Operation Grauer Star Erfahrungen?
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Ich bin hier auch gerade wieder reingestolpert.
Bubuka, habe ich das aus deinen Posts richtig herausgelesen, dass du dich überwiegend gegen eine OP entschieden hast?
Ich denke auch nicht, dass es bei uns eine OP geben wird (erst mal). Mir ist das Narkoserisiko zu hoch und Apachi hat ja bisher nur eine leichte Trübung und sonst keinerlei Einschränkungen oder Probleme.
- Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Meine Cara hatte durch eine Mangelernährung (sie kam aus schlechten Verhältnissen) bereits im Welpenalter Grauen Star. Im Alter von 8 Monaten ließ die damalige Pflegestelle sie bei Dr.Bali in Pulheim-Stommeln (Nähe Köln) operieren. Er ist Spezialist für Augen.
Die OP hat ihr sehr geholfen sich in ihrem neuen Leben, das sie ein paar Wochen später bei mir begann, zurecht zu finden. ABER (!) sie ist keine dauerhafte Garantie für mehr Sehkraft etc. Damals wurde der Belag durch den die Trübung entsteht ausgeschabt sozusagen und die Linse entfernt. Auf das Einsetzen einer künstlichen Linse wurde verzichtet. Man erklärte mir, dass Hunde sowieso nicht scharf sehen und ja nun auch nicht lesen müssen oder so. Da stünden mögliche Nebenwirkungen einfach in keiner Relation zum Nutzen, was ich einleuchtend fand.
Nächsten Monat wird Cara 4 Jahre alt. Der Arzt hatte uns damals prognostiziert, dass trotz OP die Sehkraft wieder schubweise abnehmen kann und genau so ist es gekommen. Nochmal operieren? Nein! Der Stand nach jeder OP wäre immer schlechter als der Stand nach der vorangegangenen. Sie würde also so oder so mit der Zeit erblinden, nur eben deutlich langsamer. Dafür müsste sie sich aber jedes Mal durch die Strapazen einer OP und ihrer Nachwirkungen quälen. Am Ende ist aber das Ergebnis irgendwann das selbe, also warum?Cara kommt ganz gut zu recht. Ihre Pupillen können halt nicht mehr so schnell öffnen und schließen, weshalb sie ein Problem mit wechselnden Lichtverhältnissen hat. Durch die langsam voranschreitende Erblindung hat sie Zeit sich nach und nach dran zu gewöhnen. Trotzdem verunsichert sie der stattfindende Sehverlust. Aber da arbeiten wir eben dran. Sie lernt sich mehr auf die anderen Sinne zu verlassen und im April waren wir sogar noch auf einem Agility-Workshop, den sie spitze gemeistert hat. Der war aber auch indoor in einer gleichmäßig ausgeleuchteten Halle, da hat sie dann nach ein paar Minuten Einstellzeit auf die Lichtverhältnisse wenig Probleme.
Ich würde so eine OP wieder machen lassen bei einem jungen Hund. Aber wie Caras Geschichte zeigt, ist sie keine Garantie für eine dauerhafte Erhaltung der Sehkraft. Bei einem älteren Hund würde ich daher auf eine OP verzichten, gerade wenn der Hund gut zurecht kommt. Hunde haben mit Blindheit meist weniger Probleme wie wir Menschen.
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