agrressiv auf kleine beller

  • hallo,

    ich würde meinen hund unter allen umständen schützen. wenn die halterin ihre hunde nicht unter kontrolle halten will, dann wird sie die konsequenzen zu tragen haben.
    welche, wurde hier ja schon beschrieben.

    mir täte mein hund viel zu leid, als das ich ihn bis ans lebensende an so einem "hilfsmittel" führe, weil andere sich um nichts kümmern.

    gruß marion

  • Zitat

    Hallo

    Danke für die antworten. Das rüder Team sagt wenn es Frust ist bekommen wir das aus ihm nicht mehr raus.

    Wieso das denn nicht???
    Bist Du direkt beim Rütter, oder ein anderer Trainier bei ihm, oder eine Hundeschule aus seinem Franchise-Umfeld?
    Für mich zeugt das vor deutlichem Fachkenntnismangel.
    Natürlich kann man Verhalten verändern, dass auf Frust beruht - man kann jedes Verhalten verändern, egal worauf es beruht - ma muß im Prinzip nicht mal wissen worauf es beruht.
    Das einzige, was man wissen muß ist, wie man Verhalten verändert, und welche Bestärkungen man für den Hund einsetzen kann.


    Zitat


    Und ungesamt am grundgehorsam arbeiten da er mich und meinen Mann voll unter Kontrolle hat. Wenn wir zbs. Rennen springt er uns wild an und zwickt uns auch zwar nicht fest aber trotzdem.


    Ah, ja, typisch: wenn nix mehr einfällt, ist es "Hund hat Mensch unter Kontrolle"!
    Wenn ihr joggt, erhöht das das Erregungsniveau von Deinem Hund - und dann hüpft und schnappt er eben - ganz normales Hundeverhalten.
    Natürlich muß - und kann - er lernen, dass "joggen" bedeutet, mitlaufen, entweder dicht beim Menschen im selben Tempo oder eben im Freilauf - in mehr oder weniger großem Radius.
    Warum man da den Hund zuvor erst mal in eine "hat Kontrollzwang"-Schublade stecken muß :gott:
    Hier: http://www.spass-mit-hund.de/seiten/wellnes…r_dog/index.htm findest Du einen Trainingsplan, wie man es positiv auf baut.


    Zitat

    Bei den 4 Terriern können wir nichts tun die Frau ist Alkoholikerin und glaube was ihre Hunde angeht total lernresistent wenn man ihr mit Druck kommt. Zumindest wenn sie uns sieht rennt sie schreiend in die andere richtung und irgendwann folgen ihre Hunde ihr dann.
    Möchte ihr ihre Hunde auch nicht wegnehmen durch irgendeine Konsequenz weil ich glaube das ist so alles was sie noch hat.
    Zudem kommt bei uns jede nachbarstreitigkeit fast nem Selbstmord gleich das ist eben das Dorf...

    Du trägst die Verantwortung für das Wohlergehen Deines Hundes - nicht die für die Hunde der Frau, oder für das Wohlergehen der Frau!! Du wirst Dich entscheiden müssen, was Dir wihtiger ist.
    Was man versuchen KANN: Wenn die kleinen Biesterchen angefetzt kommen - sprich sie (die Hunde) freundlich an und werf ihne richtig tolle Leckerchen zu - wenn schon einer davor lieber frisst als Zoff macht, hast Du einen Fuß in der Tür. Das ganze klappt natürlich viel besser, wenn du jemanden mitnehmen kannst, der Dich dabei unterstützt, und den "abfangjäger" macht - sprich, der auf die Meute zu geht, und versucht sie - auf nette Art - von Dir und Deinem Hund abzulenken.
    Es ist auch gar nicht schlimm, wenn die beim ersten mal die geworfenen Leckerchen gar nicht bemerken bzw beachten.
    Durch Wiederholungen solcher Aktionen werden sie merken, das Du doch die nette "Futterschleuder" bist - damit stehst Du im starken Kontrast zu anderen Menschen, die sie treffen, denn das macht ja sonst keiner.
    Also werden sie vielleicht angerannt kommen - aber in der Erwartung, dass wieder was leckeres abfällt - und das ist eine andere Motivation - und das wird Dein hund bemerken!!!
    AUSSERDEM - viele Leute wollen nicht, das andere Menschen ihre Hunde füttern (ich gehöre auch dazu ;) ) - wenn die also fest stellen, dass man "Futterschleuder ist", fangen die plötzlich an, ihre Hunde ein sammeln zu wollen - und weil sie feststellen, dass das nicht leicht ist, vor allem, wenn sie schon hingerannt sind, machen sie das dann schon im Vorfeld! :hust:

    TSCHAKKAAAAAAAAAAA!!


    Zitat


    Würde mir wünschen unser Hund macht es so wie andere und ignoriert sie einfach denn dann dampfen die schnell wieder ab und so schade ist es weil unser Großer mal nen terrierfreund hatte und diesen deshalb jetzt auch hasst und ihn schon zwischen den Zähnen hatte.


    Liebe grüße

    Lanka

    Das muß er erst lernen - und das wird sehr schwer werden, wenn er während des Lernens immer und immer wieder die Erfahrung macht, dass es ganz egal ist, was er macht - die greifen ihn sowieso an. Das untergräbt jegliche Trainingsbemühungen. Du kannst von Glück sagen, wenn er das Verhalten nicht auf andere Hunde überträgt.

  • hallo martina

    danke also wir sind bei einer einzeltrainerin, aber die 4 terrier würde ich nie im leben füttern da entsteht ja dann noch futterneid außerdem so wie die situationen sind hab ich nicht mal ne hand frei um die zu füttern außerdem würd ich sie ja belohnen und unseren strafen wenn der sieht das die anderen da leckerlies bekommen haben.
    bisher fand ich die aussagen der trainerin eigentlich sehr schlüssig und passend und ich bin einfach nur sehr dankbar das ich es mir jetzt wieder zutraue mit dem halti harness mit meinem hund wieder rauszugehen was davor für mich echt undenkbar gewesen wäre.
    wir waren ja auch erst einmal dort die nächsten stunden werden zeigen ob wir uns da wohl fühlen oder nicht.
    ich weiß das der rütter die nation spaltet entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht.
    ich bin mir bei der dominanz unseres hundes auch unsicher weil ich ihn auf der anderen seite kuscheln und herzen kann und auf ihm drauf liegen und so viel mehr das ist echt der geduldigste hund dieser welt, dass aufmucken ist nur draußen nicht innerhalb der wohnung.
    aber das er ein kontroller ist sehe ich auch so denn wenn mein mann und ich uns auf der straße trennen dann macht der ein theater sondersgleichen ( das ist keine angst! ) wenn man ihm vorm laden anbindet dann kläfft er alles zusammen bis wir wieder in sichtweite sind
    werden jetzt erstmal schauen wir das training weiter geht die punkte befolgen und wenn wir kein gutes gefühl haben ein wechsel ist immer noch möglich.
    so lange aber die 4er immer wieder auf ihnzurasen glaube ich auch nicht das sich was ändert.

  • Zitat

    hallo martina

    danke also wir sind bei einer einzeltrainerin, aber die 4 terrier würde ich nie im leben füttern da entsteht ja dann noch futterneid


    Zwischen den vieren? NA UND???
    Du bist für Deinen Hund zuständig, nicht für die Terrier.
    Dein eigener bekommt logischerweise auch was.

    Zitat


    außerdem so wie die situationen sind hab ich nicht mal ne hand frei um die zu füttern außerdem würd ich sie ja belohnen und unseren strafen wenn der sieht das die anderen da leckerlies bekommen haben.

    Erfordert das Übung und Koordination? Natürlich. Wenn man Verhalten eines anderen Lebewsesens (in diesem Fall mindestens von fünf gleichzeitig) ändern will, erfordert das immer Veränderung des eigenen Verhaltens, und das erfordert eben Übung.
    Bekommt man das hin - na klar!!
    Ich habe ähnliche Situationen, wenn ich zwei Hunde an der Leine habe, da muß ich ja auch irgenwie mit klar kommen.
    Das kann man doch aber üben! SChmeiß leckerchen, halt Deinen Hund im Geschirr fest, und mit der anderen Hand Leckerchen vor die Nase - ganz ohne andere Hunde - anschließend darf er die geworfenen Leckerchen aufsammeln. Großartiges Spiel. Nebenbei lernt er, dass "am Geschirr festgehalten werden" so ziemlich das beste ist, was ihm widerfahren kann.

    Und NEIN, Du belohnst die anderen Hunde nicht - du formst deren Verhalten um - denn wenn die Leckerchen fliegen, laufen sie ja bis dahin nur auf Euch zu, und hängen noch nicht im Fell von Deinem Hund - RIESEN Unterschied!!!
    Und Dein Hund wird sich SICHERLICH nicht bestraft vorkommen, denn ihm wird das schlimmste dieser Situation vom Leibe gehalten - die Terrier nämlich UND er bekommt ja auch Leckerchen...


    Zitat


    bisher fand ich die aussagen der trainerin eigentlich sehr schlüssig und passend und ich bin einfach nur sehr dankbar das ich es mir jetzt wieder zutraue mit dem halti harness mit meinem hund wieder rauszugehen was davor für mich echt undenkbar gewesen wäre.


    Ist das ein Kopfhalfter oder ein "Harness" von Halti gibts da beides?
    Wichtig ist, dass Du ihn gut halten kannst - wenn du da zunächst ein Hilfsmittel für benötigst, ist das völlign in Ordnung - deshalb hatte ich zu dem Punkt nichts geschrieben.
    Pass halt auf, dass Du am (sollte es eines sein) Kopfhalfter AUF KEINEN FALL!!!!! herum ruckst, das geht direkt auf die Halswirbelsäule - und verknüpft auch noch einen üblen Schmerzreiz mit der eh schon beschi**enen Hundebegegnungssituation!


    Zitat

    wir waren ja auch erst einmal dort die nächsten stunden werden zeigen ob wir uns da wohl fühlen oder nicht.
    ich weiß das der rütter die nation spaltet entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht.


    Mir geht es nicht ums mögen - mir geht es um Fachkompetenz. Aus allem was ich bisher von ihm gesehen habe, bekomme ich den eindruck, dass er Hunde in Schubladen steckt, und Problemverhalten am liebsten mit Sachen löst, die der Mensch werfen soll - Bällchen, Futerdummies, Ketten... Ausserdem ist er in den Erklärungen unpräzise, was zur folge hat, dass die Menschen unpräzise, unklar und viel zu wenig bestärken.
    Es gibt so viele andere Möglichkeiten, dem Hund zu vermitteln, was man möchte - und die nutzt er nicht, er scheint sie nicht mal zu kennen...
    Aber das ist ein anderes Thema und sprengt den Rahmen.

    Zitat


    ich bin mir bei der dominanz unseres hundes auch unsicher weil ich ihn auf der anderen seite kuscheln und herzen kann und auf ihm drauf liegen und so viel mehr das ist echt der geduldigste hund dieser welt, dass aufmucken ist nur draußen nicht innerhalb der wohnung.


    Ach die unsägliche Dominanz...
    http://www.muppen-abc.lu/dominanz.html

    http://www.cumcane.de/bibliothek/doc…david-mech-2008
    http://www.cumcane.de/bibliothek/doc…david-mech-2008

    Es gibt einfach keine Ausrede mehr, warum man diese veralteten Ansichten im Hundetraining immer noch verbreitet und anwendet :(
    Ausser natürlich stures beharren auf liebgewonnenes eigenes Verhalten - man müßte ja sein eigenes Verhalten ändern, das ist natürlich anstrengend :hust:


    Zitat


    aber das er ein kontroller ist sehe ich auch so denn wenn mein mann und ich uns auf der straße trennen dann macht der ein theater sondersgleichen ( das ist keine angst! ) wenn man ihm vorm laden anbindet dann kläfft er alles zusammen bis wir wieder in sichtweite sind
    werden jetzt erstmal schauen wir das training weiter geht die punkte befolgen und wenn wir kein gutes gefühl haben ein wechsel ist immer noch möglich.


    Weißt Du was das traurige an diesem "Kontroller"-Schubladendenken ist - es ist tatsächlich Kontrollverlust - allerdings wird das Wort in diesem Fall in einer völlig falschen Bedeutung verwendet.
    [wiki]http://de.wikipedia.org/wiki/Kontrollverlust[/wiki]

    Kontrollverlust bedeutet DASS MAN SEIN EIGENES VERHALTEN NICHT MEHR UNTER KONTROLLE HAT - nicht, dass man zwanghaft kontrollieren will, was andere tun.
    Und das obertraurige ist, dass es TATSÄCHLICH Kontrollverlust ist, was Dein Hund in diesen Situation hat...
    Du ziehst nur die völlig falschen Schlüsse und Konsequenzen daraus, weil Du eine falsche Definition des Wortes vermittelt bekommen hast :sad2:

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