Drei Probleme, die es zu lösen gilt
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Hallo,
Ich frage nochmal nach Tipps bezüglich unserer Hunde. Es gibt drei Probleme, die wir zur Zeit haben, nachdem sich Oscars Leinenaggression und die Angst der Kleinen ein wenig legen.1) Allein allein bleiben. Das haben wir am Anfang vermieden, da die Kleine viel Schutz beim Herrn gesucht hat. Mittlerweile würde ich aber gern auch mal getrennt mit beiden spazieren gehen, wenn mein Freund nicht da ist. Sie kann mit Oscar ohne Probleme allein bleiben. Aber wie bauen wir das ganz allein bleiben am besten auf?
2) Beim Spaziergang selbst sind die beiden mit dem Kopf in den Wolken. Alles andere ist interessanter als wir bzw. ich. Das war mal besser, aber irgendwie haben wir zur Zeit einen Tiefpunkt erreicht. Beim Futterbeuteltraining usw. sind sie beide konzentriert, nur wenn es dann wirklich an der Leine zum Gassi gehen geht, hört der Spaß auf. Die Leinenführigkeit lässt dann auch zu wünschen übrig, womit wir zu Punkt 3 kommen:
3) Die Kleine ist bezüglich der Leinenführigkeit beratungsresistent. Wir haben es mit stehen bleiben und umdrehen versucht, aber keine Chance, sie läuft sofort wieder vor und zieht. Auch hält sie eine große Individualdistanz ein. Mir wäre es am liebsten, wenn sie hinter mir, zumindest neben mir läuft, da ich sehe, dass sie sich mit dem vorn weg laufen selbst stresst.
Vielleicht habt ihr ja einen Tipp, wie wir eins oder alle Probleme in den Griff kriegen. Prinzipiell sind es alles kleine Einzelheiten, aber zusammen stören sie schon.
Danke und liebe Grüße.
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1. August 2010 um 16:08
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Drei Probleme, die es zu lösen gilt - Vor einem Moment
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Hallo Rodaneze
zu Punkt 1 ich würde klein anfangen nimm einen der Hunde mit raus zB Müll weg bringen Post holen und dann das ganze immer mit einen anderen nie mit dem gleichen. So erweiterst du das ganze statt ebend nur ein paar min. vieleicht um die Ecke pinkeln lassen oder so. So kannst du das ganze langsam üben.
Punkt 2 versuche den kleinen zu bestechen zuminderst Anfangs, so das er zu dir kontakt hält dann dürfte das auch besser laufen.
Punkt 3 ist mit punkt 2 sehr identisch. Versuche die aufmerksam keit auf dich zu lenken und vergiss nicht zu loben anfangs mit Leckerlie und dann mifängst du an zwischendurch einfach durch Kontakt zu beloben.
Wünsche dir viel geduld, und es wäre auch ein versuch wert die Hundeschule zu besuchen, die geben dir auch noch mehr Tipps und vor allem kannst du dir die Tipps von den Trainer anschauen. Durchs lesen ist leider nicht alles so wie man es will.
LG Sabine -
Hallo!!!
Ich bin kein Hundespezialist, aber das alles sind Dinge die ich momentan auch übe.
Zu 1.)
Ich habe so begonnen, dass ich allgemein wenn ich in ein anderes Zimmer gehe (z.B. morgens lange im Bad bin), dann wieder in ihrer Sichtweite bin und sie mich begrüßt, ignoriere ich sie.Als nächsten Schritt bin ich ohne ein Wort einfach aus der Wohnung raus. Ich habe mich dann etwa 5 Minuten auf die Treppe im Flur gesetzt um zu lauschen ob sie vielleicht jammert. Sie ist aber anscheinend ganz brav auf ihre Decke ins Schlafzimmer gegangen und hat dort auf mich gewartet.
Nachdem ich rein bin habe ich sie wieder ignoriert und erst später begrüßt.
Sie muss einfach wissen, dass es völlig natürlich ist wenn ich gehe und wissen, dass ich auch wiederkomme.Zu 2.)
Meine Hündin achtet schon auf mich, aber nicht wenn ich will, dass sie SITZ macht um sie dann abzuleinen. Ich arbeite ohne Leckerchen und somit muss ich dafür sorgen, dass sie auch so ihre Aufmerksamkeit auf mich richtet. Es passiert erst dann wieder was..also weiter gehen oder ableinen...wenn sie mich beachtet. Das ist teilweise schon eine Geduldsprobe. Dazu kann ich dir leider noch nicht viel schreiben bzw. zu etwas raten. Da müssen wir auch erst noch unsere Erfahrungen machen.Zu 3.)
Meine Debbie kannte keine Leine, Autos, Jogger oder was auch immer. An der Leine ging sie sehr unruhig. Zu Beginn bin ich noch viel mit ihr stehe geblieben, weil sie sich die Dinge um sich herum zuerst anschauen und kennenlernen musste. Später blieb ich einfach stehen wenn sie zog. Sobald sie sich beruhigte und mich dann vielleicht auch anschaute gab es ein kurzes Lob und wir gingen weiter.
Auch hierbei braucht man Geduld und sollte eher in einer Umgebung üben in der dein Hund nicht allzu sehr abgelenkt wird. Bei uns klappt das alles schon sehr gut.Einen lieben Gruß!!
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Hallo Rodaneze,
was ich bei Dir geglaubt habe herausgelesen zu haben ist die Tatsache, dass alles was gemacht wird immer mit beiden Hunden gleichzeitig geschieht - kann das sein?
Dieses Gefühl Luft für die Hunde zu sein, sobald es rausgeht.....ich würde mir die Zeit nehmen und jeden Hund auch mal einzeln Gassi zu führen. Hunde suchen zunächst immer erstmal den Kontakt zu Artgenossen.
Solange diese vorhanden sind, spielt der Mensch eine eher untergeordnete Rolle (auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen).
Aus diesem Grund würde ich mal diesen und mal jenen Hund nehmen und mit ihm etwas anstellen. Die Aufmerksamkeit des Hundes sollte dann wesentlich höher sein.
Wir gehen auch schonmal getrennt spazieren mit unseren Hunden, eben damit sie nicht 24 Stunden am Tag beieinander hängen. Es tut der Bindungsarbeit Mensch-Hund unheimlich gut, wenn man sich diese Zeit nimmt und dann mit seinem Hund arbeitet.
Lg
Volker -
Hey,
Ja genau, wir wollen jetzt auch in erster Linie mit beiden einzeln arbeiten, dann klappt das mit der Aufmerksamkeit besser. Wäre da nicht das Problem mit dem "ganz allein bleiben" bei der Kleinen... Habe sie aber grad mit Rinderohr und angeschaltetem Fernseher für 10 Minuten in der Wohnung gelassen, nach dem ich draußen mit ihr Futterbeuteltraining gemacht hat. Hat ganz gut geklappt, nächstes Mal stelle ich die Kamera auf um zu schauen, ob sie starke Stresssymptome zeigt. Dann mach ich's in 30 Sekunden Schritten oder so...
Außer ihr habt noch andere Tipps.. -
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