An der Leine Angst - offline nicht?
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Wie der Titel es schon sagt: meine kleine Rumänin (5 Monate) hat an der Leine Angst, wenn sie frei ist nicht.
Zum Glück zeigt sie nur bei der Nacht-Pippi runde um 22 Uhr Unsicherheit. Klar, es is zappenduster, sie is müde, es is kalt. Da wird sie eben schnell quengelig, hat keine Lust zu laufen, will lieber wieder Heim.
Allerdings wundert es mich doch sehr, dass sie auf dem Weg zum Bahndamm (laufen dort zwischen Häusern und dicht bewachsenem Bahndamm durch) quengelt, sobald ich sie dort aber loslasse ist sie entspannter, klebt nicht an mir, rennt aber auch nicht weg.Solange es hell ist haben wir überhaupt keine Probleme, sie ist nicht ängstlich oder scheu, nicht übermäßig schreckhaft oder so etwas.
Spielt meine kleine Mimose nur Theater oder traut sie meinen Führungsqualitäten nicht?

Sie wurde von mir noch nie an der Leine herumgezerrt, irgendwohin gezwungen wo sie freiwillig nicht hinwollte, o.ä. Stattdessen wurde zur Eingewöhnung gespielt, gehüpft und mit Leckerli oder Spiel belohnt wenn sie schön lief. Mittlerweile braucht sie das tagsüber garnicht mehr.
Allerdings kommt sie wie gesagt aus Rumänien (kam mit ca. 3 Monaten nach Deutschland) und saß dann ca eine Woche im Tierheim. Leine kannte sie im Prinzip garnicht, aber ich habe beim TH-Besuch beobachtet wie "Probegassigänger" sie an der Leine gezogen haben, weil sie nicht laufen wollte.
Was kann ich tun um ihr an der Leine mehr Sicherheit zu geben, ohne sie, falls sie wirklich nur schauspielert, darin zu bestätigen?
Ach ja: Solange sie "zickt" (also langsamer läuft, sich permanent richtung Heimat umsieht, ab und an kurz leise jammert) bleibt sie auch an der Leine, ich locke sie mit "Komm, komm", wenn sie stehenbleibt und sobald sie ruhiger wird darf sie laufen. Dass sie sehr dringend muss kann ich ausschließen, weil wir durch den Garten rausgehen (da ist sie noch ohne Leine) und zum Bahndamm keine Minute lang laufen.
Jemand ne Idee?
- Vor einem Moment
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Hi,
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*schubs*
Hat denn keiner einen Tipp?
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Zitat
Solange sie "zickt" (also langsamer läuft, sich permanent richtung Heimat umsieht, ab und an kurz leise jammert) bleibt sie auch an der Leine, ich locke sie mit "Komm, komm", wenn sie stehenbleibt und sobald sie ruhiger wird darf sie laufen.
Hast du dich schonmal mit Beschwichtigungssignalen beschäftigt? Es könnte nämlich sein, dass das an sich garkein "Zicken" ist, sondern sie sich wirklich sehr unwohl fühlt.
3 Dinge, die Beschwichtigungssignale sein könnten (musst du natürlich im Kontext sehen):
Langsamer laufen
Wegsehen
WinselnDiese 3 Sachen macht Happy spät nachts auch, ich gehe einfach wieder rein, sobald sie gepullert hat.
Allerdings ist das schon komisch, dass sies ohne Leine nicht mehr macht. Auf jeden Fall ist Geduld haben und Ruhe reinbringen schonmal garantiert nicht verkehrt. Vielleicht ist es nur eine vorrübergehende Kindheitsmacke und legt sich einfach, wenn sie die Situation zigmal hatte.
Und nachts die Leinenführigkeit genauso üben, wie dus davor tagsüber gemacht hast. Oft lernen Hunde ja in Situationsbezogen, vielleicht ist die Nacht für sie so anders, dass sie sich da an die Leine noch nicht gewöhnt hat und sie zum üben noch das Hüpfen, Springen und wasweißich braucht, mit dem du ihr das tagsüber beigebracht hast.
Liebe Grüße,
Lily und Happy -
Ne, Beschwichtigungssignale sind das nicht, die erkenn ich schon ;-)
Sie sieht halt Gespenster. Also bleibt plötzlich stehen und dreht sich um und schaut den Weg entlang ob da nicht jemand kommt. Wenn sie merkt, da kommt keiner, geht sie auch weiter.
Ich habe auch langsam das Gefühl, dass sie nur deswegen ohne Leine schöner mitläuft, weil sie dann doch lieber zusieht, dass sie bei mir bleibt und mich nicht verliert. Je mehr ich mich mit ihr beschäftige, desto besser läuft sie mit. Ich hab sie gestern und heut mal bis zum Bahndamm getragen (hab sie schon zuhause hochgenommen, nicht erst als wir draussen waren und sie Angst hatte) und dort dann mit Käsestückchen abgelenkt/gelockt. Lief viel besser - nur dass sie sich halt nicht gelöst hat. Aber wenns sein muss, darf sie das nachts auch wieder im Garten machen. Raus gehen will ich trotzdem nachts weiterhin mit ihr, macht ja keinen Sinn das jetzt zu umgehen, sodass sie später oder wenns mal dringend sein muss, sich nachts nicht raustraut.
Aber ich hoffe/denke, dass sich das, wenn sie größer ist, auch wieder legt.
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Da Happy die Dunkelheit auch ungeheuerlich erscheint üben wir das jetzt auch abends, also mit einer Runde gegen 19.30 Uhr. Da ists ja leider schon dunkel. Dran gewöhnen müssen sie sich ja schließlich, im Winter wird man viel im dunkeln unterwegs sein...
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