Dominanz
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Dominanz ist weder eine Eigenschaft es Hundes, noch eine Charakterbeschreibung. Es gibt folglich keine "geborenen" dominanten Hunde, zumal der Begriff durch Beobachtungen einer anderen Spezies geprägt wurde. Es gibt ihn also nicht im Zusammenhang mit unseren Haushunden !
Dominanz beschreibt das situationsabhängige Verhältnis in einer Beziehung zwischen Individuuen und muß immer als Einzelfall betrachtet werden. Das dominantere Individuum ist jederzeit in der Lage, seine Interessen durchzusetzen, muss dies aber nicht zwangsläufig jederzeit tun wollen. Die Position wird anerkannt und somit von „unten“ - den Subdominanten Tieren - bestätigt. Dominanz wird beansprucht und respektiert, so wird Ärger vermieden.
- Provokante, offensiv aufdringliche Hunde sind oft schlichtweg unverschämt und auf Sttreitigkeiten aus oder haben nicht gelernt wie man entsprechend auf Artgenossen zugeht. Aggressives Verhalten hat nicht zwangsläufig etwas mit Dominanz zu tun.
- Fälschlicherweise werden Hunde als "Menschen gegenüber als dominant" bezeichnet, wenn diese durch z.B. permanentes Geben von Privilegien zum „Chef“ gemacht werden – meist sind diese Hunde verunsichert und überfordert mir ihrer Rolle. Sie suchen dann nach Grenzen um ihren "Raum" zu finden.
- Ebenso ist das Anknurren bei Futter/Beute keine dominante Geste, sondern eine Ressourcenverteidigung. Siehe hierzu auch den Beitrag zu "Beute verteidigen".
- Ein Hund, der uns zur Begrüßung anspringt ist nicht dominant, im Gegenteil, er zeigt durch diese Geste subdominantes Verhalten.
- Hunde, die zuerst durch die Tür stürmen, haben es in der Regel einfach eilig rein oder raus zu kommen. Hier kann man sie zum Warten erziehen, aber Gedanken machen sie sich nicht darüber.
Was meistens als "dominantes Verhalten" bezeichnet wird, ist vielmehr
* Verteidigungsverhalten* ungestümes oder jugendliches Verhalten
* einschüchterndes Verhalten
* und sehr häufig Stressverhalten !
Geschrieben von Silja (staffy). Herzlichen Dank für diesen Beitrag!
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