"rudelfremde" Hündinnen aneinander gewöhnen

  • Hallo miteinander!

    Gehört zwar meiner Meinung nach nicht unbedingt in den "Problem-"Sektor, da es ja noch kein Problem ist, aber da ich grad keinen besseren Ort für diesen Thread finde, schupf ich ihn mal hier rein ;) .

    Und zwar: Cuba und ich ziehen nach unserem Frankreichurlaub Ende Juli in eine neue Bleibe (Einfamilienhaus mit ca. 700 m2 Garten) und zwar gemeinsam mit meiner Cousine und ihrer Katze, aber die ist nicht das Problem, die sabbert Cuba höchstens vor Begeisterung zu Tode^^..und einer sehr guten Freundin, die aus OÖ nach Wien zum Studieren kommt. Besagte Freundin hat auch eine Hündin (holländischer Schäferhund, 4 Jahre alt), die vor allem anderen Hündinnen gegenüber sehr dominant ist und auch mit nach Wien kommt.

    Cuba und Antia (Name der Hündin) haben sich zuletzt im Dezember letzten Jahres gesehen, da war Cuba ca. 9 Monate alt und noch ziemlich unsicher, hat sich also leicht von Antia "unterbuttern" lassen. Jetzt ist sie knappe 16 Monate und hat in letzter Zeit deutlich an Selbstbewusstsein und sich leider auch so etwas wie eine 0-Toleranz-Mentalität in Bezug auf sie herausfordernden Hunden zugelegt. (grundsätzlich ignoriert sie andere Hunde sonst bzw. schnüffelt mal kurz Hallo-sagen und geht dann weiter, mit einigen Auserwählten wird auch gespielt und getobt).

    Was können wir präventiv tun, damit nicht gleich am Anfang die Fetzen fliegen?
    Als mögliche Hauptkonfliktpunkte verorte ich grundsätzlich Ressourcenverteidigung (vor allem Futter, Spielzeug und jeweilige Bezugsperson)
    Wir haben uns bis jetzt überlegt:
    - die beiden am Anfang nie unbeaufsichtigt lassen (also bei Abwesenheit räumlich trennen -1 im 1. Stock, 1 im Erdgeschoss bzw. noch sicherer: 1 im Haus, 1 draußen im Außenzwinger)
    - räumlich getrennt füttern
    - sämtliche Spielzeuge rigoros wegräumen bzw. auf Frauchen-Zimmer beschränken und auch bei gemeinsamen Spaziergängen eher darauf verzichten ..Problem könnte hier werden, dass Cuba gerne Äste o.ä. aufsammelt und dann herumträgt bzw. damit spielt und dann auch gegen andere Hunde verteidigt..

    Freue mich über anregende Tipps! ;)

    LG

  • Du hast im Endeffekt schon groesstenteils gesagt.

    Allerdings wuerde ich erst auf neutralem Boden zusammenfuehren, vielleicht erstmal nur angeleint nebeneinander herlaufen und erst ableinen wenn beide wirklich entspannt sind.

    Weiterhin sage ich ganz offen, gerade wenn beide Huendinnen sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, wuerde ich sie auch wenn sie schon aneinander gewoehnt sind, nicht unbeaufsichtigt alleine lassen.

    Ist das denn so geplant das ihr die Hunde dann quasi "zusammen" haltet und einer auch mal zwei hat oder als eine Art WG? Ersteres halte ich fuer problematischer, bei zweiterem wuerde ich auch empfehlen, dass man von Anfang an dann eben wirklich Grenzen fuer den einen und den anderen setzt. Das Schlafzimmer deiner Freundin sollte dann z.B. fuer deine Huendin tabu sein, umgekehrt genauso.

    Selbes Spiel bei Wasser und Futternaepfen, Liegeplaetzen, etc. Praemisse sollte sein, von Anfang an so wenig Konfliktpotential wie moeglich zu geben.


    Und wie gesagt... ich wuerde mich nicht in Sicherheit wiegen wenn es am Anfang klappt, manchmal rappelt es auch erst, wenn man sich quasi eingelebt hat und "Zeit" hat sich der Konkurenz zu widmen.
    Ich wuerde ehrlich gesagt nicht wollen, dass sich meine zwei Huendinnen in die Haare bekommen wegen irgendeinem Unsinn, wenn ich nicht dabei bin. Gerade Huendinnen brauchen fuer sowas zwar oftmals laenger, aber wenn, dann rappelts unter Umstaenden auch so lange, bis eine nicht mehr aufsteht.

  • Danke für deine ausführliche Antwort!

    Ja, das neutral Zusammenführen machen wir auf jedenfall..vor allem, da Cuba sozusagen "Hausrecht" hat, da sie schon öfter im neuen Haus war und es meiner Ansicht nach schon als Teilrevier betrachtet.

    Das Ganze ist als WG konzipiert..also gemeinsames Wohnzimmer, Flur, Küche, Garten etc. und strikt getrennte Einzelzimmer, wo der andere Hund jeweils überhaupt nix zu suchen hat.

    Da ich sehr gut weiß, dass es zwischen Hündinnen, die sich nicht zweimal bitten lassen, ziemlich krachen kann, ist die räumliche Trennung bei Abwesenheit sowieso auf Dauer gedacht, da ich nicht will, dass es vl. gerade dann kracht wenn keiner da ist (bzw. nur meine Cousine, die 0 Ahnung vom Umgang mit Hunden hat und wo ich nicht will, dass sie vl. getackert wird, weil sie dazwischen geht) und eine am Ende vl. wirklich nimma aufsteht^^.

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