auch das Thema Hund und Katze :-)

  • Ihr Lieben,

    ich hoffe, Ihr könnt mir mal wieder mit Rat und Tat zur Seite stehen?!

    Ich habe drei Katzen (kastriertes Geschwisterpärchen 15 Jahre, einen Kater unkastriert 2 Jahre) und einen ca. 5Monate alten kleinen Mischling (seit 3 Monaten). Eigentlich klappt es soweit ganz gut, die Kater akzeptieren den Kleinen, der jüngere spielt sogar ab und an mit ihm.

    ABER die Katze... Sie war vom ersten Augenblick völlig vernarrt in den Kleinen, hat ihn sofort geleckt und folgt ihm auf Schritt und Tritt. ABER sie will ihn erziehen, wenn er sich nicht wie eine Katze verhält und das tut er ja leider nicht, er ist ja auch ein Hund! Es tut mir in der Seele weh und ich weiß nicht, was ich tun kann. Sie hockt - wenn Hundi und ich zuhause sind - permant nur wenige Zentimeter vor ihm wie eine Glucke, leckt ihn, wenn sie rankommt. Aber wenn er spielt, rennt sie ihm hinterher und haut oder beißt ihn, wenn auch nicht gefährlich grob aber trotzdem :-( ich habe wirklich Angst, dass sie ihn mal mit der Kralle verletzt, auch wenn sie das sicher nicht beabsichtigt. aber es kann eben passieren. Der Kleine hat dann solche Angst vor der Katze, dass er wegrennt, wenn sie sich nähert und dann kann sie ihn nicht lecken und haut ihm erst recht eine ???? Ein Teufelskreis, der dann erst nach einer Schlafpause kurzzeitig vergessen zu sein scheint, denn dann lecken sie sich sogar gegenseitig. Aber jeden Tag kommt es zu mindestens einer "bösen" Verfolgung und Angriff der Katze auf meine Maus... Es wird mit der Zeit sogar schlimmer, denn der Kleine fängt nun auch an sie anzubellen, wenn sie ihn hauen will und dann will sie noch mehr erziehen... Ich bin ratlos...

    Hat jemand Erfahrung, was ich tun kann? Ich traue mich ja garnicht den Kleinen mit den Katzen allein zuhause zu lassen, weil ich Sorge habe, dass ihm was passiert. Und das geht auf Dauer ja nicht. Ich kann ihn zwar überall hin mitnehmen, aber er muss ja trotzdem auch lernen, mal allein zu sein. Bin für jeden Tipp dankbar!!!!

    Viele liebe Grüße

  • Hallo

    ist doch einerseits schön das deine katzen gut auf dein wuffi zu sprechen sind :D

    Ich habe auch 2 katzen die nun mal garnix von mein kleinen halten :lol:

    Als erstes ganz wichtig die krallen der katzen stutzen,den giebt es keine bösen verletztungen...

    im großen und ganzen würde ich da nicht viel aufhebens machen,wen hundi die katzen jagen will oder nicht mit der spielauf vorderung aufhört(hatte meiner auch gemacht) den mit ein aus klar machen das es nicht in ordnung ist und vieleicht sogar hundi von der katze weg nehmen..

    Ansonsten zeigen bei uns die katzen den hundi wie weit er gehen kann und wen er es ignorierd den giebt es was auf die nase :roll:

    vlg
    aprilschertz

  • Zitat

    Als erstes ganz wichtig die krallen der katzen stutzen,den giebt es keine bösen verletztungen...


    Das würde ich nun gerade nicht machen,denn kommt es zu einer Auseinandersetzung mit einer anderen Katze hat sie mit gestutzten Krallen ganz schlechte Karten.

    Unsere Katze ist auch wie das Wetter.Mal schmiert sie den Hunden um die Schnauze und ein anderes Mal holt sie aus.Doch die Krallen läßt sie schön eingefahren und die Hunde wissen genau was passiert wenn Susi die Pfote hebt,da sind sie ruck zuck weg von ihr.Susi bringt es sogar fertig wenn beide Hunde draußen miteinander toben,so ganz unerwartet aus dem Gebüsch gesprungen zu kommen.Sieht total lustig aus,man könnte meinen sie wolle mitspielen.Unsere Katze hat noch nie einen der Hunde verletzt.

    Ich glaube das auch Deine Katze den Hund nicht verletzen will.Auf jedem Fall wird er es lernen rechtzeitig in Deckung zu gehen.

  • ich würde es nicht riskieren das die katzen mit langen krallen den hund verletzt...das kan böse enden

  • schön, Erfahrungen von Euch zu hören :-)
    ehrlich gesagt, hatte ich auch schon überlegt,die Krallen der Katze zu kürzen, weil ich Angst habe, sie könnte mal die Augen des Kleinen treffen. Die beiden Alten gehen auch nicht mehr raus, treffen also auch keine anderen Katzen gegen die sie sich verteidigen müßten. Trotzdem besser nicht? Ich weiß es nicht, aber sie hackt tatsächlich manchmal richtig zu und das auf die Schnauze des Kleinen und da kann schnell mal was daneben gehen und Respekt hat er so und so vor ihr, das ist ja auch ok, ich will aber nicht, dass sie ihn versehentlich verletzt... bibber... und er ist ja noch ein Halbstarker, da klappt das mit der für Katzen angenehmen Ruhe beim Spielen noch nicht wirklich... er soll ja auch nach herzenslust spielen wenn Spielzeit ist :-)

  • Hallo erstmal!

    Woher kenn ich das nur... ich hab auch so ne "Mutterkatze" daheim.

    Wenn sie nicht mehr raus geht, würde ich ihr die Krallen wirklich etwas stutzen. Nicht übermäßig viel, aber so, dass sie nicht mehr spitz sind.

    Ansonsten habe ich meinen Katzen eben auch Grenzen gesetzt, genau wie dem Hund. Ich würde, wenn sie wieder anfängt, an dem Kleinen rumzuerziehen, schlicht ein enerigsches Nein sagen und sie ggf. mit in die Hände klatschen verscheuchen. Genauso muss der Kleine lernen, dass weder hinter der Katze hergerannt wird noch mit der Katze gerannt wird. Mein Dicker hat es auch gelernt.

    Bedenke, irgendwann ist der Kleine dann groß genug, dass er sich evtl. dazu genötigt fühlt, sich zu wehren. Und dann hätte die Katze vielleicht schlechte Karten. Deshalb muss auch sie lernen, dass es im Umgang mit dem Hund Grenzen für sie gibt.

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