Extreme Aggression nur bei Nachbarshund - was tun?

  • Hallo,
    ich habe einen, mittlerweile 10-jährigen, Parson Russel Terrier Rüden der nicht kastriert ist. Er ist nicht ganz einfach im Umgang mit anderen Menschen und Hunden, da er leider viele schlechte Erfahrungen gemacht hat, lässt sich im Allgemeinen aber gut lenken und sucht den Streit auch nciht.
    Er geht sehr misstrauisch auf andere Hunde zu, trollt sich aber wenn er merkt dass er sie nich mag und auch wenn es mal brenzliger wird lässt er sich in der Regel relativ problemlos an den Hunden vorbeiführen, auch ohne Leine.
    Aber unser Problem ist der Hund der nebenan wohnt. Man muss dazu sagen dass wir nicht immer neben dem Hund gewohnt haben und die beiden sich früher schon nicht ausstehen konnten. Erst zwei Wochen nach dem Umzug haben wir festgestellt dass wir neben den "Erzrivalen" gezogen sind.
    Begegnungen mit diesem Hund stellen eine Ausnahme dar. Soll heißen, die Situationen die ich nun schildere sind noch NIE mit einem anderen Hund vorgekommen. Wenn dann war es immer dieser eine Hund. Aber für uns gibt es keinen ersichtlichen Grund, weshalb er gerade auf diesen so einen "Hass" hat.
    Mein hund rennt nie, aber auch nie über eine Straße. Außer besagter anderer Hund ist auf der anderen Seite. Egal wie groß und befahren die Straße, meiner ist weg, rennt knurrend und zähnefletschend auf den anderen Hund zu und geht auf ihn los.
    Oder heute. Ich war an der Garage, habe die Räder von meinem Mountainbike aufgepumpt und auf einmal schießt mein Hund mit Leine und allem weg, weil der andere am Garagentor entlang ist. Er hat nix mehr mitbekommen. Mich nicht, die Fußgänger nicht, sogar der Skateboarder, vor denen er sonst enorme Angst hat, hat ihn kalt gelassen.
    Das sollen nur zwei Beispiele sein.
    Vielleicht noch zu dem anderen Hund. Es ist auch ein Parson Russel Rüde, ob er kastriert ist weiß ich nciht, da hatte ich nie Zeit zu drauf zu schauen. Er mag meinen Hund auch nicht und zeigt die gleichen Reaktionen wie meiner.
    Hat jemand eine Idee was man machen könnte? Ich selbst treffe den Hund zwar sehr selten, aber ich möchte mir jemanden suchen der mittags circa eine Stunde mit dem Hund geht, da ich ab Januar für ein halbes Jahr mit lernen beschäftigt sein werde und nicht ganz so viel Zeit für den kleinen hab. Habe auch schon jemanden (Tochter von einer Bekannten, 13 Jahre, Hund und Kind kennen sich). Aber da will ich mir sicher sein dass nichts passiert und sie ihn einigermaßen sicher an dem anderen Hund vorbeiführen kann. Sie würde ihn zwar eh nur an der Leine haben aber unwohl wär mir trotzdem dabei. Mir ist klar dass ich aus den beiden keine guten Freunde mache, aber wenn meiner nicht ganz so durchdreht, wäre mir schon geholfen.
    Ich hoffe ihr habt ein Paar Tipps für mich.
    Gruß
    Kusitin und der Raufbold

    P.S: Hundetrainer kommt zur Zeit finanziell nicht in Frage, bekomme für meine Ausbildung kein Gehalt

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