Welpe rennt panisch vor Hundegebell weg
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Hallo zusammen.
Wir haben seit ca. 10 Tagen einen 14 Wochen alten Aussie Rüden. Da wir eher in der City wohnen, läuft der kleine Simba in der Regel natürlich an der Leine, er liess sich gut daran gewöhnen und läuft auch recht ordentlich bei Fuß, ohne ziehen etc, es sei denn, er will dringend nach Hause. In unmittelbarer Nähe befindet sich jenseits eines Flusses ein riesiges Areal mit Wiesen, die von so ziemlich allen Hunden unserer Stadt genutzt werden. Recht früh haben wir versucht, Simba hier auch frei laufen zu lassen, was nie ein Problem war, er ist stets bei seinen Bezugsmenschen gelaufen und kaum mehr als 5 Meter weggeblieben. Heute abend ging er wieder frei neben uns her, bis er in gut 30 Meter Entfernung einen fremden Jack Russel gesehen hat, der einmal kurz laut gebellt hat, was Simba eigentlich gewöhnt ist. Leider hat er heute abend so panisch darauf reagiert, dass er schnurstracks abgehauen ist, auf direktem Wege nach Hause über befahrene Strassen etc., um dann vor unserer Wohnung auf uns zu warten. Sowas hab ich noch nicht mit ihm erlebt, bisher hat er immer gut auf die erlernten Kommandos gehört, er ist einfach ein sehr lernbegieriger kleiner Kerl. Hat jmd. einen Rat? Wahrscheinlich haben wir wohl übers Ziel hinausgeschossen mit dem Vorhaben, ihn so schnell frei laufen zu lassen, da muss er wohl noch stärker an andere Hunde gewöhnt werden, die berühmte Sozialisierung, dabei verträgt er sich sonst mit allen anderen Hunden eigentlich blendend und hat auch täglich Spielkontakte. Bin um jeden Rat dankbar :)
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Mhm, ehrlich gesagt guten Rat habe ich da nicht. Vielleicht war auch etwas anderes, nicht deutlich sichtbares der Auslöser.
Auf jeden Fall würde ich den Kleinen jetzt immer mit einer Schleppleine (am Geschirr) absichern. Das Risiko wäre mir einfach zu hoch, dass sie nochmal (mit weniger Glück) nach Hause rennt.
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Genau das gleiche ist mir mit meiner Hündin auch passiert. Sie wurde von einem (bestimmt 50m entfernten) Hund angebellt und ist Hals über Kopf nach Hause gelaufen über mehrere stark befahrene Straßen.
Meine Konsequenz daraus war: Schleppleine dran und dem Hund vorerst nur noch gesicherten Freilauf lassen, damit so etwas nicht noch einmal passiert. Ich denke, dass ein so junger Hund erst einmal lernen muss, dass er in für ihn bedrohlichen Situationen Schutz bei seinem Halter findet... bis dieses Vertrauen ausgereift ist, braucht es aber eben ein bisschen Zeit und bis dahin blieb bei uns die Leine dran.
Parallel dazu habe ich versucht ihr zu zeigen, dass bellende Hunde nichts wirklich Schlimmes sind. Wir haben hier um die Ecke das Tierheim, wo immer permanent lautes Gebell herrscht, und direkt dahinter ist praktischerweise eine Hundewiese. Ich bin dann oft mit ihr dort hingegangen, hab sie mit Leckerchen vollgestopft, kurz mit ihr gespielt und bin dann nach 2min wieder gegangen. Irgendwann hat das Bellen sie dann nicht mehr gestört/verängstigt und sie war auch bei Hunden, die sie draußen im Vorbeigehen oder im Freilauf angebellt haben, ziemlich entspannt. -
Hey Deliara,
das klingt ja genau wie bei uns :) Nur leider haben wir kein Tierheim in der Nähe^^
Wir waren heute ausschliesslich mit Schleppleine unterwegs, dabei gabs keine Besonderheiten, alles tadellos...
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