Beschützerinstinkt
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Crunchip -
15. April 2011 um 12:44
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Hallo,
Ich hab mal eine Frage und weiß nicht wie ich damit umgehen soll.
Als ist vor paar Tagen mit meinem 1,4 Jahre alten Labrador Schäferhund Mischling gassi gegangen bin hatte ich einen anderen hundehalter getroffen die wir noch nicht kannten und die hunde haben gespielt und ich mich mit dem Halter unterhalten. Als wir uns dann wieder getrennt haben und uns die hand zum tschüß sagen gegeben haben ist mein hund dann aufeinmal bellend dazwischen gesprungen und wollte das hand geben verhinder. ist das nur beschützerinstinkt oder doch was anderes? Habe das auch beobachtet wenn fremde menschen zu nah an uns vorbei gehen da knurrt und bellt er dann.
Ich weiß das ich einen Trainer zu rate ziehen sollte. doch ist es finanziell gerade nicht so gut und ich wollte mich hier erstmal umhören. -
15. April 2011 um 12:44
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Beschützerinstinkt - Vor einem Moment
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Das ist in der Tat ein Problem, bei dem ich tatsächlich an einen Trainer verweisen würde. Klar könnte man dir jetzt 100 Tips geben. Aber vorab gäbe es genauso viele Dinge zu klären, um sich überhaupt ein Bild von der Situation zu machen.
Zuerst würde ich dir empfehlen, die Sache sehr genau zu beobachten: wann knurrt der Hund, zeigt er vorher schon Anzeichen von Unsicherheit, ist er im Stress, wie verhältst du dich bevor, währenddessen und nach der Situation, bei welchen Menschen reagiert er, wie ist seine Körpersprache, wie ist die deinige, wie ist die des Gegenübers.... usw. Dinge, die ein Trainer nach 20 Minuten erfassen könnte benötigen hier 3 Seiten Beschreibung und sind dann trotzdem lückenhaft und subjektiv.
Pauschal würde ich tippen, dass dein Hund in solchen Situationen Unsicher bzw. gestresst ist und als Bewältigungsstrategie nach vorne geht. Von daher gilt es, den Hund sehr genau zu beobachten und den Ablauf der "Eskalation" im Detail zu erfassen. Wie das Training dazu aussähe würde ich persönlich erst dann entscheiden können.
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Ich würde hier jetzt einfach mal versuchen alles zu beschrieben und hoffe ich bekomme es relativ genau hin.
Also als Bsp. wenn wir gassi gehen und fremde leute an uns vorbei gehen dann stellt er seine ohren nach vorne ich gehe den leuten immer ausm weg und ein stück beiseite da ich nicht will das er doch mal beißt weil es ja auch viele leute gibt die da ängstlich reagieren. meisten nehme ich ihn auch an der leine kürzer und bin sicher leicht nervös. Ich weiß das muss ich abstellen aber ist gar nicht so einfach. wenn die leute dann in reichweite sind als vt 2-3 meter enfernt fängt er an mit knurren und wenn ich weiterlaufe dann bellt er aquch. da sage ich dann immer laut und bestimmend nein und dann gibt er auch wieder ruhe gehe aber trotzdem weiter und bleibe nicht stehen. wenn er nach dem nein dann aufgehört hat lobe ich ihn immer. Eigentlich reagiert er bei allen menschen die zu nah kommen.
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Im Grunde kann dir hier keiner sagen ob dein Hund unsicher ist oder aus dem Schutztrieb heraus arbeitet.
Aber da du immer wenn jemand kommt ihn kürzer nimmst und "bestimmend" nein sagst bestärkst du durch DEINE Nervosität beides. Du bestätigst ihm das etwas im Argen liegt. Es ist also zuerst mal egal warum der hund das macht.
Er wird das Verhalten steigern.........
ist ein trainer zu teuer dann schau dich in einem Hundeverein um. Da ist viel durch die Mitgliedsgebühr abgedeckt, und meistens gibt es verschiedene Gruppen/Kurse. Nimm da an einem teil.......Den Trainern dort wird sein Verhalten auffallen und du wirst auf jeden Fall Rat und Hilfe bekommen.Aber schau den Verein (erst ohne Hund) genau an.........Brüllmethoden und auf den Rücken werfen oder Stachelhalsband und co solltest du dringend vermeiden.
Evtl.....wenn es ein Rassehund ist.....gibt es die passenden Regionalgruppen.Über ein forum kann jeder Ratschlag schlecht für euch sein. Bei Stubenreinheit oder ähnliches kann schon hin-und-her probiert werden, aber nicht bei Aggressionen gegen Menschen. Hol dir fachmänischen Rat vor Ort.
Birgit
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Zitat
Ich würde hier jetzt einfach mal versuchen alles zu beschrieben und hoffe ich bekomme es relativ genau hin.
Das wird schwer, weil du nicht objektiv bist und dich selber nur bedingt beobachten kannst, ja vielleicht sogar gar nicht weisst, worauf es ankommt. Ich will nicht schwarz malen. Aber es gehört mehr dazu als "nur hinzusehen".ZitatAlso als Bsp. wenn wir gassi gehen und fremde leute an uns vorbei gehen...
Welche Leute sind das? Männer, Frauen, Kinder? Mit Hund, ohne Hund?Zitat... dann stellt er seine ohren nach vorne...
Hier könntest du schon eingreifen in dem du zB sofort die Richtung wechselst und ihn aus der Situation nimmst.
Oder wenn du klickerst könntest du hier "Zeigen und benennen" (Suchfunktion).
Ist er in diesem Moment noch ansprechbar oder hat er schon auf Durchzug geschaltet? Ab welchem Moment/Distanz schaltet er ab?Zitat...ich gehe den leuten immer ausm weg und ein stück beiseite da ich nicht will das er doch mal beißt weil es ja auch viele leute gibt die da ängstlich reagieren. meisten nehme ich ihn auch an der leine kürzer und bin sicher leicht nervös. Ich weiß das muss ich abstellen aber ist gar nicht so einfach.
Stimmt, das ist nicht einfach. Aber alle Trainingsmethoden damit an, dass DU cool bleibst ;-)Zitat... wenn die leute dann in reichweite sind als vt 2-3 meter enfernt fängt er an mit knurren und wenn ich weiterlaufe dann bellt er aquch. da sage ich dann immer laut und bestimmend nein und dann gibt er auch wieder ruhe gehe aber trotzdem weiter und bleibe nicht stehen.
Ab hier wird es schwierig, weil es sehr auf dein Verhalten ankommt. Auch das, was du selber nicht bewusst wahrnimmst wie zB deine Körperhaltung: was signalisierst du dem Hund wirklich?
Schaut er dich zwischendurch kurz an oder geht er direkt nach vorn? Wie sieht sein Fell aus, wie ist seine Haltung?
Bist du mit dem Kommando "nein" im Timing und wie gut ist es konditioniert? Kommt dein Lob an der richtigen Stelle und wird es auch als solches vom Hund angenommen usw.Zitat... wenn er nach dem nein dann aufgehört hat lobe ich ihn immer.
Was passiert, wenn er nach dem "nein" nicht aufhört und wie häufig kommt das vor?
Gibt es Situationen, in denen er ruhig bleibt?
Was hast du bisher alles probiert, um die Situation zu entschärfen?Je nach Verhalten des Hundes kann ein Abbruchsignal in so einer Situation das Richtige sein. Manchmal steckt aber mehr dahinter wie zB Stress oder Angst. Da ist es evtl. besser an der Ursache zu arbeiten und nicht nur am Symptom. Daher wäre es so wichtig einen Trainer vor Ort zu haben, der die Unterschiede kennt und euch entsprechend steuern kann. Hast du Hundefreunde in deinem Bekanntenkreis, die einen Blick dafür haben?
Ach verdammt, jetzt hab ich doch so viel geschrieben

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