Plötzliche Geräuscheangst

  • Hallo,

    ich bin es schon wieder. Wenn eine Sache mit Browny gut läuft, gibt es eine neue, die Sorgen macht ;-(

    Die Inkontinenz von Browny scheinen wir nun im Griff zu haben. Nun ist es so, dass er bei jedem noch so kleinen Geräusch erschrickt/ängstlich wird.

    Schnalze ich mit der Zunge, springt er aufgeregt an mir hoch, oder drückt sich an mich oder geht von mir weg.
    Piept der Computer mal einmal kurz (nicht mal laut), geht er raus in seine Hütte
    Fliegt ein laut kreischender Vogel (gut, das muss ein wirkliches Vieh sein, wirklich laut), kommt er aufgeregt zu mir zum Sofa und versucht sich anzukuscheln
    Quietscht draußen eine Bohrmaschine, legt er sich im Haus schnell in eine Ecke oder (wenn Tür offen) ins Gäste-WC
    Beiße ich in ein Wassereis (was dann etwas knackt), geht er sofort mit geducktem Kopf ins Haus
    Es sind also alles Geräusche, die eigentlich tägl. vorkommen. Sonst haben ihm Geräusche nie was ausgemacht. Jetzt jedes Geräusch, das gerade mal so aufkommt.

    Vielfach wird auf Schilddrüsenunterfunktion hingewiesen. Hm... das hieße, ich müsste ihn für die Blutabnahme wieder sedieren (er wird beim Tierarzt ja immer extrem aggressiv vor Angst).

    Habt ihr da noch andere Ideen, Tipps, was ich machen kann? Ich will ja nicht, dass der Arme jetzt tägl. irgendwelche Ängste ausstehen muss...

    Kann es auch sein, dass meine Schwangerschaft so ein Verhalten auslöst? Aber doch eher nicht, oder? Schwanger bin ich ja schon länger... dieses Angstverhalten hat er irgendwie jetzt so ca. 1 Woche oder so (zumindest, wo es mir auffällt).
    Unterwegs beim Spazieren gehen ist er immer sehr relaxed... da stört ihn fast nix, weil er mit Schnüffeln beschäftigt ist.

    Bitte bitte helft mir. Der Gedanke an einen Tierarztbesuch macht mich schon wieder völlig fertig. Aber Brownys Unruhe wegen der Angst ist auch schrecklich. Ist draußen was, rennt er rein, ist im Haus was, rennt er raus...
    Ansonsten freut er sich wie gehabt tierisch auf sein Futter und auf Gassi gehen... ist also sonst der Alte....(ach, apropos: er ist 11,5 Jahre alt und total fit).
    Liebe Grüße

  • Leider muß ich auf den TA verweisen, denn es könnte sein, daß er die Geräusche nicht mehr richtig zuordnen kann.
    Das war bei meinem Alten auch.
    Frag doch den TA mal nach KARSIVAN, das ist zum Durchbluten für alte Hunde. Hab mal gelesen, daß es evtl. auch bei Alterschwerhörigkeit hilft.

  • Was mir wegen dem Alter als erstes einfällt, ist, dass sich vielleicht in seinem Körper gerade irgendwas verändert. Viele Hunde reagieren z.B. bei einer verschlechterung der Sehfähigkeit mit Angst vor manchen Dingen, die sie einfach nicht mehr gut erkennen.
    Aber bei Geräuschen wäre das ja eher dann im Gegenteil...

    Wenn der Hund immer sicher war und jetzt so große Angst vor relativ leisen Geräuschen hat, kommt ihr wohl um eine Blutprobe nicht drum rum, denn da muss etwas im Körper falsch sein wenn er keine schlechten Erfahrungen gemacht hat!

  • Ich habe noch was vergessen;
    ich glaube nicht, daß es was mit deiner Schwangerschaft zu tun hat ;)
    Bei meinem Joschi hat das auch ungefähr in dem Alter angefangen und das lag an den Ohren.

  • Hallo ihr beiden,

    erst mal vielen Dank für eure Antworten.

    Bentley: Was aber komisch ist: Die Befehle, die ich ihm in normaler Lautstärke gebe, hört er ja noch. Also mir scheint nicht so, als wenn er (vor allem innerhalb einer oder zwei Wochen) so schlecht hören kann, dass er Angst vor hörbaren Geräuschen hat.
    Grad waren wir auch nochmal eine kleine Runde Gassi... (gut, waren jetzt nicht wesentl. viele Geräusche dort), da war er sehr locker. Und mein Schnalzen hat er als Leckerli-Gabe aufgefasst. Ui, gibt was, Ohren hoch und ab zu mir, Leckerlie abholen....

    LG

  • Joschi hat auch noch normale Geäusche gehört.

    Aber manchmal, jenachdem was das für ein Geräusch war, hatte er Angst (Panik). Deswegen nehme ich an, er konnte sie nicht mehr zuordnen.
    Frag doch den TA mal.

  • Hallo zusammen,

    also bei Browny habe ich jetzt rausgefunden, dass er hauptsächlich bei hellen Geräuschen Angst/Furcht bekommt. Er zittert nicht, reagiert nur leicht erschrocken und sucht dann Schutz. Keine Angst, ich werde auf jeden Fall die Tierärztin fragen, aber ich versuche eben auch erst mal so gut wie möglich rauszufinden, auf was Browny reagiert, und was die Ursache sein kann.

    Ich bin fast auch ein bisschen im Glauben, dass es an der Caniphedrin liegt. Eben weil Brownys Ängstlichkeit so plötzlich bei völlig alltäglichen Geräuschen kam. Jetzt gerade knackte unsere Kaminholz-Kiste, ich erschrecke mich und Browny legt sich relaxed hin (vielleicht aber auch, weil er vom Gassi-gehen leicht erschöpft ist?)

    Hat sonst noch jemand eine Idee? Oder könnte es nicht tatsächlich doch von Caniphedrin kommen?

    Liebe Grüße

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