Angst bei Dunkelheit?

  • Hallo an Alle, vielleicht weiß jemand einen Rat. Unsere Gina (Goldie) ist 8 Jahre alt, wir haben sie vor 5 Monaten aus dem Tierheim geholt. Von dem Vorbesitzern ist sie sehr schlecht behandelt worden, Einzelheiten hat man uns nicht erzählt. Aber sie muß wohl geschlagen worden sein und auch oft angekettet. Schnell haben wir gemerkt, das sie viel Angst hat, vor sehr lauten Geräuschen, Gewittern und Feuerwerken. Hinzu kam dann nach einiger Zeit auch das Regengeprassel auf unserem Dach und der Wind.
    Meistens sitzt sie dann in unserer Dusche, ich ziehe den Vorhang zu und sie sitzt zitternd dahinter. Jetzt war ich 6 Tage in Urlaub und mein Mann mit ihr alleine zu Hause. Seitdem geht sie abends nicht mehr raus
    . Erst dachten wir es läge daran, das ich nicht da war, weil sie auf mich sehr fixiert ist, aber gestern Abend habe ich versucht mit ihr raus zu gehen, sie läuft sofort wieder die Treppe rauf. Mein Mann hat sie dann immer angeleint und sie in den Garten gezogen, sie hat dann zitternd ihr Geschäft gemacht und ist schnell wieder rein. Auch auf unseren Balkon geht sie nicht, wenn es dunkel ist, selbst mit Lekkerlies ist nichts zu machen. Zum Schlafen liegt sie neben unserem Bett, da fühlt sie sich ganz wohl und schläft auch gut. Hat jemand Erfahrungen, wir können sie doch nicht immer zwingen Abends raus zu gehen. :hilfe:

  • Hallo,

    im Juni wolltet ihr euch wegen anderer Probleme an einen Trainer wenden.
    Seid ihr tätig geworden?
    Wenn ja, was sagt der Trainer dazu?

    Bei einem Angsthund mit Vorgeschichte muss man ganz behutsam sein.
    Hier ist ein Angsthund-Thread:

    https://www.dogforum.de/ftopic92533.html

    Solltet ihr noch keinen Trainer haben, rate ich euch dringend dazu, einen aufzusuchen, der sich mit Angsthunden auskennt.
    Hier Tipps zu geben, ist sicher vom Forum aus möglich, aber es besteht immer die Gefahr, dass durch falsches Timing, durch eure Mimik und Gestik die Angst der Hündin noch bestätigt wird.
    Somit kann man das Problem verschlimmern, wenn man sich mit der Thematik nicht wirklich gut auskennt.
    Holt euch kompetente Hilfe, einen Trainer, der gewaltfrei und ohne Hilfsmittel arbeitet!!!

    Gruß
    Leo

  • Hallo Leo, ja ich habe mich schon wegen des anderen Problemes an einen Hundetrainer gewendet, ich hatte auch schon einen Termin, den wir aber wegen der großen Hitze verschoben haben und jetzt ist der Hundetrainer in Urlaub, ich muß noch ca. 2 Wochen bis ich einen neuen Termin bekomme. Das andere Problem war ja, das Gina beim spazieren gehen andere Hunde angegriffen hat. Das ist jetzt wieder ganz was anderes, also muß ich auch damit an den Hundetrainer wenden? OK. Gruß Gisela.

  • Zitat

    Das andere Problem war ja, das Gina beim spazieren gehen andere Hunde angegriffen hat. Das ist jetzt wieder ganz was anderes, also muß ich auch damit an den Hundetrainer wenden? OK. Gruß Gisela.

    Super, dass ihr nun, ich hoffe, einen guten, Trainer habt.
    Ja, mit der Angst eurer Hündin solltest du dich auch den Trainer wenden.
    Dafür ist er doch da, ein Problem kommt selten allein.
    Meistens spielt alles miteinander eine Rolle, daher ist es sehr wichtig, dass ihr den Trainer über diese Ängste informiert und euch erklären lasst, wie ihr damit umzugehen habt und wie man diese Schritt für Schritt abbaut.
    Diese Aggressionen, die sie gegenüber anderen Hunden gezeigt hat, kann auch eine große Portion Unsicherheit sein.
    "Angriff ist der beste Weg der Verteidigung" - es geht ggf. in Richtung Angstbeißer.

    Viel Glück!
    Leo

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