4 jährigen Rüden als Ersthund übernommen...

  • Hallo :-) aaaalso dann mal zu meiner Geschichte...
    Hab Sammy (fast 4 - Mischling unter anderem Labrador-Münsterländer-Mix nicht kastriert) vor 2 Wochen bei mir aufgenommen. Er kommt von privat aus einer Familie die ihn weggegeben hat da er nach dem Enkelkind geschnappt hat und immer in den Keller musste wenns zu Besuch kam was in letzter Zeit häufig und lange war. Er hat keine Erziehung genossen und ist nicht an die Leine gewöhnt. Wurde in den Garten gelassen und zur großen Runde an der Schleppleine geführt da er ohne mehrmals abgehauen ist im Wald. Kontakt zu anderen Hunden gabs seit langem auch nicht da er anfing aggressiv zu werden (zuerst nur gegen Rüden später gegen alles). Dazu kommt das es eher ländlich gelegen war und nun ist er mitten in der Stadt. Also eine ziemliche Baustelle für einen Hundeanfänger... da war mein Wunsch nach einem Hund größer als der Verstand und nun ist er hier und ich hoffe sehr das ich das mit Zeit und Hilfe in den Griff kriegen kann :-s
    Hier steht der Hund natürlich völlig unter Stress... das Rausgehen ist der absolute Horror daher halten wir es hier nur kurz und zu Zeiten in denen so gut wie nix los ist... sobald wir draußen sind wird gezerrt, Nase ist entweder auf dem Boden oder es wird grade etwas fixiert, alles und jeder wird angeknurrt oder angebellt und wenn etwas richtig anschlägt dann wird richtig ausgerastet und 5 Minuten lang im Kreis gerannt schwung geholt und in die Leine geschmissen von einer Seite auf die andere. Einmal am Tag fahr ich in den Wald raus und hab ihn an der Schleppleine damit er seinen Auslauf bekommt dort hab ich auch ab und zu die Chance zu ihm durchzudringen aber bei Hundebegegnungen oder manchen Leuten (hab noch nicht den Unterschied rausbekommen was es ist - mancher Fahrradfahrer kommt vorbei ohne Mucken und beim anderen gehts ab) ist das gleiche wie oben beschrieben.
    Zu Hause haben wir auch noch einige Probleme... ich habe eine Decke eingeführt die nach langem Kampf auch sein Platz geworden ist (der Herr bequemte sich natürlich geschätzte 10000000 Male in die Mitte des Raumes und wurde immer zurückgebracht - er versucht es ab und zu aber immernoch... zum Glück selten). Außerdem läuft er mir überall nach. Ins Bad hab ich ihn von Anfang an nicht gelassen daher bekomm ich auch meine Duschzeit nach kurzem jaulen genehmigt. Grundkommandos hab ich über Clicker eingeführt damit kommen wir zu Hause gut zurecht und im Wald wenn mal gaaaaanz viel Ruhe ist) fands aber schon schön zu sehen wie schnell er Interesse zeigte was zu lernen :-)
    Da mir klar ist das ich hier einiges vor mir habe habe ich mich auch an einen Trainer gewandt bei dem ich heute endlich einen Termin hatte... er war hier... hat mir einiges vermittelt... wir haben geredet und geredet... danach dachte ich "wow super dann geh ich die Sache genau SO an, perfekt" schwupps war er weg waren tausend Fragezeichen da :-(
    Also ich will jetzt noch garnicht auf das Leinenproblem draußen raus das wird erstmal nicht zu lösen sein da werd ich die Gänge hier so kurz wie möglich halten. Der Trainer meinte das ich erstmal üben soll überhaupt stressfrei zur Tür zu kommen also Hund absitzen lassen, anziehen, Leine ran - so lange er sitzt immer loben wenn nicht alles wieder ausziehen und von vorne beginnen in kleineren Schritten bis wir so weit sind das er vor der Wohnungstür auch noch aufmerksam ist bis dann auch zur Haustür (Mehrfamilienhaus). Irgendwann gehts dann wohl draußen genauso weiter (hoffentlich) Schritt für Schritt. Bisher ist draußen selbst das beste Leckerli/Spielzeug VÖLLIG uninteressant...
    Ist das bisher ok? Würdet ihr das auch so angehen? Habe allerdings das Problem das mein Herr sehr pingelig ist was die Leckerlis angeht und soviel Fleischwurst oder Käse wie es dafür brauchen wird kann nicht gesund sein oder? Außerdem wie oft würdet ihr das machen? Stellt sich mir auch die Frage: Ich kann ja nicht jedes Mal mit ihm tatsächlich rausgehen und wird er dann nicht total Irre wenn ich einfach irgendwann wenn er alles richtig gemacht hat, mich wieder ausziehe und auf die Couch setze?... sorry ich weiß sowas hätte ich doch auch direkt fragen sollen als der Trainer da war aber kam mir alles erst später :-s
    Dann noch wahrscheinlich das größte Hauptproblem... die Aufmerksamkeit die er bekommt/wünscht. Soll alles nur stattfinden wenn er auf seinem Platz/seiner Decke ist oder wenn ich ihn rufe... der Trainer meinte auch ich soll ihn dran gewöhnen nicht die ganze Zeit mit mir im Raum zu sein also auch mal ab ins Schlafzimmer und Tür zu. Ok werd ich morgen mal mit starten und mich auf einen ordentlichen Streik einstellen :-p Ist jetzt nicht so das sich der ganze Tag nur um ihn drehte also er ging schon immerwieder auf seinen Platz wenn ich am PC war und hat gepennt aber ich war für ihn halt immer "im Blick" - wie soll ich das Problem lösen das er mir in die Küche jedesmal hinterherrennt? Selbst wenn ich 20 Mal hintereinander nur aufstehe in die Küche geh und zurück ohne was geholt oder ihm gegeben zu haben tappt er hinterher... schläft er schreckt er auf und rennt mit :-s Türe schließen ist da keine Lösung oder ist das für den Anfang gut?
    Wie ihr merkt hat der Gute mich noch ganz schön im Griff also ich bin über jeden kleinsten Tipp dankbar und auch auf "anpfiff" gefasst was ich dem Hund hier angetan hab aber wie gesagt -nu isser da und ich möchte versuchen alles so gut es geht hinzukriegen...
    Vielen Dank schonmal fürs Lesen :-)

  • Zitat


    Hier steht der Hund natürlich völlig unter Stress... das Rausgehen ist der absolute Horror daher halten wir es hier nur kurz und zu Zeiten in denen so gut wie nix los ist... sobald wir draußen sind wird gezerrt, Nase ist entweder auf dem Boden oder es wird grade etwas fixiert, alles und jeder wird angeknurrt oder angebellt und wenn etwas richtig anschlägt dann wird richtig ausgerastet und 5 Minuten lang im Kreis gerannt schwung geholt und in die Leine geschmissen von einer Seite auf die andere.

    Nimmst Du draussen auch den Clicker?

    Ich würde "schnüffeln" benennen (einfach immer "Schüffeln" flöten, wenn er es tut, damit Du nach einem Click (z.B. für "einen Schritt ohne Ziehen gehen" oder "Blickkontakt") mit "geh schnüffeln" bestärken kannst. Das ist sehr häufig gerade anfangs ein wirkungsvollerer Bestärker als Leckerchen - die vor lauter Aufregung gar nicht erst genommen werden können.

    Nur ganz kurz raus, und so Zeiten wo nix los ist, ist eine super Idee!!
    Ich denke allerdings, das muß D tatsächlich noch viel kürzer machen. Raus, paar Schritte gehen, Pipimachen lassen, eine Situation gemeistert, flupp wieder rein und entspannen.
    Noch besser wäre, wenn Du es einrichten kannst, dass Du erstmal nur mit ihm rausfährst, und dann da die ganzen Basics einübst.


    Zitat


    Einmal am Tag fahr ich in den Wald raus und hab ihn an der Schleppleine damit er seinen Auslauf bekommt dort hab ich auch ab und zu die Chance zu ihm durchzudringen aber bei Hundebegegnungen oder manchen Leuten (hab noch nicht den Unterschied rausbekommen was es ist - mancher Fahrradfahrer kommt vorbei ohne Mucken und beim anderen gehts ab) ist das gleiche wie oben beschrieben.


    Versuche solche Begegnungen erstmal mit möglichst großem Abstand.
    Unterschiede zwischen "stört mich nicht" und "muß ich töten" liegen manchmal in ganz subtilen Körpersprache-Signalen - vielleicht gucken ihn manche Leute zu lange, zu direkt an, oder bewegen sich irgendwie "komisch" oder bedrohlich, oder auf eine Art und Weise, die er schon als "gefährlich" erlebt hat.


    Zitat

    Zu Hause haben wir auch noch einige Probleme... ich habe eine Decke eingeführt die nach langem Kampf auch sein Platz geworden ist (der Herr bequemte sich natürlich geschätzte 10000000 Male in die Mitte des Raumes und wurde immer zurückgebracht - er versucht es ab und zu aber immernoch... zum Glück selten). Außerdem läuft er mir überall nach. Ins Bad hab ich ihn von Anfang an nicht gelassen daher bekomm ich auch meine Duschzeit nach kurzem jaulen genehmigt. Grundkommandos hab ich über Clicker eingeführt damit kommen wir zu Hause gut zurecht und im Wald wenn mal gaaaaanz viel Ruhe ist) fands aber schon schön zu sehen wie schnell er Interesse zeigte was zu lernen :-)


    Super!!
    Er ist ja erst zwei Wochen da, da entwickelt sich noch einiges. Eine Trainerkollegein hat neulich von einem Lernbehinderten Hund berichtet, der nach zwei Jahren endlich den Zusammenhang zwischen seinem Verhalten und dem Click bewußt verstanden hat - er hat schon Verhalten, dass bestärkt wurde, häufiger gezeigt, aber er hatte bis dahin nicht verstanden, dass der Click als Information gedacht ist, und das mann sich von den clicks "sagen" lassen kann, in welche Richtung das Verhalten gehen soll - also "verhalten einfangen" ging, Shapen nicht.
    Da wird Deiner deutlich schneller dahinter kommen.

    Zitat

    Da mir klar ist das ich hier einiges vor mir habe habe ich mich auch an einen Trainer gewandt bei dem ich heute endlich einen Termin hatte... er war hier... hat mir einiges vermittelt... wir haben geredet und geredet... danach dachte ich "wow super dann geh ich die Sache genau SO an, perfekt" schwupps war er weg waren tausend Fragezeichen da :-(

    Schreib sie Dir auf, die Fragen.
    ich sage meinen Kunden immer wieder, sie sollen sich die Fragen, die ihnen nach der Stunde - oder während des Übens zuhause kommen, aufschreiben und entweder direkt mailen, oder beim nächsten mal Fragen. Gerade, wenn man nicht mehr ganz sicher ist, wie man etwas genau üben soll, ist es besser sofort noch mla nach zu fragen, als etwas eine Woche lang möglicherweise falsch zu üben - oder aus lauter unsicherheit gar nicht...
    Ich bitte auch um Feedback, wenn man zwar denkt, man macht, wie ich erklärt habe, aber der Hund entweder keine Fortschritte zu machen scheint, oder es sogar schlechter zu werden scheint - dann MÜSSEN wir einfach igendwas im Ablauf ändern und zwar so schnell wie möglich.
    Frag ihn also - wenn ihn das nerven sollte, dann würde ich mir Gedanken machen :roll:

    Zitat

    Also ich will jetzt noch garnicht auf das Leinenproblem draußen raus das wird erstmal nicht zu lösen sein da würd ich die Gänge hier so kurz wie möglich halten. Der Trainer meinte das ich erstmal üben soll überhaupt stressfrei zur Tür zu kommen also Hund absitzen lassen, anziehen, Leine ran - so lange er sitzt immer loben wenn nicht alles wieder ausziehen und von vorne beginnen in kleineren Schritten bis wir so weit sind das er vor der Wohnungstür auch noch aufmerksam ist bis dann auch zur Haustür (Mehrfamilienhaus).


    Ich würde noch ein konditioniertes Entspannungssignal aufbauen - damit kannst Du solche Situationen etwas runterfahren - auch draussen kannst Du das Entspannungssignal einsetzen, um ihn etwas ansprechbarer zu machen, damit Signale wieder ankommen.

    Üb da "an lockerer Leine gehen", wenn Du mit ihm rausfährst an der Schleppleine - markier/bestärkwenn er an der Schleppleine in "kurze Leine abstand" bei Dir vorbeiläuft, bei dir steht, zu dir kommt, bei Dir steht, etc. clicken, Keks werfen, damit er wieder weg geht, und wieder in den "kurze Leine"Radius zurük kommen kann. Stell dir "an lockerer Leine" nicht wie "nicht dran ziehen sollen" vor, sondern als "Targetübung" - du, bzw ein vielleicht 2. Durchmesser Kreis an Deinem Linken Bein, ist das "laufene" Target. Ist er drin, gibts C&B, C&B, C&B...


    Zitat

    Irgendwann gehts dann wohl draußen genauso weiter (hoffentlich) Schritt für Schritt. Bisher ist draußen selbst das beste Leckerli/Spielzeug VÖLLIG uninteressant...


    ha, dachte ich mir das doch...
    Aber es gibt so viele andere Möglichkeiten, einen Hund zu bestärken. Lies mal hier:
    http://www.easy-dogs.net/home/blog/training.html
    Da gibt es Bestärkungslisten für 54 verschiedenen Hunde - alle sind sehr unterschiedlich - die Hunde und die Listen - bestimmt bekommst du ein paar Ideen, wo für Deine Nase "arbeiten" würde.
    Übrigens sind diese Listen auch nicht "starr" - sie verändern sich je nach Situation und natürlich auch durch das Training - da kommen neu dazu andere werden uninteressant, und ganz andere können gezielt und kontrolliert eingesetzt werden.... Alles sehr spannend.


    Zitat


    Ist das bisher ok? Würdet ihr das auch so angehen? Habe allerdings das Problem das mein Herr sehr pingelig ist was die Leckerlis angeht und soviel Fleischwurst oder Käse wie es dafür brauchen wird kann nicht gesund sein oder? Außerdem wie oft würdet ihr das machen? Stellt sich mir auch die Frage: Ich kann ja nicht jedes Mal mit ihm tatsächlich rausgehen und wird er dann nicht total Irre wenn ich einfach irgendwann wenn er alles richtig gemacht hat, mich wieder ausziehe und auf die Couch setze?... sorry ich weiß sowas hätte ich doch auch direkt fragen sollen als der Trainer da war aber kam mir alles erst später :-s

    Fleischwurst... siehe Bestärkerlisten ;D

    Sehr gute Fragen!!

    Ich denke, Dein Trainer will darauf hinaus, dass Dein hund das Geschirr anziehen, dich anziehen, Tür auf, rausgehen nicht mehr so aufregend findet - indem er eben nicht mehr vorhersagen kann, "wenn ich das Geschirr anbekomme - folgt unweigerlich aufregendes "draussen auf der Straße sein"
    Wenn du merkst, nee, das regt ihn immer noch mehr auf, weil es dann nicht rausgeht, würde ich den Ablauf verändern, und dann eben tatsächlich rausgehen - mirkokurz - einmal Pippi, direkt wieder rein.

    Du kannst auch den Abauf komplett "zerrupfen" und in ganz viele einzelteile zerlegen. Die sind dann allerdings NOCH kleiner, als Dein Trainer es vielleicht beschreiben hat - und sie sind auch nicht in einer aufeinander folgenden Kette angeordnet)
    Sprich, Du machst viele kleine Clickersessions: paar Wiederholungen von "Sitz" an der Tür. Pause.
    Paar Wiederholungen von: "Kopf alleine ins Geschirr stecken. Pause.
    Paar Wiederholungen vom Wohnzimmer in den flur gehen. Pause.
    Paar Wiederholungen "blickkontakt auf dem Weg zur Tür. Pause.
    Ich würde auch manchmal das GEschirr einfach anlassen, dann kannst du nämlich "ruhiges stehen(sitzen) beim angeleint werden" (möglichst in verschiedenen Räumen üben, nicht nur and der Tür...) üben, ohne das er sich zuvor schon über "Geschirranziehen" aufregen mußte.

    Eingesprengselte Entspannungssessions.


    Mit anderen Worten: wenn er frustriert wird, sind die Trainingsschritte zu groß.

    Zitat


    Dann noch wahrscheinlich das größte Hauptproblem... die Aufmerksamkeit die er bekommt/wünscht. Soll alles nur stattfinden wenn er auf seinem Platz/seiner Decke ist oder wenn ich ihn rufe... der Trainer meinte auch ich soll ihn dran gewöhnen nicht die ganze Zeit mit mir im Raum zu sein also auch mal ab ins Schlafzimmer und Tür zu. Ok werd ich morgen mal mit starten und mich auf einen ordentlichen Streik einstellen :-p Ist jetzt nicht so das sich der ganze Tag nur um ihn drehte also er ging schon immerwieder auf seinen Platz wenn ich am PC war und hat gepennt aber ich war für ihn halt immer "im Blick" - wie soll ich das Problem lösen das er mir in die Küche jedesmal hinterherrennt? Selbst wenn ich 20 Mal hintereinander nur aufstehe in die Küche geh und zurück ohne was geholt oder ihm gegeben zu haben tappt er hinterher... schläft er schreckt er auf und rennt mit :-s Türe schließen ist da keine Lösung oder ist das für den Anfang gut?

    Die Baustelle würde ich echt erst mal Baustelle sein lassen.
    Ich weiß, dass der Rütter auch so angeht - er jagt die Leute durch die Wohnung, bis der hund keinen Bock mehr hat, da immer hinterher zu latschen. Allerdings finde ich das sehr kontraproduktiv, denn: Draussen SOLL er das, draussen soll er aufpassen wo du bist und dich im Auge behalten!! Da würde ich dasselbe Verhalten an anderer Stelle nicht bestrafen...
    Leg ihm einfach auch Decken in Räume, in denen Du Dich sonst noch viel aufhälst und mach kleine "Target-Trainings"- Sessions draus
    Bring ihn auch nicht aktiv 20tausendmal wieder auf seinen Platz, sondern mach da immer wieder mal kleine shaping sessions:
    1. "guck die Decke an" click, Leckerchen wo anders hinwerfen"
    2. "beweg Dich Richtung Decke" click Leckerchen fliegt...
    3. geh auf Deine Decke click, Leckerchen fliegt...
    4. geh auf Deine Decke und setz dich, Click, Leckerchen...
    5. Geh auf Deine Decke und leg dich, click Leckerchen gibts AUF DER DECKE - gerne ein paar direkt hintereinander.
    Punkt fünf richtig häufig wiederholen und sehr hochwertig belohnen, die Zeit auf der Decke langsam ausdehen, und erst dann das Signal einfügen, wenn er schon eine Weile darauf liegen bleiben kann. Dann kannst Du schicken, ohne selber aufstehen zu müssen, um ihn zurück zur Decke zu bringen.


    Mir persönlich ist es sogar ziemlich egal wo sie liegen, solange sie nicht wie die Flummies durch die Gegend hampeln. Aber natürlich kann man da etwas mehr Struktur geben und sagen "bitte dahin legen".

    Das schleicht sich ganz von alleine aus, wenn er richtig bei Dir angekommen ist, und sich er ist, dass du nicht plötzlich verschwindest - mach da keinen Konflikt draus

    Zitat


    Wie ihr merkt hat der Gute mich noch ganz schön im Griff also ich bin über jeden kleinsten Tipp dankbar und auch auf "anpfiff" gefasst was ich dem Hund hier angetan hab aber wie gesagt -nu isser da und ich möchte versuchen alles so gut es geht hinzukriegen...
    Vielen Dank schonmal fürs Lesen :-)


    Wieso "anpfiff"?

  • Also erst mal versuch dir nicht so viel Streß zu machen. Der Hund ist erst 2 Wochen bei dir das ist noch keine Zeit. Er muss sich erst mal an die neue Situation gewöhnen. Bedenke auch das du 4 Jahre aufholen musst das geht nicht von heut auf morgen.
    Wenn ich das richtig verstanden hab dann hat man sich in der letzten Familie nicht richtig um ihn gekümmert sonst wäre er wenigstens ein bisschen erzogen. Labrador und Münsterländer sind beides intelligente, lernbegierige Hunderassen. Gib euch beiden Zeit auch du musst erst mal lernen mit der neuen Situation klarzukommen.

    Gut das du dir hilfe gesucht hast das ist wichtig grade wenn es der erste Hund ist und dann noch mit solchen Baustellen.
    Es ist sicher nicht einfach als Ersthundebesitzer. Ich bin auch Ersthundebesitzer. Sie war 11 Monate alt als sie zu mir kam und ist jetzt auch erst 8 Monate bei mir und wir haben schon einige Baustellen geschafft. Sie hatte schon mehrere Besitzer und ich weiß nicht genau was sie schon alles durchmachen musste. Sie ist unter anderem sehr ängstlich, zieht wie wahnsinnig an der Leine (wird besser) und hatte einige gesundheitliche Baustellen.
    Aber mit Geduld und Trainige wird es. Du wirst sehen wenn sich die ersten Erfolge einstellen wirst du platzen vor stolz und es macht plötzlich spaß weiter zu machen auch wenn immer wieder rückschläge kommen es wird werden. Ihr schafft das bestimmt :gut:

    Bei der Sache mit den Joggern oder Fahrrädern hinter her gehen. Das haben wir auch manchmal rennt meine hinterher manchmal nicht.
    Meine Trainerin sagte mir ich solle sie umlenken. Das heisst wenn ich sehe da kommt ein Fahrrad oder Jogger soll ich sie zu mir nehmen und sie z.B. vor mir sitzen lassen. Sie soll den Jogger aber trotzdem sehen können, wenn der jenige dann näher kommt und sie ihn fixiert soll ich ihr kommentarlos ein leckerlie geben. Damit sie den Jogger mit etwas positiven verknüpft. Wir sind jetzt schon soweit das sie ohne Leine vor mir sitzten bleibt wenn ein Jogger kommt weil sie weiß das es gleich was gibt. Ich mach auch manchmal andere übungen das sie währendessen z.B. ein leckerli suchen soll. Das klappt ganz gut.

    So ich hoffe ich konnte dir ein bisschen mut machen den ich weiß aus eigener Erfahrung das es nicht leicht ist und man schnell verzweifeln kann. Das die Fragen erst auftauchen wenn der Trainer wieder weg ist ist auch völlig normal. Schreib einfach alle fragen auf die im Alltag auftauchen. Dann kannst du sie beim nächsten mal stellen. :smile:

  • VIELEN lieben Dank Shoppy für diese ausführliche und tolle Antwort!!!
    Ich muss die Angst "den Trainer zu belästigen" erstmal verlieren :-p Jetzt am WE lass ichs aber mal noch *schäm*
    Also das Clickern draußen hab ich 1-2 Mal probiert aber wie gesagt nur in Situationen wo wir im Wald alles ausgeschnüffelt haben und das Interesse tatsächlich mal mir galt (SEHR selten) :-p Hier auf der Straße hab ich mir das auch so in etwa gedacht das "schnüffeln" als Belohnung gelten könnte habs irgendwo schon gelesen aber die Umsetzung ist doch schwierig da ein "Rausgehen" eben nur aus entweder Schnüffeln und ich warte auf den Hund oder Zerren besteht... soll ich wirklich einfach immer klicken wenn er im Schnüffeln verharrt und das Wort sagen obwohl er nicht eine Sekunde zu mir schaut oder jegliche Reaktion aufs Clicken zeigt? Hatte Bedenken das ich das "Clicken" damit irgendwie unwirksam mache... weißt du was ich meine? Also das es das "besondere" verliert... Danke auch nochmal für den Link da werd ich mich mal durchstöbern ob wir was passendes finden :-) An der Schleppleine könnte ich ja evtl Clicken wenn er in der Nähe ist und dann nen Rennspurt hinlegen als Belohnung ist das pro- oder kontraproduktiv?
    Das "flup, rein, entspannen" ist leider auch nicht so leicht bei 4 Etagen :-s Aber wir haben heute MASSIVE Fortschritte gemacht was das zur Tür kommen angeht also ich bin sehr stolz auf ihn!!! (Geschirr lass ich eh den ganzen Tag an das war mir immer zu viel Aufregung die man sich sparen kann, verliert langsam auch den Aufregungsreiz) Werde dann vielleicht versuchen ihm den Vorraum im Flur vor der Tür irgendwie entspannt zu gestalten... Entspannungssignal sind wir dran aber ist noch nicht so weit aufgebaut das ichs anwenden könnte :-s
    Das mit der Decken-Clickerei mach ich schon :-) Danke :-)
    Aber wegen dem Hinterherlaufen... also es ist nicht so das es NUR nicht sein soll weils mich nervt und dem Hund Stress macht ständig aufzuspringen ABER wenn der Herr Aufmerksamkeit möchte dann fängt er an alles auseinanderzunehmen... nimmt alles ins Maul... kratzt.. usw.. hab im Wohnzimmer nicht die Möglichkeit alles "Hundesicher" hinzukriegen wegen PC und Kabeln und da er auch mal allein bleiben lernen soll wollte ich das Schlafzimmer für ihn räumen (da haben wir bisher immer nur geschlafen - er im Körbchen neben mir).. das wäre dann seine "große Hundebox" :-p Kannst du mir da auch noch einen Tipp geben wie ich damit anfange denn es soll ja nicht als Bestrafung gelten dort drin zu sein aber ich finds schwierig wie ich ihm den Unterschied beibringen soll "jetzt darf ich da liegen und jetzt soll ich aber ins andere Zimmer"... "jetzt ist die Tür auf und ich kann die Orte wechseln und jetzt nicht" und das ganze auch noch NORMAL scheinen zu lassen wie mans beim Allein-sein-Training ja machen soll ohne Belohnungen und Begrüßungen... oder ist es überhaupt nicht sinnig ihn im Wohnzimmer liegen zu lassen und die Decke als "so toll" zu bestärken :-s (BITTE sag jetzt nicht das es so ist,... sonst hab ich hier nen ordentlichen Fehler begangen). Also anfangen das Körbchen genauso zu Clickern wie die Decke erschließt sich mir jetzt beim Schreiben schon von allein - warum ich das nicht auch schon von Anfang an mitgemacht hab... tja... keine Ahnung :-p Wusste nicht das dieses um Aufmerksamkeit bitten so extrem ausarten kann und der Plan war ihn eigentlich frei in der Wohnung rumlaufen zu lassen... so, aber der Rest? Oder soll ich generell die Türe des Schlafzimmers schließen? Also auch wenn wir schlafen gehen und ihm die Möglichkeit die Zimmer frei zu wechseln nicht geben?

  • Betty1 dir auch ein fettes Danke! Ja, es tut gut solche Worte zu hören :-)
    Ich weiß das ich bedenken muss das 2 Wochen nicht viel sind und führe mir das auch immer wieder vor Agen trotzdem kommt zwischenzeitlich die Panik hoch "wie soll ich das schaffen"... Ich will einfach nicht von Grund auf was falsch anfangen damit es sich nicht schon einschleicht und dann nachher schwer zu bekämpfen ist...
    Das vorige zu Hause sah sehr liebevoll aus (soweit ich es beurteilen konnte) nur Erziehung war halt egal... kuscheln gabs dafür unendlich also: ich hab hier einen unausgelasteten Prinzen :-p
    Das mit dem Umlenken habe ich schon probiert also da wir noch lange nicht soweit sind wie ihr Beide mache ich es eher so das ich vom Weg in den Wald gehe und dort zwischen den Bäumen und Ästen rummanövriere wenn es zeitig genug passiert dann klappts auch... bei Momenten wo es nicht geht das man Ausweichen kann hab ich jedoch keinerlei Chance abzulenken... :-( danach den Hund wieder in den Griff zu kriegen dauert bei starken Reizen (Hund, Fahrradfahrer) bis zu 5-10 Minuten (gefühlte 10 Stunden und 20 gezerrte Muskeln)

  • Zitat

    Das vorige zu Hause sah sehr liebevoll aus (soweit ich es beurteilen konnte) nur Erziehung war halt egal... kuscheln gabs dafür unendlich also: ich hab hier einen unausgelasteten Prinzen :-p

    Da habt ihr uns einiges vorraus. Ich musste Betty erst ganz alltägliche Dinge beibringen wie z.B. Rollläden auf und zu machen, da hat sie sich vor lauter Angst vor dem Geräusch hinter dem Sofa verkrochen. Sie hatte sogar Angst wenn ich die Kühlschranktür aufgemacht habe. Regenschirme waren ganz schlimm. An einer Straße entlang gehen und und und. Könnte die Liste noch lange fortführen.
    Aber es wird besser, sie wird immer mutiger und es ist herrlich diese Fortschritte zu sehen. Ich platze fast vor stolz wenn sie jetzt völlig unbeeindruckt an jemand mit Regenschirm vorbei läuft.

    So wird es dir auch bald gehen wenn du Fortschritte in der Erziehung machst. Das mit dem Umlenken hat bei uns auch lange gedauert bis wir soweit waren wie jetzt.

    Ich drück euch die Daumen das es wird. Kannst uns ja hier auf dem laufenden halten wie es läuft wenn du magst.

  • Oh je das hört sich sehr schwierig an aber freut mich zu hören das ihr so gut vorankommt :-) und das man da stolz über jede Kleinigkeit ist glaube ich (bzw. merk ich ja schon selbst)! Was die Kleine wohl erlebt haben muss :-(
    Ich war etwas erschrocken darüber das Sammy meine Michael Jackson Bilder angeknurrt hat als er in die Wohnung kam da hätten wir nämlich einen üblen Streit ausfechten müssen hehe :-D Hat sich zum Glück auf ein Mal beschränkt :-D

  • Zitat

    VIELEN lieben Dank Shoppy für diese ausführliche und tolle Antwort!!!
    Ich muss die Angst "den Trainer zu belästigen" erstmal verlieren Jetzt am WE lass ichs aber mal noch *schäm*
    Also das Clickern draußen hab ich 1-2 Mal probiert aber wie gesagt nur in Situationen wo wir im Wald alles ausgeschnüffelt haben und das Interesse tatsächlich mal mir galt (SEHR selten) :-p Hier auf der Straße hab ich mir das auch so in etwa gedacht das "schnüffeln" als Belohnung gelten könnte habs irgendwo schon gelesen aber die Umsetzung ist doch schwierig da ein "Rausgehen" eben nur aus entweder Schnüffeln und ich warte auf den Hund oder Zerren besteht... soll ich wirklich einfach immer klicken wenn er im Schnüffeln verharrt und das Wort sagen obwohl er nicht eine Sekunde zu mir schaut oder jegliche Reaktion aufs Clicken zeigt? Hatte Bedenken das ich das "Clicken" damit irgendwie unwirksam mache...


    Ich hab grade Hund im Training, der nur am schnüffeln interessiert ist, wenn ich dabei bin jedenfalls bisher =) (ich bin bestömmpt total gefährlich). Und der Hund (Havanneser :hust: ) zieht wie Bolle. Wir machen folgendes:
    Wir gehen los, wenns zieht, bleiben wir stehen.
    Wenn die Leine locker ist, clicken und loben wir.
    Mußten wir stehen bleiben, warten wir im ersten Schritt auf etwas Aufmerksamkeit (manche Hunde machen auch die Leine locker, oder kommen einen Schritt zurück..., alles clickbar).
    nach dem Click gehen wir mit "okay" oder "geh schnüffeln" wieder los. und dann sind wir wieder am Anfang. Entweder es geht locker mit clickern weiter, oder wir bleiben halt stecken.
    Zwischendrin bieten wir nach einem Click auch immer mal wieder ein Leckerchen an.

    Wenn sich der Hund irgendwo festgeschnufft hat, kommentiere ich das mit "geh schnüffeln", click und loben in sich widerholenden Endlosschleife - und clicke dann auch, wenn der Hund wieder los geht.
    Wenn es sich irgendwie einrichten läßt und der Hund nicht so viel schneller ist, als man normaler weise geht, kann man sich auch selber etwas beschleunigen und selber die Leine locker halten - damit man mehr Gelegenheit zum "die leine ist locker"-clicken können hat. Bei dem Havanneser geht das ganz gut, weil der im Traben schnufft, und da kann Mensch ganz gut mitkommen. Bei nem Schäfer ist da wahrscheinlich ehr nicht so möglich.


    Zitat


    weißt du was ich meine? Also das es das "besondere" verliert... Danke auch nochmal für den Link da werd ich mich mal durchstöbern ob wir was passendes finden :-) An der Schleppleine könnte ich ja evtl Clicken wenn er in der Nähe ist und dann nen Rennspurt hinlegen als Belohnung ist das pro- oder kontraproduktiv?


    Nein, das ist eine Superidee! Mein Ridgeback findet extrem toll, auf einem Misthaufen (Pferdemist) rumzuklettern, dran rum zu scharren und das Ding zu markieren. Ab und an wird ein Äpfelchen verspeist oder die Schulter leicht parfürmiert. Bestimmt werde ich bald in eine geschlossene Anstalt eingewiesen, denn ich clicke sowas an - nicht damit er "schöner auf dem Misthaufen rumklettert" - ob wohl er das zweifellos immer schöner macht :headbash: sondern um diese geniale Belohnung auf den Clicker "aufzuladen". ich clicke, wenn er sich freut, weil er richtig rennen kann, vorzugsweise im Sand oder auf Laub oder auf Strohballen, oder er offenbar richtig Spaß beim Spielen mit Kumpels hat. Da kann man dann eben auch mal clicken und "hast du fein gemacht" sagen, wenn grad was anderes gar nicht geht.

    Zitat

    Das "flup, rein, entspannen" ist leider auch nicht so leicht bei 4 Etagen Aber wir haben heute MASSIVE Fortschritte gemacht was das zur Tür kommen angeht also ich bin sehr stolz auf ihn!!! (Geschirr lass ich eh den ganzen Tag an das war mir immer zu viel Aufregung die man sich sparen kann, verliert langsam auch den Aufregungsreiz) Werde dann vielleicht versuchen ihm den Vorraum im Flur vor der Tür irgendwie entspannt zu gestalten... Entspannungssignal sind wir dran aber ist noch nicht so weit aufgebaut das ichs anwenden könnte
    Das mit der Decken-Clickerei mach ich schon Danke

    http://www.cavecani.de/wissenswertes/…-hundetraining/
    falls du das noch nicht gefunden hast.

    Zitat


    Aber wegen dem Hinterherlaufen... also es ist nicht so das es NUR nicht sein soll weils mich nervt und dem Hund Stress macht ständig aufzuspringen ABER wenn der Herr Aufmerksamkeit möchte dann fängt er an alles auseinanderzunehmen... nimmt alles ins Maul... kratzt.. usw.. hab im Wohnzimmer nicht die Möglichkeit alles "Hundesicher" hinzukriegen wegen PC und Kabeln und da er auch mal allein bleiben lernen soll wollte ich das Schlafzimmer für ihn räumen (da haben wir bisher immer nur geschlafen - er im Körbchen neben mir).. das wäre dann seine "große Hundebox" Kannst du mir da auch noch einen Tipp geben wie ich damit anfange denn es soll ja nicht als Bestrafung gelten dort drin zu sein aber ich finds schwierig wie ich ihm den Unterschied beibringen soll "jetzt darf ich da liegen und jetzt soll ich aber ins andere Zimmer"... "jetzt ist die Tür auf und ich kann die Orte wechseln und jetzt nicht" und das ganze auch noch NORMAL scheinen zu lassen wie mans beim Allein-sein-Training ja machen soll ohne Belohnungen und Begrüßungen... oder ist es überhaupt nicht sinnig ihn im Wohnzimmer liegen zu lassen und die Decke als "so toll" zu bestärken (BITTE sag jetzt nicht das es so ist,... sonst hab ich hier nen ordentlichen Fehler begangen). Also anfangen das Körbchen genauso zu Clickern wie die Decke erschließt sich mir jetzt beim Schreiben schon von allein - warum ich das nicht auch schon von Anfang an mitgemacht hab... tja... keine Ahnung :-p Wusste nicht das dieses um Aufmerksamkeit bitten so extrem ausarten kann und der Plan war ihn eigentlich frei in der Wohnung rumlaufen zu lassen... so, aber der Rest? Oder soll ich generell die Türe des Schlafzimmers schließen? Also auch wenn wir schlafen gehen und ihm die Möglichkeit die Zimmer frei zu wechseln nicht geben?


    Du hast alles völlig falsch gemacht hihi
    Natürlich nicht.
    Ich hab grade Konzentrationsschwäche, waaaaa
    also
    Ich denke, es ist am schlausten, wenn Du entweder einen oder mehrere Fest Plätze einrichtest, auf die du schicken kannst - so als langfristiges Ziel. Wenn er dann nicht vor lauter nervöser Energie nicht mehr alles anfressen muß.
    Solange das noch so ist und er Zeugs nimmt, das er nicht soll, muß du das irgendwie verhindern. Entweder, indem das Zeugs ausserhalb seiner Reichweiter auf/wegeräumt wird.
    Oder indem er an einem Platz ist, wo er das rumliegende Zeugs nicht rankommt

    Ich habe mehrere Plätze (Hundematratzen) wo Hunde allerbequemst liegen können, aber an nur sehr wenig zerstörbares Zeugs rankommen, wenn ich sie da nämlich anleine, weil ich mal grad nicht immer auge drauf haen kann. Auch Hundeboxen kommen bei Bedarf mal zum Einsatz. Zudem bekommen sie dort allerfeinstes Knabberzeug, wie Kopfhautplatten, gefüllte Kongs, Rinderohren, Rinderkniegelenke... (http://www.kausnack.de/).
    Ich bestärke auch wenn sich Hunde selber auf den Hundeplätzen parken (zur Erklärung - ich habe Zwingerfeie Hundepension, und die Gasthunde sind mit im Haus - die "neuen" müssen dann ja auch erstmal raus finden, wie man sich hier verhält) und offenbar ist das hier manchmal so lohnenswert, sich auf diese Dinger zu parken, dass die Hunde den Teil des Spiels "Reise nach Jerusalem", wo die Musik ausgeht - wenn ich in den Raum komme.... alle hopsen schnell auf eine Matratze *kicher* sehr lustig, wenn einer nicht aufgepasst hat, und kein Platz mehr übrig ist, oder man sich zu einem nicht soooo gemochten anderen Hund dazu falten müßte... dann sieht derjenige manchmal so aus: :doh:

  • Und wieder DANKE! :-) Auch wenn mich das hier

    Zitat

    Du hast alles völlig falsch gemacht hihi

    einen kurzen Herzstillstand gekostet hat ;-) Die Reise nach Jerusalem Story ist genial :D
    Super dann nehm ich den Clicker gleich bei der nächsten Runde mit und beginne unser neues Abenteuer!
    Bin sehr gespannt wie sich der Kleine hier entwickelt hoffe ich kann ihm den ganzen Stress irgendwann nehmen!!!
    Übirgens das man den Clicker so "auflädt" hör ich grad zum ersten Mal, is ja hammer :D Dachte eher man macht was leichtes wie "sitz" und dann nach dem Click gehts ab in den Misthaufen :-p

  • Zitat

    Oh je das hört sich sehr schwierig an aber freut mich zu hören das ihr so gut vorankommt :-) und das man da stolz über jede Kleinigkeit ist glaube ich (bzw. merk ich ja schon selbst)! Was die Kleine wohl erlebt haben muss :-(
    :-D

    Am Anfang hab ich mich das auch gefragt und dachte vielleicht wäre es einfacher wenn ich wüsste was gewesen ist. Aber jetzt will ich es gar nicht mehr wissen. Schlimm genug das sie so eine schwierige Zeit hatte. Wichtig ist das sie jetzt lernt das ein Hundeleben auch Spaß machen kann und schön sein kann.

    Zitat

    Ich war etwas erschrocken darüber das Sammy meine Michael Jackson Bilder angeknurrt hat als er in die Wohnung kam da hätten wir nämlich einen üblen Streit ausfechten müssen hehe :-D Hat sich zum Glück auf ein Mal beschränkt

    Schön das es da zu keinem größerem Konflikt kam :lol: Betty hat sogar mal mein Spiegelbild angebellt als ich mich im Fenster gespiegelt hab. Da dachte sie wohl es steht jemand auf dem Balkon, merkwürdig oder?

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