Üben... Schlafen und alleine bleiben...

  • Hallo unsere Hündin ist jetzt seit letzten Freitag bei uns... Am Anfang hat mein Mann im Wohnzimmer geschlafen... Sie schläft in der Box. Jetzt wollte mein Mann aber auch mal in unserem Schlafzimmer zurückziehen... Unser Tierarzt hat gesagt, dass wir die Hündin direkt so daran gewöhnen sollen, wie es letztendlich auch laufen soll. Wenn mein Mann also immer im Wohnzimmer schlafen will, können wir die Hündin daran gewöhnen :-)

    Naja... Nun schläft sie alleine in der Hundebox... So steht es im übrigen auch in dem Buch zur Rasse.

    Aber es gefällt ihr einfach gar nicht.... Es wird auch kaum besser. Was sollen wir machen. Sie soll grundsätzlich nicht bei uns im Schlafzimmer schlafen, sondern im Wohnzimmer.

    Dann habe ich noch eine Frage an das Alleine sein... Ich bin zwar zu Hause und muss nicht arbeiten, aber z. B. muss ich im Dezember auch mal zum Arzt. Das alleine bleiben üben klappt bislang auch nicht. Sie kratzt richtig heftig an der Tür und weint.

    Da wir Neulinge sind, kann ich das auch überhaupt nicht einschätzen... Man soll ja das alleine sein üben... Und anfangs nach ein paar sekunden wieder rein gehen, wenn sie nicht fiept und belohnen etc. Das klappt nur gar nicht, weil es keine Sekunde ohne fiepen gibt. ????

    Wäre sehr dankbar für Tipps aller Art ;-)

    Liebe Grüße

    Tarite

  • Hi!

    Ich würd für die Box ein Kommando einführen (wir haben nur ne Decke, also heißt das Kommando einfach "Decke"), dass sie da hin gehen soll. Dann könnt ihr sie auch da hin schicken... unsere hat auch ihren Schlafplatz außerhalb vom Schlafzimmer... ist am Anfang auch immer rumgetiegert... mit "Decke" wieder hinschicken. Saß nach ca. ner Woche.

    Allein bleiben: Wenn paar Sekunden zu lang sind, dann kürzer halten: auf ihren Platz schicken, tür auf, raus, tür zu und sofort wieder rein. Nicht loben oder so, das Weggehen und wiederkommen ist was normales, das kein Aufhebens wert ist. Nen Tag so machen. Dann eine Sekunde draußen warten... nen Tag so machen. Dann zwei, drei... nach ner Woche kann man dann bei ner Minute auf zwei ankommen, jenachdem wie schnell der Hund lernt, und ab da wird die Lernkurve immer steiler. Nach 2-3 Wochen kann man anfangen, in Arztterminen zu denken :D
    Wichtig: Sobald ihr merkt, dass Hundi wieder ein Problem hat, nen Schritt zurück und da nochmal was nachüben, und wieder kleinere Fortschritte machen. Eventuell hilft auch Ablenkung: wenn unsere allein bleiben muss, ist der Fernseher oder das Radio an, und wenns für was länger ist, gibts nen Karton mit Leckerlis in Altpapier versteckt... ist hinterher Chaos, aber ne bessere Abregung als die Möbel falls es Hundi langweilig wird... und man kann hinterher auch gleich zusammen aufräumen üben ;)
    Wichtig auch: Nicht verabschieden oder begrüßen! Auch beim Reinkommen Hund erst mal abregen lassen, sonst stresst den das Warten erst recht, weil er sich mental schon mal auf die stürmische Begrüßung einstimmt, und drei Stunden in diesem "Gleich kommt se und dann gibts Knuddel!"-Zustand ist Stress pur!

  • Hallo,

    der Hund ist ja gerade erst angekommen!! Wenn es ein Welpe ist, würde ich den nächtlichen Kontakt noch etwas beibehalten.

    Da bei uns das Schlafzimmer für den Hund total tabu ist, hat mein Mann die ersten 2 Wochen auf dem Sofa genächtigt. Ich glaube, die Zeit war richtig, da er ja einerseits eine Eingewöhnungszeit braucht, bis er sich sicher fühlt und wir ja auch seinen nächtlichen Rhythmus erst einmal kennenlernen mussten.

    Lass dem Hund noch ein bisschen Zeit!!

    Paciencia

  • Vielen Dank für eure antworten. Das mit dem Schlafen klappt jetzt seit zwei Tagen ganz gut. Und mein Mann hat dann doch auch auf der Couch genächtigt. Mal sehen, wir den dann wieder ins Bett kriegen ;-)

    Nochmal was ganz anderes: Unsere hündin schnappt ziemlich viel und nach allem... Inwieweit ist das noch als "normales" Welpenspiel zu sehen? Wenn sie jemanden begrüßt schnappt sie in die Hände, die zum streicheln runterkommen... Wenn wir spielen und ich das Spiel beende, schnappt sie nach meinen Händen, Armen etc.

    Ich stehe dann auf und ignoriere sie.

    Unsere Tochter (3) hat aber schon einige Male geweint. Jetzt steh ich immer danneben und sage meiner Tochter: Vorsichtig, nicht so, mach so... etc.

    Aber ich will bei meiner Tochter auch keine Angst und Unsicherheit schüren...

    Kann mir jemand helfen???

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