Hund bleibt "so halb" alleine...?
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Hallo,
ich melde mich hier gleich mal mit einem Problem, was mich doch schon etwas zur Verzweiflung treibt.
Habe mir vor einem Monat einen 3-jährigen Dackel-Schäferhund-Mischling (da ist wohl noch mehr drin, wurde mir gesagt) aus dem Tierheim geholt. Dort wurde mir gesagt, dass das alleine bleiben für bis zu 6 Stunden bei ihm absolut kein Problem darstellt.
Nunja, so ganz stimmt das nicht...
Folgendes: Wir haben ein Haus, wo ich mit meiner Mutter lebe. Der Hund ist eigentlich perfekt, läuft gut an der Leine, macht keinen Blödsinn, kläfft nicht usw. Wäre da nicht das "alleine bleiben".
Er ist oft bei mir in meinem Zimmer, kann jedoch jederzeit das Zimmer verlassen. Die Sache ist: er läuft mir oft mit hinterher, sobald ich aus dem Zimmer gehe. Das habe ich nun aber doch etwas hinbekommen, dass er einfach liegen bleibt, wenn ich kurz aufs Klo gehe usw. Manchmal, wenn meine Mutter nicht zu Hause ist, und ich ihm in meinem Zimmer kurz alleine lasse zum einkaufen o.ä., ist er manchmal absolut ruhig, fiept mal 2 Minuten und ist dann still. Manchmal jedoch, wie heute z.B., flippt er absolut aus, winselt und bellt gelegentlich und kratzt die Tür an. Das ist aber EHER die Ausnahme, sag ich mal.
Jetzt kommt das eigentliche Problem an sich (wobei ich auch gerne Tipps für das oben genannte entgegennehme;)
Wenn meine Mutter zu Hause ist und ich weggehe, ist er stundenlang einfach nur eine Nervensäge. Er fiept und jault und rennt durch die Wohnung, und das so lange, bis ich wieder zu Hause bin, obwohl er ja eigentlich nichtmal alleine ist. Er ist dann mal immer wieder zwischendurch für 5 Minuten ruhig, und dann gehts von vorne los. In dieser Zeit geht er jedoch problemlos mit meiner Mutter Gassi und draußen ist er absolut ruhig. Kommt sie zurück und geht ins Haus, geht das gleiche Theater von vorne los: jaulen, fiepen...Oft sitzt meine Mutter dann mit ihm im Garten vor der Tür, bis ich wieder da bin. Dort ist er ein komplett anderer Hund: er sitzt dann brav daneben und gibt keinen einzigen Mucks von sich. Des Rätsels Lösung ist das nun wirklich nicht, zumal ich meine Mutter nicht verdonnern kann(und wollen auch nicht!!!), dann ständig bei Wind und Wetter mit ihm stundenlang draußen zu sitzen, bis ich wieder da bin. Ebenso kann ich ihn nicht ständig in mein Zimmer einschließen, denn sobald jemand draußen rumläuft, fängt das fiepen wieder an. Durch die Uni (welche bald anfängt), bin ich auch manchmal etwas länger weg (1 mal die Woche sogar bis zu 10 Stunden). Da müsste er dann 2 Stunden alleine bleiben, bis dann die restlichen Stunden meine Mutter da wäre. Ebenso kann ich es meiner Mutter aber nicht zumuten, dass sie 8 Stunden mit einem von der Biene gestochenem Hund "auszuharren". Ganz abgesehen davon, dass ich abends auch gerne mal was mit meinen Freunden machen würde irgendwann. Die Sache ist auch, dass er, wenn ich weg bin, kein einziges seiner Spielzeuge anrührt, geschweige denn trinkt oder frisst und manchmal einen schon fast übertriebenen Speichelfluss hat (das aber nur, wenn er alleine in meinem Zimmer ist) und sich schon fast so kleine Pfützchen bilden (richtig klein, also bitte nichts zu übertriebenes vorstellen;) )Eine andere Sache ist (die meiner Meinung damit wohl irgendwie zusammenhängt) ist: wenn meine Mutter und ich zuhause sind, geht er alleine mit meiner Mutter eher unfreiwillig Gassi. Da muss sie ihn teilweise doch erst etwas "hinter sich herziehen", dass er dann mal mitläuft. Dann geht er mit ihr aber auch nicht wirklich lange, weil er nach einer gewissen Zeit (ca. 15 Minuten), sich einfach hinsetzt und nurnoch mitläuft, wenn es Richtung Heim geht. Da hilft kein ziehen und garnichts...
Ich als Laie würde sagen, dass er wohl nicht richtig an meine Mutter "gewöhnt ist". Und ich habe erstmal keine Ahnung, wie ich das in die Reihe kriegen soll. Sie gibt ihm oft sein Futter, wenn er mal ruhig ist wenn ich weg bin, dann belohnt sie ihn auch fürs ruhig sein usw usf.
Ich entschuldige mich für den etwas längeren Text, aber ich habe versucht das wichtigste zu erwähnen. So langsam bin ich mit meinem Hunde-Latein auch am Ende und bedanke mich herzlichst im voraus für jegliche Tipps
Beste Grüße!
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2. Oktober 2011 um 17:24
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Hund bleibt "so halb" alleine...? - Vor einem Moment
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Hallo lieber Hendrik,
kurze Anekdote: als ich meinen Hund so frisch hatte(er ist auch aus dem Tierheim), ging ich ab und zu shoppen. Dann gab ich ihn meiner Freundin und ging in die Kabine um Sachen anzuprobieren. Obwohl die direkt vor der Tür in Sichtweite saßen, machte der Hund ein dermaßenes Affentheater, dass man zum Mittelpunkt des Ladens wurde.
Das sind Bindungsunsicherheiten, die für einen Tierheimhund nach so kurzer Zeit normal sind. 3 Monate ist wirklich sehr, sehr frisch und der Kleine muss sich erst ins Rudel einfügen. Es wird euch nichts anderes übrig bleiben, als das Verhalten, wenn er mit deiner Mutter allein ist, zu ignorieren. Ich würde dem keine Aufmerksamkeit zollen und erst Recht nicht seinen Willen durchsetzen lassen.
Das Jaulen und fiepen hat oft nichts anderes zu bedeuten als: das passt mir grad nicht so gut, ich hätte lieber das und das...
Als Neuhundebesitzer denkt man dann schnell: "Oh, Gott, was hat der arme Hund? Ich muss es regeln." Das führt aber dazu, dass der Hund in seinem Verhalten bestätigt wird. Also, das was du beschreibst, ist absolut nichts schlimmes und wird sich sicher regeln, wenn ihr dem weniger Aufmerksamkeit zollt. Das Sabbern ist ein Stress Symptom, das sich auch legen wird, sobald der Hund merkt, dass hierzu kein Grund besteht. Er wird dann auch irgendwann essen und trinken, wenn du nicht da bist. Jedoch, vielleicht auch nie so viel, wie wenn du da bist. Mein Hund frisst auch oft so aus Erleichterung, wenn ich ihn vom Hundesitter abhole. Ist doch ok! Er hat eben, wenn das Herrchen oder Frauchen da ist, einfach mehr Sicherheit. Das heißt aber nicht, dass es schrecklich ist, wenn du nicht da bist.
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