Leinenführigkeit und/oder Schleppleinentraining?

  • Hallo zusammen.
    Ich habe eine kleine Verständinisfrage :)
    Ich trainiere seit längerem mit meinem Cavalier "Paul" das "Fuss" gehen.
    es klappt schon ganz gut, auch wenn er sich die ersten 5-10 Minuten immernoch sehr gerne in das Halsband lehnt.
    Nun wohnen wir in einer sehr ländlichen Gegend und ich würde eben auch sehr gerne mit Paul das Abrufen an der Schleppleine üben. Ausserdem geniesst Paul natürlich auch das Laufen und Toben an der Schleppleine :)
    Meine Frage ist nun, ob das Laufen an der Schleppleine das "Fuss" gehen beeinträchtigen kann.Also sollte PAul erst das "Fuss" gehen gut können, oder gibt es hier gar keinen Zusammenhang?

    Gruß Sascha

  • Hallo, es gibt keinen Zusammenhang, wenn dein Hund das Fuß erst mal beherrscht ist es egal ob er an der Schleppleine ist oder Frei läuft. Du hast geschrieben er lehnt sich die ersten 5-10Minuten noch ins Halsband..... Du gehst doch nicht etwa 10 Minuten mit deinem Hund bei Fuß? Wie alt ist er denn? Ein Hund sollte nicht permanent bei Fuß gehen müssen. Das geht auch extrem auf die Konzentration, er soll ja auch schnüffeln dürfen und sein Geschäft verrichten.

    Bei meiner hab ich das abrufen so geübt, sie war 11 Wochen als ich sie bekommen habe, habe da natürlich die bindungsphase ausgenutzt, ständig kommentarlos richtungswechsel gemacht damit sie lernt, dass sie auf mich achten muss. Dann hab ich angefangen in die Hocke zu gehen und mir auf die Schenkel geklopft und ihren Namen gerufen, wenn sie dann schon auf dem weg war, habe ich "hier" gerufen, damit sie das zu mir kommen auch mit dem wort "hier" verbindet. dann immer fein gelobt.

    lg

  • Zitat

    Hallo, es gibt keinen Zusammenhang, wenn dein Hund das Fuß erst mal beherrscht ist es egal ob er an der Schleppleine ist oder Frei läuft. Du hast geschrieben er lehnt sich die ersten 5-10Minuten noch ins Halsband..... Du gehst doch nicht etwa 10 Minuten mit deinem Hund bei Fuß? Wie alt ist er denn? Ein Hund sollte nicht permanent bei Fuß gehen müssen. Das geht auch extrem auf die Konzentration, er soll ja auch schnüffeln dürfen und sein Geschäft verrichten.


    Puhh, jetzt bin ich aber froh!!!
    Ich bin mit 10m. vollstens zufrieden :D

  • Hallo.
    Ich habe mich da vllt. ein wenig komisch ausgedrückt. Was ich mit den 10 Min. meinte ist, dass mein Hund ( 2,5 Jahre alt) sich die ersten 10 Minuten so auf das Spazieren gehen freut, dass innerhalb dieser Zeit das "Fuss" gehen noch sehr schwer für uns ist. "Fuss" gehen üben wir natürlich innerhalb eines Spaziergangs in kleinen Phasen.
    Was ich halt immer beobachte ist, dass mein Paul sich, je mehr Freiheit er hat, sich immer weniger auf das Training und somit auf Mich fokusieren kann. Wir müssen die Grenze zwischen Spiel und Training deutlich anzeigen, ansonsten ist sein Spieltrieb zu groß. Diese Grenze zeige ich, indem wir eben "Fuss" gehen und dass dann auch mal 2-3 Minuten am Stück. Danach ist Paul auch soweit, dass ich ihn an der Leine abrufen kann. Unser Ziel ist aber natürlich das Laufen ohne Leine auf einem Feld z.B.
    Und meine Eingangsfrage entstand, weil bei Paul diese Grenze sehr stark verschwimmt.
    ich hoffe ich konnte das Ganze etwas deutlicher rüberbringen :)

    Gruß sascha

  • Ich bin mir nicht sicher ob ich Dich jetzt richtig verstanden habe :smile:

    Dein Paul ist noch in der Übungsphase an der Kurzen Leine. Um die Konzentration auf zu steigern übst du kurz intensiv mit ihm bevor du ihn an die Schleppleine machst, damit das Abrufen besser funktioniert, weil er mehr auf dich konzentriert ist? :smile:

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