wir sind nun an Hunde geraten, die damit nicht umkönnen, so wurde sie nun schon zweimal getackert. Ich versuche zu blocken, aber bin darin immer noch nicht gut und wollte sie auch nicht immer auf den Arm nehmen.
1. Mal gingen wir hier um die Ecke, Finja ohne Leine, da kamen die beiden Nachbarspudel um die Ecke gerast und haben sofort die Verfolgung aufgenommen. Sie lief panisch durch die Straße, die Pudel hörten nicht, sie kam nachher, da habe ich versucht sie hochzunehmen und die Pudel weggestoßen, da war sie schon gebissen.
2. Mal großer Mix (Berner/Hovi) ähnlich abgelaufen.
Unser Hundetrainer sagt, es gibt auch unter Hunden "Mobbingopfer" und Finja ist so eine. Sie fängt inzwischen auch ganz schnell an zu kläffen bei fremden Hunden und geht teilweise nach "vorne". Sie beißt nicht, wirkt auf mich aber aggressiv und zum Biss will ich es nicht kommen lassen.Heute wars denn so, dass wir im Wald frei liefen, da kam ein fremder junger Welpe 4 Monate alt. Finja beschwichtigt, läuft weg er hinterher, dann dreht sie sich um und fängt richtig an zu knurren und zu schnappen. Den hat das wenig interessiert, Herrchen war völlig überfordert, ich habe dann den Welpen abgeblockt. Herrchen immernoch um den Welpen rum, der immer hinter Finja her. Ich habe sie dann nachher tatsächlich doch hochgenommen, weil ich auch nicht wollte, dass sie nachher den Welpen noch tackert und ich habe bedenken, einen jungen Hund zu treten. Aber das kann es ja nicht sein.
ALso zusammengefasst: Finja ist sehr unsicher? (Erst steht sie steif da, Ohren nach vorne Schwanz oben, legt dann aber ganz schnell Ohren an, legt sich hin...) Und fängt fix an zu kläffen, ich versuche das per Nein zu unterbinden, sie fängt dann irgendwann aber wieder an. "Nein" funktioniert aber ansonsten ohne Probleme. Hundetrainer konnte ich nur telefonieren, da er zur Zeit krank ist. Er sagt, ich solle ihr Sicherheit geben und das Bellen unterbinden. Genaue Tipps hat er mir nicht gegeben, weil er auch sagt, er muss sie sehen. Schließt es aber daraus, dass er sie von vorher schon kennt.
An der Leine haben wir das Problem nur teilweise.Wie kann ich ihr und mir helfen?
Danke:)
Edit: habe vergessen, sie stellt nachher auch den kompletten Iro auf...
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31. Januar 2012 um 12:47
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Unsicherheit? Angstbeißer? Aggressiv? - Vor einem Moment
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ich schubs mal hoch 
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hm, ich sehe da kein richtiges "problem"?
der 1. fall ist ja nicht alleine durch dich beeinflussbar. dass zwei hunde auf deinen losrasen, und der dann panik bekommt, ist ja verständlich. die situation natürlich "sch*"; aber sie tritt ja nicht jeden tag ein, oder? mir das das hier (und ich lebe in der groß-stadt hamburg) auch schon passiert, incl. auf- die-befahrene-straße-laufen, an einer ecke, an der ich 10 jahre (!) keinen unangeleinten, aggressiven hund getroffen habe. einmal its halt passiert.....
die anderen hundebegegnungen kannst du natürlich steuern, und wie wir das hier schon so oft hatten, hängt halt viel von deinem verhalten ab. wenn dein hund ohne leine läuft, und sich nicht so wohlfühlt, gehst du halt einfach weiter. kein erwachsener hund beisst einen welpen. bleib ruhig, geh weiter, dann enspannt sich die situation von ganz alleine. meine hündin ist auch nicht besonders sozial, und knurrt auch mal nen nervigen welpen an. aber wie gesagt, deine unsicherheit macht deine hündin auch selber noch unsicherer.
ferndiagnosen sind natürlich schwer, und wenn dein hund ständig kläffend auf andere zuläuft, wirst du die begnungen wohl tatsächlich in einem freilaufgebiet mit bekannten o.ä. herbeiführen müssen.
meine hündin hat zu anfang (sie kommt aus dem tierschutz, war rund 3 jahre als sie vor einem jahr zu mir)
mit eingeklemmtem schwanz, gekrümmten rücken etc. kilometerweite umwege incl. panischen wegrennen gemacht, wenn sie nur einen hund in der ferne gesehen hat. ich bin trotzdem konsequent kaum einer begegnung ausgewichen, habe ihr durch mein "souveränes" verhalten gezeigt, dass alles ok ist. heute ist sie zwar nicht die spielkanone, aber guckt sich alles an, wartet bei besonders grossen hunden ab, und geht sogar manchmal auf welche zu. -
und ja, dein hund ist natürlich unsicher, aber nicht aggressiv, und auch kein angstbeisser. es ist an dir, mit gutem beispiel voranzugehen !

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Danke, dass hört sich gut an. Ich bin von Natur aus unsicher und kann sehr froh sein, so einen "einfachen" Hund zu haben als Ersthund.
Heute abend war es aber auch wieder so. Wir bekamen Besuch mit Hund. Sie haben sich draußen getroffen und sie kläfft sofort. Auch in der WOhnung, nachher wurde es besser, aber sie wird dann schnell "eifersüchtig". Ich arbeite mit ihr dran, unterbreche das Kläffen und schicke sie auf ihren Platz. Das hat ganz gut funktioniert...
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