erster Welpe - Transport, Essen, Erziehung...
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Hallo zusammen!
Meine Freundin und ich planen, einen Hund anzuschaffen. Labrador Welpen ab 8. Woche. Wir sind uns noch nicht 100%ig sicher (rational, emotional wohl schon ;-)), ich möchte aber mal ein paar Fragen stellen, die mir momentan so im Kopf rum schwirren.
- mir ist sehr wichtig, dass unser Hund gut uns gerne Auto fährt (ich habe da schon sehr andere Erfahrungen machen müssen). Wie kann ich den Labi früh positiv an das Fahren gewöhnen? Dem Verkäufer würden wir jetzt eine Decke vorbei bringen, auf dem der Wlpe noch ein paar Tage schläft, um sie dann ins Auto zu legen. Aber wohin mit dem Kleinen? Auf den Schoß finde ich gefährlich (abgesehen davon, dass es verboten ist), aber alleine auf die Rückbank ist bestimmt auch nicht so super... Wir müssen ca. 45 min fahren.
- Können wir dem Kleinen schon kleine Leckerchen geben? Wenn ja, welche?
- Wie lange sollten wie ihn in unserer Wohnung lassen, bevor wir ihn zu Freunden/Bekannten mitnehmen oder Besuch zu uns kommt?
- Ab wann fangt ihr an, Eure Kleinen zu erziehen (Sitz, Platz, bei Fuss, etc.)?
Das sind jetzt alles Fragen, die sich mit Sicherheit sehr schnell von selbt klären, ich möchte aber vorab mal an der Erfahrung anderer teilhaben... ;-)
VG
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Wir haben unsere Welpen immer mit dem Auto abgeholt - etwa 1 Stunde Weg. Welpe war auf der Rückbank angeschnallt (mit Geschirr), Kinder saßen daneben. Welpe lag auf seiner Decke und war nach kurzer Zeit friedlich und schlief ein.
Wir waren schon früh in der Hundeschule, und natürlich gibt es da Leckerli. Wir haben sie extra klein geschnitten, damit sie mit einem Haps genommen werden können (Wurstwürfel und Käsestückchen). Unsere HuSchu nimmt Welpen ab der 8.-9. Woche.
Natürlich haben die Kinder alle Freunde gleich eingeladen, um den Welpen kennenzulernen. Der Welpe durfte sich auch der ganzen Grundschulklasse vorstellen. Hat es aber tapfer überstanden und war ganz ruhig, danach habe ich die Kleine nach Hause getragen, weil sie sehr müde war.
LG Nina
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Hallo,
emotional seid ihr euch sicher, aber rational nicht?
Warum nicht?
Was spricht dagegen?Wenn ihr euch für einen Welpen entscheidet, hoffe ich, dass ihr einen Labrador aus einer seriösen Zucht nehmt (VDH).
Zu den anderen Fragen:
Einen Welpen müsst ihr langsam an das Autofahren gewöhnen.
Bei der Abholung solltet ihr zu zweit fahren und den Welpen für die erste Fahrt auf den Schoß nehmen.
Später gewöhnt ihr ihn langsam an eine Box, Box im Wohnzimmer aufstellen, Hund z.B. darin füttern.
Unternehmt anfänglich nur recht kurze Fahrten, die stets positiv enden.Wenn der Welpe eingezogen ist, gönnt ihm etwa eine Woche Ruhe, wenig Besucher und nicht gleich eine Party veranstalten und bitte nicht überall hinschleppen.
Zeigt ihm erst seine nähere Umgebung, geht anfänglich immer dieselben Wege.
Ihr müsst mit einem Welpen sowieso alle zwei Stunden zum Lösen heraus.
In der ersten Woche würde ich ihm übberhaupt keine Kommandos beibringen - erst einmal soll er seinen Namen kennen lernen.
Gewöhnt ihn an sein neues Zuhause, an die Umgebung, an die Leine/Halsband.
Ihr habt genug mit der Stubenreinheit und dem Erlernen der Beißhemmung zu tun, das dauert u.U. Monate.
Übt euch in Gedluld, spielt mit dem Kleinen und baut erst mal Bindung auf.Habt ihr euch über Welpenerziehung und Welpenverhalten informiert?
Diese Bücher sind hilfreich:
Überfordert ihn nicht mit Kommandos, langsam alles beginnen, "Sitz" lernt ein Hund recht schnell, "Platz" ist schon ein wenig schwieriger und "Fuß" braucht ein Welpe noch nicht lernen, damit ist er überfordert.
Das Wort "nein" sollte konditioniert werden, das beherrscht kein Welpe von Natur aus, was viele einfach annehmen und sich wundern, dass der Hund nicht darauf reagiert.
Belest und informiert euch, bevor der Welpe einzieht, das macht es um einiges einfacher.Gruß
Leo -
Wir haben unseren Welpen auch auf dem Schoss, bzw. zu den Füßen transportiert. Danach wie schon geschrieben die Box in die Wohnstube und dort den Kleinen daran gewöhnen. Wir haben dann Leckerlies darin versteckt und er durfte suchen.
Wenn Ihr Euch nicht ganz sicher seid, so solltet Ihr Euch vielleicht von Bekannten einen "Leihhund" besorgen, den Ihr ein paar Tage betreut. Ein Welpe bedeutet aber eine Menge mehr an Arbeit...
Nach 1-2 Wochen dann zur HuSchu und dann beginnt die Arbeit erst richtig.Falls Ihr Familie habt, dann hilft es vielleicht einen Welpen von einem Züchter mit Familienbindung zu nehmen. Wir hatten das Glück, dass unser Züchter Familie hat und da war das Wort Nein schon konditioniert ;-)
Brecht die Entscheidung nicht über das Knie und denkt daran, dass ein Labi kein Pudel ist

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